+++ Die nächste Sau? +++

Seite 1 von 2
neuester Beitrag: 10.05.05 14:19
eröffnet am: 10.05.05 12:10 von: utscheck Anzahl Beiträge: 44
neuester Beitrag: 10.05.05 14:19 von: Karlchen_I Leser gesamt: 931
davon Heute: 1
bewertet mit 1 Stern

Seite: 1 | 2  

10.05.05 12:10
1

21880 Postings, 7002 Tage utscheck+++ Die nächste Sau? +++

Das Ehepaar vom Nachbaraufgang würde sich freuen...6 Krauter in die Welt gesetzt, nie auch nur einen Pfennig (aktuell Cent) eingezahlt und für das Geschrei/Gezänk mit 14-tägigem Polizeieinsatz und besoffen im Hausflur bzw. vor der Eingangstür liegen, belohnt werden.
Na wenn das nix is...
utscheck

Die Rente soll an die Zahl der Kinder gekoppelt werden, fordern Experten.  

Die volle Rente werden nach Plänen des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) nur noch Paare mit mindestens zwei Kindern bekommen, alle andere sollen Abstriche hinnehmen müssen. Das Institut argumentiert, Paare mit Kindern müssten 55 Prozent der Kosten privat schultern, die mit dem Großziehen von Kindern verbunden sind ? staatliche Vergünstigungen eingerechnet.

Deswegen sollen nach dem vom IW vorgeschlagene Rentenmodell rund 45 Prozent der Renten künftig beitragsbezogen ausgeschüttet werden und 55 Prozent in Abhängigkeit von der individuellen Kinderzahl.

Modellrechnung: Ein Durchschnittsrentner des Jahres 2003 bekam 954 Euro im Monat. Nach dem IW-Modell hätte ein Durchschnittsrentner im Jahr 2003 mit seinen Beiträgen einen Rentenanspruch in Höhe von 429 Euro (45 Prozent) erworben. Bleiben 525 Euro (55 Prozent), die bei durchschnittlich 2,16 Kindern gezahlt werden ? pro Kind also 243 Euro.  
Seite: 1 | 2  
18 Postings ausgeblendet.

10.05.05 13:18

61594 Postings, 6410 Tage lassmichreinBin dann mal gespannt, wieviele dann trotzdem in

jungen Jahren ihr Leben in "Freiheit" geniessen, und dann mit 65 anfangen Kinder in die Welt zu setzen um ihre Rente zu kriegen...

 

10.05.05 13:19

21880 Postings, 7002 Tage utscheck*lol* reab...

bei hohe Qualität sah ich die in #1 angesprochenen 6 Krauter ein. Au Backe, würde mich wundern, wenn es auch nur ein Zögling im Leben zu etwas bringt.

Eigentlich schade, da mit ein wenig Fantasie Ansätze zu erkennen sind.
utscheck  

10.05.05 13:23

20752 Postings, 6377 Tage permanentEine Anrechnung von Kindern auf die Rente

finde ich grundsätzlich nicht schlecht, allerdings nicht in der Höhe wie in Posting 1 vorgeschlagen. Genauso wäre ich nicht gegen eine Einheitsrente auf relativ niedrigem Niveau. Wer mehr haben will kann privat vorsorgen.
@54reab: Die Höhe der Arbeitslosen ist Folge der hohen Lohnersatzleistungen, des stark regulierten Arbeitsmarktes, der immobilität der Deutschen und nicht zuletzt der hohen Lohnnebenkosten.
Lohnersatzleistungen werden bereits heruntergefahren und einer MWST-Erhöhung zur Senkung der Lohnnebenkosten (wenn sie dafür tatsächlich genutzt wird) fände ich OK. Wenn dann noch die unsinnige Pflegeversicherung abgeschafft wird entstehen die Arbeitsplätze wie von selbst. Es würde wieder Freude bereiten in Deutschland zu investieren und dem Arbeitnehmer würde der Blick in die Lohntüte ebenfalls wieder Freude bereiten.
Motivationschub für alle Wirtschaftenden.


gruss

permanent  

10.05.05 13:24

21880 Postings, 7002 Tage utscheckreab, schon klar...

aber bei den benötigten Mengen aus Steuer o.ä., wird das nicht funzen.

