Die ungeahnten Fähigkeiten des PCs

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neuester Beitrag: 01.06.04 23:07
eröffnet am: 01.06.04 19:00 von: Happy End Anzahl Beiträge: 5
neuester Beitrag: 01.06.04 23:07 von: Dope4you Leser gesamt: 514
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01.06.04 19:00

95441 Postings, 7637 Tage Happy EndDie ungeahnten Fähigkeiten des PCs

Nie wieder kalter Kaffee


Tag für Tag spielen sich in deutschen Büros ähnliche Szenen ab. Gerade hat man sich frischen Kaffee geholt, da kommt der Chef herein und hält minutenlange Vorträge oder noch besser: Schwiegermutter ruft an.
Natürlich ist Euer Kaffee inzwischen kalt und ungenießbar. Damit Euch das zukünftig nicht mehr passiert, besorgt Euch einen Tassenwärmer. Dieser braucht keine eigene Steckdose, sondern wird über den USB-Port mit dem Rechner verbunden und von da aus mit Strom versorgt.

Hier könnt Ihr den USB-Tassenwärmer bestellen.




PC als Zigarettenanzünder


Jeder Raucher kennt das: Ihr arbeitet mal wieder unter Termindruck am PC und habt Feuerzeug verlegt. Bevor Ihr jetzt laut fluchend auf die Suche geht, schont doch einfach Eure Nerven und investiert in einen PC-Zigarettenanzünder.
Der Einbau ist nicht nur schnell erledigt, sondern auch relativ unkompliziert. Besorgt Euch Leerblenden und 12-Volt-Stecker (im Computerladen) und einen Zigarettenanzünder (beim Autozubehör-Discounter oder im Elektrohandel).

Montiert den Anzünder in der Blende und lötet das schwarze und gelbe Kabel des 12-Volt-Steckers an seine Kontakte. Schraubt die Blende in einen Schacht Eures PCs. Verbindet den Stecker mit dem Netzteil. Dieses sollte mindestens 400 Watt stark sein.

Tipp für Ungeduldige oder Ungeübte: Ihr könnt die Kombination auch fertig kaufen oder bei ebay ersteigern.




Der Computer als Wecker


Lasst Euch doch einfach von Eurem Rechner wecken - zum Beispiel mit Musik. Stellt Euch dafür eine spezielle Musikauswahl Eurer MP3-Dateien zusammen. Diese Dateien oder die dazugehörige Playlist legt Ihr in den ?Autostart?-Ordner. Damit wird die Musik automatisch abgespielt, wenn der Rechner hochfährt.

Um die Weckfunktion zu programmieren, müsst Ihr eine BIOS-Funktion ändern. Keine Sorge, dank dieser Anleitung ist dafür kein Spezialwissen erforderlich.

Während Ihr den Rechner hochfahrt, ruft mit ?F1? oder ?Entf? das BIOS auf. Sucht einen Eintrag, der ?Power Management Setup? oder ähnlich heißt. Darin findet Ihr bei den meisten BIOS-Versionen die Funktion ?Resume By Alarm?, die Ihr auf ?Enabled? stellt. Als ?Alarm Date? stellt Ihr ?Every Day? ein, dann gebt die Weckzeit in Stunden und Minuten ein. Ab sofort startet Euer PC jeden Tag zu dieser Zeit und bootet das Betriebssystem.

Wenn Euer Windows stets eine Anmeldung verlangt, müsst Ihr einen Umweg über den Taskplaner nehmen, damit der PC gleich nach dem Start die entsprechende Audiodatei abspielt. Das ist ebenfalls ganz leicht.

Geht zu ?Start/Alle Programme/Zubehör/
Systemprogramme/Geplante Tasks?. Dort klickt Ihr auf ?Geplanten Task hinzufügen?, sucht als Anwendung Ihren ?Media-Player? aus, gebt ?Beim Starten des Computers? an und tippt den Benutzernamen sowie das Passwort ein. Aktiviert die erweiterten Einstellungen und gebt nach dem Media-Player-Aufruf die Musikdatei oder Playlist an.
Zu beachten: Abschalten könnt Ihr den Player allerdings nur über den Taskmanager.

Zum Abspielen der Musikdateien braucht Ihr den Windows Media Player oder ein anderes Musikprogramm.


