Dirk Niebel, die neue Sternschnuppe der FDP

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neuester Beitrag: 09.06.05 12:15
eröffnet am: 02.05.05 21:02 von: BarCode Anzahl Beiträge: 35
neuester Beitrag: 09.06.05 12:15 von: BeMi Leser gesamt: 1343
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02.05.05 21:02
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69031 Postings, 6396 Tage BarCodeDirk Niebel, die neue Sternschnuppe der FDP

Nachdem mir der neue General-Sekreter der FDP bei "Christiansen" durch ziemlich flache Beiträge unangenehm aufgefallen ist, wollte ich mich mal über ihn informieren:

Seine Home-Page hat eine sehr nützliche Abschaltautomatik. Geht man z.B. hierhin und drückt "Home" - weg isser!

http://www.dirk-niebel.de/dirk_niebel_LL.htm

 

Gruß BarCode

 
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9 Postings ausgeblendet.

22.05.05 06:14

36845 Postings, 6444 Tage Talisker@Mannemer,

der du aus der Gegend stammst: Kolportiert man bei euch zufälligerweise Näheres zu seinem damaligen Ausscheiden aus dem Arbeitsamt? So, wie der seit Anbeginn gegen die BA reitet, scheint da was vorgefallen zu sein. Und er jetzt einen persönlich motivierten Feldzug zu führen.


Kicky, deine Aussage ist in ihrer Schlichtheit schlicht falsch. Du musst zumindest noch "in nicht geförderte Arbeitsverhältnisse" hinzusetzen.
Gruß
Talisker  

06.06.05 13:42

4103 Postings, 6270 Tage Mannemer@Talisker

Nein, leider ist mir nichts bekannt. Das könnte aber eine nette Story für Spiegel und Bild im Sommerloch geben. Denke da erfahren wir noch einiges. Sein Ansatz, die Kommunen sollten die Vermittlung übernehmen, ist schlichtweg Unsinn. Reines Profiliergehabe!  

06.06.05 14:24

36845 Postings, 6444 Tage Talisker@Mannemer

Danke für Re (hats mir schon gedacht). Aber du hast sicher Recht: In der Story steckt Potenzial...
Gruß
Talisker  

06.06.05 14:40

7114 Postings, 7218 Tage Kritiker@ Mannemer, warum wäre die

Kommune als vermittler Unsinn?
Kannst Du Deine Logik dazu stellen? - frägt Kritiker.  

06.06.05 15:14

36845 Postings, 6444 Tage Talisker@Kritiker

Es gibt ja bereits Kommunen, die alleine für Hartz IV zuständig sind, die sogenannten "Optionskommunen". Wenn du wissen willst, ob die es besser machen, musste z.B. einen Herrn Niebel fragen. Der weiß das nämlich bereits. Dann frage ihn bitte auch:
- woher er das weiß, wenn es doch noch gar keine validen Zahlen gibt
- ob die Optionskommunen verantwortlich mit den Geldern vom Bund (!) umgehen
- warum die Optionskommunen den gesamten Rehabereich nicht machen
- warum die Optionskommunen den gesamten Ausbildungsberatungsbereich nicht machen
- warum die Optionskommunen...

So er dir antwortet, teile es doch bitte hier mit. Würde mich auch interessieren.
Gruß
Talisker  

06.06.05 15:23
1

7114 Postings, 7218 Tage Kritiker@ Talisker, warum soll

ich den Dirk Niebel fragen, wenn es Mannemer angeblich weiß?

Doch warum sind es Gelder vom Bund? Die Steuern werden doch in den Kommunen erarbeitet.
Sollen jetzt alle Arbeitslosen nach Nürnberg fahren?
Worin liegt der Unsinn? - Kritiker.  

06.06.05 15:30

36845 Postings, 6444 Tage Talisker@Kritiker: Vorschlag zur Güte

Frage erstmal irgendjemanden, und wenn es deine Bäckereifachverkäuferin ist, wer die Gelder der Arbeitslosenversicherung erhält und aus welchem Haushalt Hartz IV bezahlt wird.
Gruß
Talisker  

06.06.05 15:47

7114 Postings, 7218 Tage Kritiker@ Talisker, Vorschlag zur Ordnung:

Meine Bäckerei-Verkäuferin ist nicht arbeitslos.
Das Geld der AL-Versi erhält wohl der Arbeitslose. (bei Dir nicht?).
Und Hartz wird von VW bezahlt.

Und Mannemer weiß, daß Hartz IV vor Ort Unsinn ist - aber warum? - Kritiker.  

