Ein schöner Garten für jeden Geldbeutel

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neuester Beitrag: 20.04.06 21:41
eröffnet am: 17.04.06 12:19 von: Happy End Anzahl Beiträge: 18
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17.04.06 12:19
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95441 Postings, 7641 Tage Happy EndEin schöner Garten für jeden Geldbeutel

Die ersten Sonnenstrahlen kündigen den Frühling an. Höchste Zeit also, den Garten für die neue Saison herzurichten. Warum dieses Jahr mal nicht ein bißchen mehr für die Grünanlage vor der Gartentür tun, als sonst? Schließlich ist der Garten ein Rückzugsort, um den eigenen Akku aufzuladen.

Wie immer sind die Möglichkeiten von der Höhe der Ausgaben abhängig: Wer den Wert eines Kleinwagens in seinen Garten investieren will, kann daraus einen Garten Eden machen. Der Phantasie sind dann über einen großen Teich, einen Wasserfall oder eine eigene Sauna kaum Grenzen gesetzt.

Von einem schönen Garten profitieren alle

Der Garten muß aber nicht gleich zu einer Großinvestition werden, um sich darin wohl zu fühlen. Auch mit kleineren Ausgaben können die Grünlagen deutlich an Wohlfühlcharakter gewinnen. Ein Rosenbusch hie und da kann die Sinne betören, und das Plätschern eines Springbrunnen klingt doch allemal angenehmer als der laut aufgedrehte Fernseher.

Selbst mit einem kleinen dreistelligen Betrag läßt sich einiges ändern: neue Gartenmöbel, ein schöner Blumenkasten oder eine farbenfrohe Bepflanzung der Beete können schon ein südliches Flair zaubern. Der Besuch eines Baumarkts läßt sich dann zwar nicht umgehen, aber das muß man dem Garten später nicht mehr ansehen. Von einem schönen Garten profitieren alle. Nicht nur die eigene Familie, sondern auch die Nachbarn und die Natur.


Kleines Budget: 100 Euro
Kräuterspirale  und Spalierobst

Dieses Jahr muß gespart werden. Für den Garten oder den Balkon sind nur 100 Euro im Haushaltsplan vorgesehen. Das klingt wenig. Und dennoch lassen sich damit gut sichtbare Verschönerungen finanzieren.


Dazu müssen aber die Arbeiten im Grünen selber ausgeführt werden. Denn für einen Gärtner reicht das Geld nicht. Und man wird wohl zum Dauergast in den Gartenabteilungen von Baumärkten wie Praktiker, Obi oder Hornbach werden müssen. Ein Besuch bei Gärtnereien und Baumschulen kann aber dennoch sinnvoll sein. Einige von ihnen haben Rabattsysteme und Kundenkarten eingeführt. Sie bieten manchmal Vorteile wie eine vergünstigte Beratung bei der Gartenplanung vor Ort oder billigere Teilnahme an Seminaren. Sie halten auch beachtliche Mengenrabatte bereit. Daher kann es sich lohnen, sich mit Haus- und Wohnungsnachbarn zusammenzutun.

Ranken als Sichtschutz zum Nachbarn

Ein paar schöne zusätzliche Pflanzen lassen sich für relativ wenig Geld auf dem Balkon oder in das Beet an der Terrasse einpflanzen. 45 Liter Blumenerde - das reicht eher nur für den Balkon - gibt es bei den Gartengroßmärkten schon ab vier Euro. Dazu ganz edel ein paar Orchideen schon ab acht Euro. Oder die sehr beliebten Prachtstauden wie Phlox, die es schon für 1,50 Euro das Stück gibt. Oder eher klassisch ein paar Geranien zum Preis von vier Euro für vier Stück. Der nötige Blumenkasten ist da fast das Teuerste. Mit einem Meter Länge aus Plastik kostet er rund 10 Euro. Deutlich teurer, aber auch schöner wird es, wenn ein Kasten aus Ton angeschafft wird. Da geht es ab 20 Euro los.