Der PC als Handy-Ladegerät


Wem ist es nicht schon so gegangen: Der Akku des Handys gibt ausgerechnet dann seinen Geist auf, wenn man ohne Ladegerät im Büro sitzt und auf einen wichtigen Anruf wartet.
Doch da gibt es Abhilfe, denn Ihr könnt Euren PC als Ladegerät nutzen. Der Handel hält passenden USB-Ladekabel für alle gängigen Handy-Modelle bereit.

Ihr müsst einfach nur Rechner und Handy durch das Kabel miteinander verbinden. Der Akku Eures Handys wird sofort mit frischer Energie versorgt.

Ein solches Kabel bekommt für ca. 13 Euro.


Die Maus, die Zeichensprache kann


In Zukunft geht alles ohne wilde Klickorgien und umständliche Tastenbefehle, die akrobatische Fingerübungen von Ihnen verlangen.
Mit der Shareware StrokeIt setzt die Maus Befehle um, die Ihr mit der gedrückten rechten Maustaste auf den Bildschirm zeichnet. Für den privaten Gebrauch ist das Programm sogar kostenlos. Für die ursprünglich englischsprachige Software gibt es inzwischen auch eine deutsche Sprachversion.

Das Tool versteht eine ganze Reihe festdefinierter Mausfunktionen. Malt einfach das Zeichen für einen bestimmten Befehl auf den Screen und schon geht es los, ohne dass ein Fenster aktiviert werden muss. So könnt Ihr auch im Internet Explorer hin und her blättern, indem Ihr einfach einen Strich in die entsprechende Richtung ziehen.

Das Programm könnt Ihr von www.tcbmi.com/strokeit herunterladen.


Der PC als Alarmsystem


In Verbindung mit einer Webcam könnt Ihr den Computer als Überwachungsanlage einsetzen.
Bei der hier vorgestellten Lösung werden dann Bilder aufgezeichnet, wenn im beobachteten Bereich Bewegungen erfasst werden. Die Software sendet Ihnen sogar eine SMS-Benachrichtigung.

Installiert die Webcam an einem wettergeschützten Ort. Die Verbindung zum PC erfolgt bequemerweise mit einem USB-Kabel. Weiterhin benötigt Ihr ein Überwachungsprogramm, ein Modem und eine Leitung zur Telefondose. Dann holt Ihr Euch - wie für Eure private Homepage - sich von einem Provider Webspace: ein paar MB reichen vollkommen.

Wenn Ihr per SMS benachrichtigt werden wollt, braucht Ihr noch ein eMail-Postfach, das automatisch Kurzmitteilungen versenden kann.

Webcams ab 16 Euro...


 

01.06.04 20:59

1628 Postings, 6653 Tage MäuschenSuper Werbung Happy,:0)

Faszinierend wie vielseitig so ein Pc doch sein kann.:)

mfg


 

01.06.04 22:19

95441 Postings, 7637 Tage Happy EndWerbung?

01.06.04 22:38

3243 Postings, 7827 Tage flamingoeVielseitiger PC

Kam vorhin im ZDF:  DSL-Anschluß läßt u.U. freien Zugriff von außen aud Deinen PC zu

http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/16/0,1872,2130736,00.html

 

Sicherheitsrisiko Internet  

Zugriff auf Privates möglich 

Frontal21

Sicherheitsrisiko Internet

Zugriff auf Privates möglich

Zugriff auf private und vertrauliche Dateien im PC, Einblick in Liebesbriefe, Rechnungen, Passwörter, auf gesamte Datenbanken - nicht möglich? Doch - so jedenfalls das Ergebnis eines Frontal21-Tests zur Datensicherheit bei Breitbandanschlüssen.

 

Frontal21 ist in Berlin unterwegs zu einem Reisebüro. Auf den Inhaber wartet eine böse Überraschung. Denn wir zeigen ihm stapelweise interne Firmendokumente. Die haben wir einfach per Internet aus seinem Computer herausgeholt. Die Firma hatte keine Ahnung.

 
  

Wir legen Sebastian Brandt Dokumente vor
Wir zeigen Reiseveranstalter Sebastian Brandt einen Reisevertrag: "Ja, richtig, der ist von meinem Computer. Aha, ein Kreditvertrag mit meiner Mutter, ein Gründungskonzept mit Finanzierungsplan. Ich möchte eigentlich nicht, dass das öffentlich ist. Deshalb habe ich es in meinem Computer und nicht draußen am Geschäft plakatiert. Das ist mies, ziemlich mies."