06.06.05 15:56

36845 Postings, 6444 Tage Talisker@Kritiker: Vorschlag, der letzte:

Versuch einen Bezug zwischen Frage und Antwort herzustellen - nur weil du auf Anhieb keinen entdeckst, muss das noch lange nicht bedeuten, dass keiner vorhanden ist.
Nebenbei: Ich erhalte kein Geld vom Staat. Bin Student.
Gruß
Talisker  

06.06.05 15:59

12570 Postings, 6360 Tage EichiMedium @Talisker! Woher weisst du

gemäß deinem Posting Nr. 3, das Dirk Niebel das "personifizierte Böse" ist?

In wieweit bist du bereits "vorgestossen" ?  

06.06.05 21:14
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10041 Postings, 6900 Tage BeMiDie Qualität der BA

Montag, 6. Juni 2005

Gemeinnützige Träger: Nicht einmal die Hälfte aller Ein-Euro-Jobs sind besetzt

Kritik an der Bundesagentur für Arbeit

Mainz. Die Bundesarbeitsgemeinschaft Arbeit (BAG Arbeit) kritisiert, nach einem Bericht des ARD Politikmagazins REPORT MAINZ, dass auch ein halbes Jahr nach der Einführung von Hartz IV nicht einmal die Hälfte der 157.000 offenen Ein-Euro-Jobs vermittelt wurden.

Der BAG Arbeit gehören u.a. auch Caritas, Diakonie und Paritätischer Wohlfahrtsverband an. Der Vorstandsvorsitzende, Hansjörg Böhringer sagte in REPORT MAINZ: "Im bundesweiten Durchschnitt müssen wir davon ausgehen, dass unter 50 Prozent dieser Plätze im Augenblick belegt sind. Im Wesentlichen hat das zunächst einmal Auswirkungen auf die betroffenen Arbeitslosen, weil denen - obwohl Mittel vorhanden wären und obwohl auch Arbeitsplätze zur Verfügung gestellt werden - kein Angebot gemacht wird."

Der Grund für die geringe Vergabe von Arbeitsgelegenheiten, liegt nach Recherchen von REPORT MAINZ in der Überlastung der persönlichen Ansprechpartner in den Jobcentern. Die sogenannten Fallmanager sind häufig noch ausschließlich mit der Auszahlung von Arbeitslosengeld II beschäftigt. Das bestätigt auch der Geschäftsführer des Jobcenters Stuttgart, Jürgen Peeß. In seiner Einrichtung seien "im Moment noch 30 bis 40 Prozent der persönlichen Ansprechpartner, die eigentlich für die Vermittlung zuständig sind, in der Leistungsgewährung beschäftigt". Das müsse sich Jürgen Peeß zufolge "dringend ändern, damit wir unser Kerngeschäft machen können."

Der Arbeitsmarktexperte Professor Stefan Sell von der Fachhochschule Koblenz übt massive Kritik an der Bundesagentur für Arbeit: "Das ist der eigentliche Skandal, dass man die Arbeitslosen in ein völlig neues System hineingeschickt hat, dessen eine wichtige Seite, nämlich die des Förderns, des Vermittelns bisher kaum oder schlecht läuft." Prof. Stefan Sell erwartet, dass dieser Zustand auch noch nach der kommenden Bundestagswahl anhält. "Eine Prognose ist sicherlich, dass das Jahr 2005 in diesem Punkt für die Arbeitslosen abzuschreiben ist."
 

06.06.05 21:37

7114 Postings, 7218 Tage KritikerIch gründe eine ICH-AG und

werde Stellen vermitteln. Ich habe zwar keine Stellen zu vermitteln, aber Anträge könnte ich inzwischen aufnehmen und bearbeiten.
Die Bundes-Anstalt kann es auch nicht besser. - Kritiker.  

06.06.05 21:46

4103 Postings, 6270 Tage MannemerOh Mann

...Kritiker, wenn du das nicht selbst scnallst, kann ich dir nicht helfen. Ich habe jetzt keinen Bock zu so einem Mist seitenlang zu argumentieren. Halt davon was du willst.

 

06.06.05 21:59
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7114 Postings, 7218 Tage Kritiker@ Mannemer, bist Du die

2. ID von Talisker? - Na?
Du schreibst: Hartz IV bei den Kommunen sei Unsinn (!) und jetzt kannst Du diesen Mist nicht erklären.
Du wolltest also nur die FDP "schlagen" - egal wie!
Weil es "modern" ist. Tolles Argument! - Kritiker.  

