Eichel hat sich verrechnet...

Seite 1 von 1
neuester Beitrag: 22.06.04 21:06
eröffnet am: 22.06.04 15:58 von: first-henri Anzahl Beiträge: 8
neuester Beitrag: 22.06.04 21:06 von: Timchen Leser gesamt: 369
davon Heute: 1
bewertet mit 0 Sternen

22.06.04 15:58

36803 Postings, 7262 Tage first-henriEichel hat sich verrechnet...

Nachtragshaushalt über 10 Mrd. Oironen...alle DTE und Post Aktien sollen verkauft werden...Glückwunsch !

Greetz  f-h

ariva.de http://www.anmeldung.boerse-total.de

 

22.06.04 16:12
1

Clubmitglied, 46957 Postings, 7678 Tage vega2000Na und?

Wann wurde zum letzten mal ein Bundeshaushalt für das kommende Jahr ohne Nachbesserungen eingehalten? Ich kann mich nicht mehr daran erinnern? Du?  

22.06.04 16:23

Clubmitglied, 46957 Postings, 7678 Tage vega2000Nachtrag (oops)

EICHELS NEUVERSCHULDUNG IST UNREALISTISCH - UND UNGERECHT
Zinsen statt Steuern
Sogar das Kartenspiel "Schummeln" ist anspruchsvoller, wenn es um Täuschung geht: Finanzminister Hans Eichel stellt den Haushalt für das Jahr 2005 auf - und jeder weiß schon jetzt, dass das Zahlenwerk Makulatur bleiben wird. So will Eichel die Neuverschuldung fast halbieren; von etwa 40 Milliarden Euro in diesem Jahr soll sie auf rund 22 Milliarden Euro sinken. Doch offensichtlich kann dieses Rechenkunststück nur gelingen, weil alle Risiken simpel ignoriert werden.

Beispiel Arbeitsmarkt: Wirtschaftsminister Clement hat den Kommunen zugesagt, dass er die Unterkunftskosten für die Langzeitarbeitslosen übernimmt - sobald diese Kosten berechnet sind. Alle Experten sind sich einig, dass zusätzlich etwa drei Milliarden Euro vom Bund zu tragen sind. Beispiel Privatisierung: Über 15 Milliarden Euro will Eichel erlösen, indem er Bundesvermögen verkauft. Dazu müsste er die Beteiligungen an Telekom und Deutscher Post abstoßen. Die Postbank führt jedoch vor, wie schwer es ist, größere Aktienmengen zu veräußern - obwohl es sich dort nur um ein Volumen von 2,6 Milliarden Euro handelt.

Aber es ist ein bisschen billig, sich über den Finanzminister zu erregen. Er kann ja schließlich auch nichts dafür, dass sich die Union im Bundesrat so hartnäckig weigert, weitere Subventionen zu streichen. Und die lahmende Konjunktur, die die Steuereinnahmen reduziert, ist auch nicht allein seine Schuld.

Skandalös sind nicht die niedlichen Täuschungsversuche des Finanzministers - sondern die schleichenden Verteilungswirkungen der Neuverschuldung. Sie werden jedoch fast nie thematisiert. Von der Kreditaufnahme des Staates profitiert, wer sichere Anlageformen für sein Vermögen sucht. Alle Steuerzahler, inklusive die Ärmeren, kommen für die Zinsen der Kapitalbesitzer auf. Auch diese Besserverdienenden wurden übrigens, fast schon vergessen, durch eine sehr teure Steuerreform entlastet, deren letzte Stufe ab 2005 greift. Der Staat hat also Milliarden Euro an Steuergeschenken verteilt, um dieses Defizit jetzt via Kreditaufnahme wieder hereinzuholen. Für Besserverdienende bedeutet dies: Zinsen erhalten statt Steuern zahlen. Ist doch toll.

taz  

22.06.04 16:55

36803 Postings, 7262 Tage first-henrinö vega, ich auch nicht, nur daß er ja "gestern"

von anderen Zahlen ausging...*g

Greetz  f-h

ariva.de http://www.anmeldung.boerse-total.de

 

22.06.04 16:58

2273 Postings, 6605 Tage TomIndustryIIseit wann können denn die von der spd

22.06.04 17:08

9123 Postings, 7658 Tage Reilavega, zu Posting #2:

Richtig sparsam war Stoltenberg. Aber das machte sich damals nicht gut vor den Wahlen. Deshalb hat Kohl ihn durch Weigel ersetzt. Weigel und Kohl sind weg. Die Schulden sind geblieben.  

22.06.04 17:11

2273 Postings, 6605 Tage TomIndustryIIschmid(dt/t) ist weg, und die schulden

sind geblieben... welch argument  

22.06.04 21:06

13236 Postings, 7870 Tage Timchener ist ja schliesslich nur Deutschleerer o. T.

   Antwort einfügen - nach oben