 
  

Ohne Hacker-Tricks
     In fremde Computer einzusteigen ist ein Kinderspiel. Um ein Datenleck zu finden, braucht man nur einen Computer, einen Internetzugang, ein DSL- Modem und einen Drucker.

 
  

Ein Computerexperte sucht für Frontal21 nach frei zugänglichen Daten. Ohne Hacker-Tricks, ohne technischen Aufwand tippt er die Internet-Adresse eines fremden Computers mit DSL-Anschluss ein. So gelangt er bei ungeschützten Computern automatisch auf die Festplatte. Freigegebene Dateien und Ordner kann er öffnen, als wären sie auf seinem eigenen Computer. Allerdings sind es die vertraulichen Daten von Firmen und Privatleuten.

 
  

Ausgedruckte Dokumente von fremden Computern
Für Frontal21 druckt er sie im Original aus; er hätte sie auch verändern oder gar vernichten können. In kurzer Zeit findet er Briefe an Finanzämter, Steuerrechnungen, Liebesbriefe, elektronisch gespeicherte Unterschriften, Arbeitsverträge, Darlehensverträge, geheime Postbank PIN-Nummern, Zeugnisse, Firmenbuchhaltungen. Alles frei zugänglich und offen für jeden Missbrauch.

 
  

Ahnungsloser Unternehmer
     In Hamburg sind wir bei der Firma Digital Audio Service, einem erfolgreichen Jungunternehmen. Auch aus dieser Firma konnten wir Daten herunterladen. Ein Mitinhaber, Thomas Römann, ist ahnungslos, als wir ihm Dokumente zeigen: "Ja, definitiv. Die stammen von unserem Intranetserver. Erschreckend, ich hätte nicht gedacht, dass das so einfach ist. Und es ist ein sehr, sehr merkwürdiges Gefühl, wenn jemand mit schon sehr, sehr intimen Ausdrucken aus dieser Firma hier auflaufen kann, der mit der Firma nichts zu tun hat und mit dem ich vorher keinerlei Kontakt hatte, dem ich keinerlei Daten gegeben habe."

 
  

Auch diese Firma ist über einen DSL-Anschluss mit dem Internet verbunden. Auch sie hatte von dem Sicherheitsleck keine Ahnung. Römann erfährt zum ersten Mal davon: "Als wir uns die Anschlüsse haben legen lassen, ist das in keiner Form thematisiert worden. Uns wurde auch nicht gesagt, wie man das hätte lösen können. Es gab auch keinen Hinweis, dass die Gefahren grundsätzlich bestehen."

 
 
Rainer Oechsle

125.000 sind ungeschützt
     An der Fachhochschule Trier testen die Professoren Rainer Oechsle und Damian Weber im Auftrag von Frontal21 die Sicherheit der fünf Millionen deutschen DSL-Anschlüsse. Erstmals können sie konkrete Zahlen für Deutschland vorlegen. Danach sind die Daten von 125.000 Firmen und Privatleuten völlig ungeschützt übers Internetkabel für jedermann offen.

Oechsle über das Ergebnis: "Die Zahl ist zunächst sehr hoch, wenn man sie so isoliert sieht. Aber für Experten ist sie vermutlich nicht überraschend." Denn die Sicherheitslücke Internet ist beim DSL-Anschluss systembedingt. Das muss man wissen, um seinen PC schützen zu können. Oechsle empfiehlt darum Schutzmaßnahmen: "PCs sind über Modems und DSL-Anschlüsse ans Internet angebunden. Es gibt Modems mit Schutz und Modems ohne Schutzfunktionen. Über die letzteren sind wir in die Rechner eingedrungen. Bei diesen ist zu empfehlen, dass zusätzlich eine Firewall installiert wird."

 

01.06.04 23:07

4023 Postings, 6916 Tage Dope4youToller Test von Frontal

Nächste Woche nehmen die dann einen Einbrecher und schicken IHN durch offene Balkontüren und nicht verriegelte Garagen. Durchsuchen dann dort das Haus und spielen die großen Sorgenmänner das alles sooo leichtsinnig ist. Wenn der in das fremde Firmennetzwerk geht bzw auf der Festplatte schnüffelt ist das nicht eigentlich eine Straftat? Irgend wie mit Privatsphäre? Hat da dann Frontal einen armen Hacker zu einer Straftat animiert?  

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