Ein pflanzliches Prachtstück sind natürlich auch immer Rankpflanzen, die mehr als einen Meter hoch werden können. Die sind gerade auch für Wohnungsbesitzer geeignet, die auf ihrem Balkon einen Sichtschutz zum Nachbarn aufbauen wollen.

Balkon mit Spiegel vergrößern

Die Grundausstattung dafür ist für unter 50 Euro zu haben. Bei Praktiker kostet etwa der Holzpflanzkübel ?Carina?, einen halben Meter breit, 28 Euro. Dazu ein Rankgitter, auch aus Holz, für zehn Euro. Die passende Rankpflanze, etwa die stark blühende Clematis, gibt es für knapp zehn Euro. Nicht ganz so traditionell wäre als Sichtschutz Spalierobst aus der Baumschule. Das kostet nicht mehr als 40 bis 60 Euro.

Das schmale Budget muß aber nicht nur in Pflanzen investiert werden. ?Ein kleiner Balkon oder Garten könnte optisch mit einem alten Spiegel, umrankt von einer Schlingpflanze, vergrößert werden?, rät Torsten Roller, Fachagrarwirt aus Sulzbach. Auf dem Flohmarkt gibt es das schon für 20 bis 40 Euro. Und er hat noch einen Tip für Gartenbesitzer: eine Kräuterspirale.

Grundausstattung aufbessern

Dazu besorgt man sich im Baustoffhandel Natursteine, die man verkeilt und spiralförmig aufschichtet. Auf den einzelnen Ebenen pflanzt man dann Kräuter. Die, die am meisten Sonne brauchen, gehören nach oben. 500 Kilo Steine kosten etwa 120 Euro. Damit kann man die Spirale auf 60 Zentimeter aufschichten. Originell und mit handwerklichem Geschick auch nicht so schwer ist eine Sonnenuhr. Nötig sind dazu nur ein paar Mosaiksteine in verschiedenen Farben und ein Stab.

Für 100 Euro kann man aber auch die Grundausstattung auf der Terrasse oder auf dem Balkon aufbessern. Einen Sonnenschirm etwa gibt es schon ab zehn, einen Gartengrill ab 20 Euro und eine einfache Gartenliege ab 25 Euro. Kunststoffmöbel sind am günstigsten, aber selten schön, dafür pflegefreundlich. Holz hingegen sieht gut aus, muß aber mit Ausnahme von Tropenhölzern regelmäßig mit Schutzmitteln behandelt werden. Eine Holzbank gibt es etwa bei Hornbach schon ab 40 Euro.


Mittleres Budget: 1000 Euro
Wildrosen und ein Hauch von Dartmoor

Ein schöner Garten ist nicht billig zu haben. Aber er muß auch nicht gleich ein Vermögen kosten. Auch mit einem Budget von 1000 Euro kann man ihn aufwerten. Besonders günstig gelingt das mit schöneren Pflanzen, zum Beispiel in den Ecken des Gartens. Da bietet eine Hecke Sichtschutz zum Nachbarn und zur Straße. Aber den Hausbesitzern ist klar: Schön ist das nicht mehr, Abwechslung tut not.


Warum nicht ein bißchen Farbe ins Spiel bringen? ?Wildrosen können ein bunter Ersatz für eine Hecke sein?, sagt Karel Pilka vom Augsburger Meisterbetrieb ?Die Gärtner?. Denn sie wuchern bis zu zwei Meter hoch und blühen vor allem im Juli und August. ?Aber ihre Hagebutten geben der Ecke auch noch später einen schönen Winterschmuck.? Rosa und Weiß sind die klassischen Farben. Etwas ausgefallener sind kalifornische Exemplare in Gelb.