07.06.05 08:19

36845 Postings, 6444 Tage Talisker@BeMi

Ganz toller Artikel (woher?). Weil er bezeichnend für die aktuelle Wahrnehmungsweise ist. Um mal den Pädagogen raushängen zu lassen: Halten wir uns nicht mit der Frage auf, woran es liegt, dass soviele Mitarbeiter noch immer mit der Bewältigung der Leistungsgewährung beschäftigt sind. Fragen wir uns gemeinsam - wer ist für die Vermittlung in die 1?-Jobs zuständig? Die BA? Oder ein politisch gewolltes Konstrukt, dass von Beginn an eine Missgeburt war?

@Kritiker: Danke für die Premiere, ist ,glaube ich, die erste 2. ID-Unterstellung für mich (auch wenn du es nicht ganz ernst gemeint hast, oder?).

Gruß
Talisker  

07.06.05 10:45

4103 Postings, 6270 Tage Mannemer@Talisker

Nimm´s leicht, ich betrachte das eher als Kompliment.

Ach ja: FDP?  Weder mit noch ohne Niebel ! Nein Danke !  

07.06.05 10:53

36845 Postings, 6444 Tage Talisker;-)

Charmeur, dankeschön.
Allerdings: mit einer FDP mit wesentlich weniger Niebel und anderen Klientelbeschützern könnte ich mich durchaus anfreunden...
Gruß
Talisker  

07.06.05 10:56

21799 Postings, 7831 Tage Karlchen_IFDP?

Der Verein ist doch die personifizierte Personallücke - allen voran Kopf-kürzer-Welle.  

08.06.05 15:58

36845 Postings, 6444 Tage TaliskerDas Neueste von Herrn Niebel

Nein, kein neuer "Selbstverpflichtungspakt" mit der Wirtschaft - dat läuft quasi von alleine...



FDP verspricht positive Ausbildungsbilanz
08. Jun 15:36


Die FDP hat die rot-grüne Bundesregierung für die Lücke auf dem Lehrstellenmarkt verantwortlich gemacht. Eine Verbesserung werde es erst nach einem Regierungswechsel geben, sagte Generalsekretär Niebel der Netzeitung.


Für die Lücke von derzeit 175.000 Lehrstellen ist nach Ansicht von FDP-Generalsekretär Dirk Niebel ausschließlich die rot-grüne Bundesregierung verantwortlich. Die Wirtschaft nahm Niebel im Gespräch mit der Netzeitung in Schutz: «Nur Unternehmen, die solide Zukunftsaussichten haben, können es sich leisten, Lehrlinge einzustellen oder nach der Ausbildung zu übernehmen», sagte er. Solange es aber keine «grundlegende Wachstumspolitik» gebe, bleibe die «Unsicherheit» auf dem Arbeitsmarkt genauso wie auf dem Lehrstellenmarkt.


Niebel sieht in einem Regierungswechsel die Lösung für die Ausbildungsmisere. Eine Verbesserung auf dem Ausbildungsmarkt werde es «erst nach einem Politikwechsel weg von Rot-Grün geben können», sagte er.

Zuvor hatten Bundesregierung und Wirtschaft in einer gemeinsamen Zwischenbilanz «sehr angespannte» Lage auf dem Ausbildungsmarkt eingeräumt. Zugleich kündigten sie «intensive Bemühungen» an, um die Lücke bis zum Beginn des neuen Ausbildungsjahrs im Herbst zu schließen.

Die Wirtschaft hatte im vergangenen Jahr zugesagt, drei Jahre lang jährlich 30.000 neue Lehrstellen zu schaffen.


Für das Web ediert von Dietmar Neuerer

http://www.netzeitung.de/arbeitundberuf/342848.html  

08.06.05 16:12

36845 Postings, 6444 Tage TaliskerNachtrag: der Anlass für die Vision von Niebel

Wenn "Neu" nicht gleich "Zusätzlich" ist, muss man schon mal mit Brutto und Netto kommen...


Nur jedes dritte Unternehmen bildet aus
08. Jun 09:29


Bildungsministerin Bulmahn hat die Wirtschaft erneut ermahnt, mehr auszubilden. Die Regierung will die berufliche Bildung mit einem 100-Millionen-Euro-Programm fördern.


Angesichts des Lehrstellenmangels hat Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn (SPD) die Unternehmen erneut aufgefordert, Ausbildungsplätze zu schaffen. Speziell Betriebe mit 20 Mitarbeitern und mehr müssten in die Verantwortung genommen werden, sagte die Ministerin am Mittwoch im Deutschlandfunk. «Diese Unternehmen können ausbilden, die müssen ausbilden.»

