Entschuldigung 54Reab

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neuester Beitrag: 29.05.06 08:20
eröffnet am: 15.04.06 14:58 von: moya Anzahl Beiträge: 6
neuester Beitrag: 29.05.06 08:20 von: Mme.Eugenie Leser gesamt: 573
davon Heute: 1
bewertet mit 6 Sternen

15.04.06 14:58
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1075919 Postings, 6512 Tage moyaEntschuldigung 54Reab

ich werde nie mehr Werbung machen besonders nicht für ARIVA, denn was ihr Mods meint Euch rausnehmen zu können ist eine Frechheit, dass grenzt ja bald an Größenwahn.

Ob ich in Zukunft überhaupt noch was über die Börse hier poste werde
muss ich mir doch sehr überlegen.


Frohe Ostern!!!

0000ff>Gruß Moya

 

15.04.06 15:06

1309 Postings, 7170 Tage slimfastVorher überlegen


ist selten von Nachteil!
:-)  

29.05.06 06:59

2752 Postings, 6227 Tage niebaumHat sich was geändert? o. T.

29.05.06 08:15

7269 Postings, 5833 Tage Mme.Eugenie@moya tröste dich

ist mir auch schon passiert anstatt evt. Art von Werbvung zu löschen wird einfach der ganze Beitrag und das Eröffnungsposting gelöscht. habe nicht soviel Zeit mir immer alles ins Wrd zu kopierne um dann alles rauszukopieren und der Internet Explorer macht das nicht sdo komfortabel, schan gar nicht wenn es alnge Beiträge sind.

lieben gruß

Madam Eugenie

 

Link kommt demnächst erwarte Leute und Handwerker habe zu tun.

 

 

29.05.06 08:19

1492 Postings, 5769 Tage cassius.cWie jemand mit Macht umgeht, sagt viel aus...

Ein Artikel in Science untersucht die Fragestellung Psyche und Folter, oder anders gesagt die These, dass in jedem ein Folterknecht steckt. Dazu sind zwei interessante Rezensionen im deutschen Ärzteblatt sowie im Spiegel-Online erschienen, die wir kurz vorstellen.

DÄ-Artikel/ Psychologen: ?In jedem Menschen steckt ein Folterknecht?

"Die Fotos von Abu Ghraib, der Skandal um ?Geiselnahme-Übungen? bei der Bundeswehr und nicht zuletzt auch der Frankfurter Prozess um die angedrohte Gewalt gegen einen Kindesentführer haben das Thema Folter ins öffentliche Bewusstsein gerückt. Die meisten Menschen lehnen diese Gewalt ab und würden sich selbst niemals daran beteiligen, sagen sie. Die psychologische Forschung kommt zu anderen Ergebnissen, wie jetzt in Science zu lesen ist.
Dort erinnert die Psychologie-Professorin Susan Fiske von der Princeton Universität in New Jersey an die legendären Experimente von Stanley Milgram, von denen die meisten Psychologie-Studenten bereits vor ihrem Studium gehört haben. Milligan hatte seine Experimente zunächst 1963 im Journal of Abnormal and Social Psychology publiziert und sie später auch in dem Buch ?Obedience to Authority: An Experimental View, 1974, (deutscher Titel: Das Milgram-Experiment, zuletzt 1997) beschrieben...