Japanisches Flair im Garten

Die Wildrosen brauchen vier bis fünf Stunden Sonne, aber keine Mittagshitze. Pilka empfiehlt je eine Rose für eine Fläche von zwei mal zwei Metern. Die ist schon für 30 Euro zu haben. ?Vor den Rosen machen sich dann Anemonen oder Wildstauden gut.? Übrigens: Die Hecke kann natürlich auch stehen bleiben. Dann werden die Rosen einfach davorgepflanzt. Allerdings passen sie nicht überall. Etwa dann, wenn direkt am wild wuchernden Rosenbeet der millimetergenau geschnittene Rasen beginnt.

Auch die andere Ecke des Gartens kann aufgewertet werden, etwa, indem man eine spezielle Region zum Schwerpunkt für die Anpflanzungen macht. Beispiel Japan: Dann könnte ein edler japanischer Ahorn den Bereich auffrischen. Er zeichnet sich durch sehr schöne Blätter aus. 300 Euro sind für so einen Baum nötig. Davor würde ein prächtiger, großer Stein die Ecke noch weiter verschönern. Je nach Beschaffenheit und Größe müssen dafür noch einmal 100 bis 500 Euro hingelegt werden.

Künstlicher Nebel über dem Wasser

Sind die Ecken herausgeputzt, ist die Terrasse dran. Hier könnten Alpinpflanzen ein Highlight sein. Sie machen es sich zwischen aufgehäuften Steinen bequem. Sie blühen stark und brauchen viel Sonnenschein. Etwas Besonderes sind dabei etwa kaukasische Dachwurzgesellschaften, Mauerpfeffer oder Mauerwurz.

Eher ein wenig schauerlich könnte die Terrasse mit englischen Figuren wie der ?Sword Gargoyle? wirken. Sie schaut mit verzerrtem Gesicht aus einem bis zu 80 Zentimeter hohen Holzfaß, das mit Wasser gefüllt ist. Darauf schwimmt etwa eine Seerose. Ein Ultraschallnebler sorgt für Nebel über dem Wasser - gerade abends kommt da ein Hauch von Dartmoor auf. Für diese Schauerlichkeiten wird das Budget von 1000 Euro voll strapaziert. Mit der nötigen Pumpe ist die Schwelle sogar leicht überschritten.

Teich macht Garten lebendig

Weniger erschreckend sind fernöstliche Accessoires von Buddhafiguren bis zu Steinlaternen und Öllämpchen. Für die Anhänger der asiatischen Lehre Feng Shui bieten sich dabei Figuren wie kleine Eulen oder Delphinpaare an. Wer sein Geld nicht in Pflanzen, sondern in Wasser investieren will, sollte an einen eigenen Bach im Garten denken. 30 bis 40 Euro für jeden Meter müssen veranschlagt werden, wenn man selber zum Spaten greift. Dafür gibt es dann das Vlies und die Folie, die zur Abdichtung auf die Erde kommen, und die Beeteinfassung aus Beton, die man später nicht mehr sieht. Ein leichtes Gefälle reicht, damit das Wasser fließen kann. Kommt der Gartenbauer, sind es bis zu 150 Euro je Meter.

Der Bach könnte in einem kleinen Teich enden. Mit dem Budget von 1000 Euro sind da allerdings keine großen Sprünge möglich. Hersteller wie Oase bieten aber ein preisgünstiges Komplettpaket an. Ab 500 Euro gibt es dann ein Fertigbecken aus Kunststoff mit Steinen, Abdeckung, Wasserspiel und Pumpe. Groß ist das nicht, aber eine schöne Aufbesserung des Gartens.


Großes Budget: 10.000 Euro
Felsendusche und Schwimmteich
Von Dyrk Scherff

Sie haben ein Haus mit üppigem Garten und wollen ihn mal richtig hübsch machen? Und möchten dafür 10.000 Euro ausgeben? Jeder Landschaftsgärtner wird sie gerne begrüßen und sie mit Ideen überhäufen.