Bulmahn wies darauf hin, dass es in Deutschland immer noch mehr als 70 Prozent von Unternehmen gebe, die nicht ausbilden. Zurzeit fehlten rund 175.000 Lehrstellen. Bulmahn zieht an diesem Mittwoch gemeinsam mit Wirtschaftsminister Wolfgang Clement (SPD) und den Präsidenten des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Ludwig Georg Braun, und des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH), Otto Kentzler, eine Zwischenbilanz des Ausbildungspaktes

DIHK: Handelskammern erfüllen Pakt

Laut DIHK ist die Zahl der neuen Ausbildungsverträge im Bereich der Industrie- und Handelskammern in den ersten fünf Monaten dieses Jahres gegenüber dem Vorjahr um 1,4 Prozent auf 117.860 gestiegen. Bis Ende Mai seien von IHKs rund 13.000 neue Lehrstellen im Sinne des Ausbildungspakts eingeworben worden. Damit erfüllten die IHKs den Pakt.

In der Vereinbarung hatte sich die Wirtschaft im Sommer vergangenen Jahres verpflichtet, drei Jahre lang jährlich 30.000 neue Lehrstellen zu schaffen und 25.000 Plätze für betriebliche Einstiegsqualifizierungen zur Verfügung zu stellen. Allerdings werden die geschaffenen Plätze nicht mit aus wirtschaftlichen Gründen wegfallenden Stellen verrechnet. Daher garantiert der Ausbildungspakt keinen Netto-Anstieg der Zahl der Lehrstellen.

Bulmahn stellt «Jobstarter» vor

Verdi-Vorstand Frank Werneke hatte am Dienstag in der Netzeitung vor einer dramatischen Situation auf dem Lehrstellenmarkt gewarnt: In diesem Jahr würden rund 200.000 Lehrstellen fehlen. Immer mehr Betriebe zögen sich aus der Ausbildungsverantwortung zurück. Bulmahn kündigte ein 100-Millionen-Euro-Programm mit dem Namen «Jobstarter» zur Förderung der beruflichen Bildung angekündigt.

«Das Programm zielt auf eine bessere regionale Versorgung Jugendlicher mit Ausbildungsplätzen, die Optimierung der regionalen Ausbildungsstrukturen sowie die Gewinnung von Betrieben für Ausbildung, die bislang nicht ausgebildet haben», sagte Bulmahn. «Jobstarter» bündele und erweitere bisherige Aktivitäten. Bislang nach Ost- und Westdeutschland getrennte Programme würden integriert. «Mit dem Programm erreichen wir gerade für die neuen Länder verbesserte Förderbedingungen», sagte Bulmahn. (nz)

http://www.netzeitung.de/arbeitundberuf/342761.html
 

08.06.05 16:16

129861 Postings, 6383 Tage kiiwii P. 29 + 30: M.E. uninteressante Nebenschauplätze

da gegenwärtig die FDP noch nicht mal gebraucht würde...
so..let´s talk about elephants, not mice...




MfG
kiiwii

* * * Homines sumus, non dei! * * *  

08.06.05 16:22

36845 Postings, 6444 Tage TaliskerBei P. 29

kann ich dir zustimmen, kiiwii, da wollte Herr Niebel ganz einfach auch mal was sagen, bei P. 30 jedoch keineswegs. Das ist eine Farce sondergleichen, und es birgt eine riesige gesellschaftliche Sprengkraft.

Wat is denn nu mit "bleeed/bleed" (als aufmerksamer Leser weißt du schon, was gemeint ist)?
Gruß
Talisker
 

08.06.05 16:27

59073 Postings, 7468 Tage zombi17@Talisker

Das ist der sogenannte "elaborierte Code"!
Frei übersetzt wird das wohl sowas wie blöd heissen.

 

08.06.05 16:30

129861 Postings, 6383 Tage kiiwiides isch oifach bloß schwäbisch...

nix 'elaborierts', oifach schwäbisch...


MfG
kiiwii

* * * Homines sumus, non dei! * * *  

09.06.05 12:15

10041 Postings, 6900 Tage BeMiTalisker, zu P # 21

Quelle:
http://www.swr.de/report/aktuell/index.html

Meine Stellungnahme zu Hartz IV:
(wenns denn interessiert).

Hartz (alle) war todgeborener Aktionismus,
was Ökonomen von vornherein klar war.
Viel Wind (Staatsausgaben) und wenig Effekt
(Arbeitslosenzahlen).
Leidtragende:
Die Beschäftigten der BA und
ehrliche Dauerarbeitslose.

Was in Deutschland und bei der BA fehlt,
sind ökonomische Denkweisen und Methoden.
Aber die vorherrschenden Juristen sind ja omnipotent.

Ciao
Bernd Mi  

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