Auch über die Gründe für dieses ?menschliche? Verhalten haben sich die Psychologen Gedanken gemacht. Für die Rekruten in Abu Ghraib sei es völlig normal gewesen, sich an der Folter zu beteiligen. Sie hätten völlig konform mit der Kultur ihrer Organisation und den Erwartungen ihrer Umgebung gehandelt und sicher nicht an einen Regelverstoß gedacht. Die Rekruten hätten sich in einem hierarchischen System befunden, und sie hätten die Befehle ihrer Vorgesetzten befolgt, so wie man es ihnen in der Ausbildung beigebracht habe. Wenn sie daran gedacht hätten, etwas Unrechtes zu tun, hätten sie ihre Taten nicht auch noch in den Digitalfotos dokumentiert, die die weltweite Empörung auslösten.
Doch Abu Ghraib könne nicht allein durch militärischen Gehorsam und sozialen Druck in der Gemeinschaft von Soldaten erklärt werden. Auch die Erfahrung, dass viele Kameraden im Krieg zu Tode kommen, könne eine Stressreaktion auslösen, die sie zu einem Verhalten provoziere, das sie unter anderen Umständen ablehnen würden. Schließlich spielen auch die kulturellen Unterschiede eine Rolle. Wenn der Gefangene als austauschbares Mitglied einer anderen potenziell gefährlichen Gruppe angesehen werde, steige die Gefahr, dass die Soldaten den Fremden mit Abscheu und Furcht begegnen. Weitere Faktoren seien ein laxes Kommandoklima, die langen Einsatzzeiten und vielleicht auch die widrigen klimatischen Umstände (Hitze) gewesen.
All dies entschuldige das individuelle Verhalten der Soldaten nicht, liefere aber möglicherweise Hinweise dafür, wie ähnliche Verfehlungen in Zukunft vermieden werden könnten. Fiske rät, den Kontakt der Soldaten zu den Irakern zu intensivieren. Wenn man Mitglieder der anderen Gruppe persönlich kenne, sei die Gefahr von Misshandlungen auch in Stresssituationen geringer...." Mehr im DÄ...

Artikel im Spiegel-Online/ Psychologie-Studie: In jedem steckt ein Folterknecht

"Waren der Folterskandal von Abu Ghureib oder die Demütigung von Bundeswehr-Rekruten das Werk vereinzelter Sadisten? Psychologen haben 25.000 Studien mit insgesamt acht Millionen Teilnehmern ausgewertet. Das Ergebnis: Jeder Mensch ist fähig, andere brutal zu quälen...

In extremen Situationen kollabiere offenbar das unter normalen Bedingungen vorhandene Sozialverhalten. Folterungen und die Unterdrückung Einzelner seien daher entgegen bisheriger Annahmen von nahezu allen Menschen zu erwarten. "Praktisch jeder kann aggressiv werden, wenn er gestresst ist", schreibt das Team um Fiske...
Die Situation der in Abu Ghureib eingesetzten 800. Militärpolizei-Brigade entsprach den Wissenschaftlern zufolge genau jenem fatalen Mix, aus dem der Psycho-Kollaps resultiert. Die Soldaten waren ständiger Todesgefahr ausgesetzt, sie hatten permanent Angst und mussten Tag für Tag mit ansehen, wie ihre Kameraden starben.

Zur Folterfalle aber wurde das Gefängnis für die inhaftierten Iraker erst dadurch, dass die Täter für solche Extremsituationen in keiner Weise geschult waren, so die Forscher. Sie betrachteten die Gefangenen schlichtweg als Feind, den es im Interesse der Gemeinschaft zu unterdrücken galt...

Selbst wenn ein Soldat Bedenken hegen und Kontakt zu den Entscheidern herstellen wollte - die extrem starren Befehlsketten würden es ihm von vornherein verbieten. Der Folterer glaubt, befugt zu sein und im Interesse "seiner" Gemeinschaft das Richtige zu tun.
Duldung durch Vorgesetzte
Nach Ansicht der Wissenschaftler müssten aber diese Risiken auch der Armeeführung bekannt gewesen sein...

Dass normale Menschen unter solchen Umständen zu Bestien werden können, sieht Fiske bereits durch die Studien von Stanley Milgram in den siebziger Jahren bewiesen. In Milgrams Experimenten hätten Freiwillige anderen Menschen tödliche Elektroschocks gegeben, wenn man ihnen gesagt hatte, dass dies zur Durchführung des Versuchs notwendig sei. Bei der anschließenden Besprechung hätten Milgrams Studenten geschworen, dass sie sich niemals so verhalten hätten, sagt Fiske. "Aber wenn sie an ähnlichen Experimenten teilnehmen, tun sie es doch.". Macht korrumpiert auch normale Menschen (Stanford Prison Experiment) ...?

 

29.05.06 08:20
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7269 Postings, 5833 Tage Mme.Eugenie@Moya hier der Link hierzu

http://www.ariva.de/board/244408

 

Sachen gibts, die gibts gar nicht.

@545reab,

Ich hatte keine Intention hier eine Werbung zu plazieren, als eine Info. Ich ahbe ohne Kürzungen den IOnfobrief veröffentlicht, ich bekenne mich schuldig.

 

einen schöenn Tag noch an Alle

Madame Eugenie

 

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