Wie wäre es mit einer Felsendusche unter einem künstlichen Felsen? In den Hang oder an eine Hauswand gebaut. Duschen, als ob man in der freien Natur unter einem Wasserfall steht. ?Für knapp 5000 Euro ist das in einer kleinen Ausführung zu haben?, sagt Wendelin Jehle, Inhaber der Erlebnisgarten Schleitzer GmbH in München, der die Duschen vertreibt.

Teures Vergnügen Reetdach

Am teuersten ist der Kunstfelsen aus glasfaserverstärktem Kunststoff, der mit Natursand beschichtet ist. Für zehn Quadratmeter sind rund 3500 Euro fällig. Den Rest kosten die Pumpe, mehrere Meter Wasserrohre durch den Garten und der Bodenbelag. Oben kann der Felsen bepflanzt und damit in die Umgebung eingepaßt werden.

Frisch geduscht, können sich die Eigenheimbesitzer dann in ihrem neu aufgestellten Pavillon eine Tasse Tee gönnen. In runder oder achteckiger Form aus Holz gebaut, lädt er zum Entspannen ein. Mit einer Rundumverglasung und einem normalen Dach kostet das rund 5000 Euro. Und schon ist das gesetzte Budget aufgebraucht. Wer norddeutsches Flair in seinen Garten bringen will, kann den Pavillon auch mit einem Reetdach ausstatten. Dann sind allein dafür 10.000 Euro fällig.

Pavillon oder Sauna?

Viel günstiger ist eine kleine Hütte für Werkzeug und Rasenmäher. Mit einem kleinen Seitenanbau zur trockenen Lagerung von Brennholz ist das für 1500 Euro gut zu haben. Wenn man die Hütte selbst aufbaut, wird es billiger.

Das Budget kann natürlich auch ganz anders ausgegeben werden. Keine Dusche, kein Pavillon und keine Hütte, dafür aber eine finnische Außensauna mit Dachbegrünung. Eine nicht gerade preisgünstige Variante ist die aus Polarfichte, die mindestens 10.000 Euro kostet, in größerer Ausführung aber auch 20.000 Euro. Dafür ist es besonders gutes Holz. Es wächst so langsam, daß keine Spannungsrisse auftreten können. Daher besteht die Sauna nur aus Holz und hat keine Dampfsperren aus Alufolie und Mineralwolle wie die günstigeren Modelle. Dadurch gibt es keine Ritzen, in denen sich Bakterien absetzen können, durch die das Innere der Sauna zu muffeln beginnt.

Durch Pflanzen kann sich Wasser regenerieren

Abkühlen können sich die Gartenbesitzer anschließend im Schwimmteich - einer Mischung aus Teich mit Uferbegrünung und Swimmingpool. Damit die Wasserqualität hoch bleibt, saugt ein Skimmer die oberste Wasserschicht fortlaufend ab. Ein kleiner Wasserfall reichert den Teich wieder mit Sauerstoff an. Ganz wichtig für sauberes Wasser ist ein Regenerationsbereich mit Pflanzen, der so groß sein muß wie der Schwimmbereich. Gute Pflanzen für diese Regeneration sind Tannenwedel, kleine Rohrkolben und verschiedene Binsenarten.

Schön ist ein Teich natürlich auch, wenn man nicht darin schwimmen kann. Es gibt ihn in der Billigausführung für eine kleine Fläche ab 500 Euro bis hin zu einer Version für 8000 bis 10.000 Euro. Die sind zum Beispiel fällig, wenn ein Minisee von 60 Quadratmetern angelegt werden soll. ?Edel ist dabei, die Ufer mit Naturstein aus Theumar-Schiefer oder rotem Weser-Sandstein zu befestigen?, rät Matthias Lösch vom Garten- und Landschaftsbau Roland Riedel in Berlin.

Bäume spenden wertvollen Schatten

Neben Schilf und Stauden solle ein großer Baum das Ufer zieren, etwa eine Weidebirke, die 18 bis 25 Meter hoch werden kann, oder eine Zeder mit bis zu zwölf Metern. Die Bäume sehen nicht nur schön aus, sondern spenden auch Schatten. Das ist hilfreich, denn der Teich sollte nur morgens und abends in der Sonne liegen.  ?Wer es schrill mag, kann in den Teich noch eine Unterwasserbeleuchtung mit Wasserspiel einbauen?, sagt Lösch. Kostenpunkt mit Pumpe: Nochmal 1000 bis 2000 Euro.

Quelle: faznet.de  

17.04.06 12:21

9950 Postings, 7323 Tage Willi1Jau klar,

preiswerte Teakmöbel aus ´m Regenwald ...  

17.04.06 12:33

30853 Postings, 7690 Tage ZwergnaseHappy, ich liebe deine immer wieder lehrreichen

threads. Allerdings ist unser Garten nicht renovierungsbedürftig z.Zt. Grüße, ZN  

17.04.06 12:35

7269 Postings, 5844 Tage Mme.Eugenie@Willi

Eichenmöbel, heimische Sorten, sind auch nicht teurer!! Aber eignen sich eben nicht für den Garten,bzw. werden eben nicht hergestellt!!  

17.04.06 12:37
1

13451 Postings, 7745 Tage daxbunnyBilder - Fotos wären anregend und schön ;-) o. T.

17.04.06 12:42

9950 Postings, 7323 Tage Willi1Madame,

selber machen  

17.04.06 12:48

7269 Postings, 5844 Tage Mme.EugenieI love old cottons

da bleibt keine Zeit mehr um Möbel zu basteln, da muß man seine Zeit in die Hütte und den Garten stecken.

 

Im übrigen, nicht jeder kann das! Ansonsten bin icvh sehr fürs selbermachen! Doch massive heimische harthölzer zu bekommen ist unmöglich , oder unerschwinglich!!

 

Im Baumarkt, z.b,. bekommt man das nicht!

 

Deshalb Willi, wenn dann bitte prqaktikable Ideen veröffentlichen. Für jeden Hinweis sind wir dankbar.

Was ich eigentlich damit sagen willte, dass die Regenwälder nicht wegen der Gartenmöbel abgeholzt werden!! sie werden gerodet, weil jemand nach Öl schürft, , nach Diamanten oder weil er ERde für die Landwirtschaft braucht.

 

17.04.06 12:50

7269 Postings, 5844 Tage Mme.Eugenie@Zwernase, einfach mal Luft anhalten

Wenn Erwachsene sprechen, haben Kinder ihren Mund zu halten.gg

 

Wollte sagen, wens nicht interessiert, klickt weiter, Danke für das Verständnis.

 

17.04.06 12:55

30853 Postings, 7690 Tage ZwergnaseMadame, geh lieber Eier suchen

Ich hab hier schon gepostet, da hast du wahrscheinlich noch in die Windeln geschi..en. Ausserdem, mein Beitrag war absolut nicht ironisch gemeint, da ich Happy's thread immer wieder interessant finde.
Grüße, ZN  

17.04.06 13:27
3

2310 Postings, 6135 Tage Energiegenau,Arbeit machts auf

jeden Fall,
ohne die Hilfe der beiden Opas wär`s nix geworden
dieses Jahr aus einem 5 Jahre verwilderten Garten ,
was da schon alles gewachsen ist,
ganze Bäume.
 

17.04.06 14:30

9950 Postings, 7323 Tage Willi1Unfug,

überall werden Scheunen abgerissen/umgebaut, da bleibt immer ein bischen an Balken über.
Wenn man/frau ´s nicht selber kann, gibt es immer ein paar helfende Hände.  

18.04.06 21:35

2310 Postings, 6135 Tage Energiedas stimmt Willy

Eugine ,vergrautes Holz ,ein eigener Wetterschutz von unbehandeltem an der
frischen Luft ausgesetztem Holz ,ist im Prinzip ein Schimmelpilz an der oberen Holzschicht;gehörte früher zum alltaglichen Anblick.
Es sieht nicht nur gut und natürlich aus, es ist es auch ungiftig
von grünem Gras umgeben ein Traum.
 

19.04.06 08:15

4048 Postings, 6470 Tage HeimatloserDer größte Teil des Regenwaldes

fällt nicht der Möbelindustrie, sondern der Brandrodung, sowie Brennholzgewinnung zum Opfer.  

19.04.06 08:23

7269 Postings, 5844 Tage Mme.EugenieRichtig sagte ich auch, bar nicht wegen dem Brennh

holz, sondern um Land zu gewinnen.

"Was ich eigentlich damit sagen willte, dass die Regenwälder nicht wegen der Gartenmöbel abgeholzt werden!! sie werden gerodet, weil jemand nach Öl schürft, , nach Diamanten oder weil er ERde für die Landwirtschaft braucht."

 

19.04.06 09:48

2310 Postings, 6135 Tage Energiegenau auf gehts in den Kongo

sieht hochinteressant aus im Google Earth

Es gibt auch Vergleichskarten von vor ein paar Jahren.
Wahnsinn,was da geht.
 
Angehängte Grafik:
7_682.jpg (verkleinert auf 74%) vergrößern
7_682.jpg

19.04.06 16:20
1

7269 Postings, 5844 Tage Mme.EugenieUrsachen der Regenwald Zerstörung!

Ursachen der Regenwald-Zerstörung<!-- #EndEditable -->

 
  • Landwirtschaft
  • Holzeinschlag
  • Abbau von Rohstoffen
  • Hintergründe
 

Der Zerstörung tropischer Regenwälder liegen komplexe und vielfältige Prozesse zu Grunde, bei denen sich Ursache und Wirkung gegenseitig verstärken können - ein Teufelskreis. Dies führt zu einer immer schneller voranschreitenden Vernichtung der Regenwälder, deren Folgen den gesamten Planeten betreffen. Verantwortlich für diese Entwicklung sind nicht nur die Menschen in den tropischen Ländern, sondern auch die industrialisierten Gesellschaften des Westens - also auch wir.

 

Abb. 60: Straßenbau (54 kb)

 

Drei Hauptursachen für die Zerstörung tropischer Regenwälder lassen sich unterscheiden:

  1. Der Landwirtschaftssektor, der sich in kleinbäuerliche Landwirtschaft und Agroindustrie mit Massentierhaltung und Soja-Monokulturen teilen lässt. Auch für Palmöl, Orangen und Kaffee werden Regenwälder vernichtet.
  2. Der Holzeinschlag, der nicht nur die tropischen Regenwälder bedroht, sondern leider auch in starkem Maß die borealen Nadelwälder in Kanada, USA und Europa.
  3. Der Komplex aus der Gewinnung von Rohstoffen samt zugehöriger Infrastrukturmaßnahmen, wie Straßenbau und die Errichtung von Staudämmen für die Energieerzeugung.

 

 
 

19.04.06 21:26

2310 Postings, 6135 Tage Energieund wer Tannenhonig mag

wird es in Zukunft auch schwer haben,denn die Weißtanne
(sehr langsam wachsend)im Schwarzwald  stirbt aus ,
sehr begehrtes Holz für Särge im fernen Osten.
Kein Witz

 

20.04.06 21:41

2310 Postings, 6135 Tage Energiejetzt wirds aber Zeit für die Pflanztips

wir versauen Happy sonst noch den ganzen Thread.

Also ich ´hab schon Himbeeren gesetzt.
Blumenkohl ,Basilikum,Radischen und Lauch gesäät.

Kartoffeln und Tomaten werden nächste Woche gesetzt.  

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