Es sei denn Dt. erlebt ein Witschaftswunder mit durchschnittlich 9,5% (fiktiv, keine Ahnung ob es reicht) Wachstum p.a.

utscheck  

10.05.05 13:25

21799 Postings, 7830 Tage Karlchen_I@bear: Stimmt nur zum Teil

Habe gerade was dazu geschrieben - erscheint morgen. Vorab mal das - sieht nicht gut aus:

 

 

10.05.05 13:28

21880 Postings, 7002 Tage utscheckKarl

ich würde die Farben für Nichterwerbspersonen und Erwerbslose klarer trennen.

Gelb z.B.
utscheck  

10.05.05 13:30

16581 Postings, 6874 Tage MadChartDir Farbe find ich egal

aber die Höhe des dunkelblauen Balkensegments in 2003 bereitet mir Unbehagen.  

10.05.05 13:34

51341 Postings, 7627 Tage eckiNicht fi**en für die Rente

sondern Kinder aufziehen für die Rente ist doch die Intesion.

Nur Kinderlose kommen auf die Idee, das fi**en was nützen könnte.

Grüße
ecki  

10.05.05 13:38

948 Postings, 6309 Tage ADDYMan beachte die Bezeichnung der Ordinate

"Personen im Alter von 15 bis 29 Jahren in Mio"  

10.05.05 13:42

948 Postings, 6309 Tage ADDYU,U. ist seit 1991

die Abiturienten- und Studentenquote (pro Jahrgang)
enorm gestiegen (ich bin mir eigentlich sicher).
Alles ist relativ, aber mit isolierten Grafiken kann
man vorzüglich manipulieren.  

10.05.05 13:43

21880 Postings, 7002 Tage utscheckMad, es liegt daran...

das 1991 noch so großkopferte Persönlichkeiten, wie du eine bist, in der Gruppe vertreten waren. Von dem Schwund konnte sich die dunkelblaue Riege nicht erholen.

*fg
utscheck  

10.05.05 13:44

21880 Postings, 7002 Tage utscheckADDY, dieser Fakt läßt sich mit...

ein wenig Geschick der Grafik entnehmen.

utscheck  

10.05.05 13:46

8034 Postings, 6631 Tage RigomaxKarlchen, hast Du das mal auf der

Basis der augenblicklichen oder projezierten Geburtsraten für 2013 und 2023 ausgerechnet?
Die, die jetzt 30 sind gehen so um 2040 in Rente und die dunkelblaue Säulen von 2013 und 2023 werden dann deren Verbrauch an Gütern und Dienstleistungen erzeugen müssen.

reab: Nichts gegen Qualität. Aber Quantität braucht es auch. Wo nichts ist, ist auch nichts mit hoher Qualität.
Selbst wenn die augenblicklichen Probleme unserer Wirtschaft nichts mit der Geburtenrate zu tun haben, so werden die Probleme unserer Kinder im Alter doch sehr wohl damit zu tun haben. Siehe #16, 1. Absatz.
 

10.05.05 13:48

21880 Postings, 7002 Tage utscheckRigo, Quantität hab ich nebenan! o. T.

10.05.05 13:49

Clubmitglied, 46331 Postings, 7545 Tage vega2000Im Umkehrschluss heißt das doch nichts

anderes als das sich der Balken für Beschäftigte über 60 in Zukunft erhöhen wird.

@permanent: wo hast du denn das abgeschrieben? (Nr.22)

"Die Höhe der Arbeitslosen ist Folge der hohen Lohnersatzleistungen, des stark regulierten Arbeitsmarktes, der immobilität der Deutschen und nicht zuletzt der hohen Lohnnebenkosten.
Lohnersatzleistungen werden bereits heruntergefahren und einer MWST-Erhöhung zur Senkung der Lohnnebenkosten (wenn sie dafür tatsächlich genutzt wird) fände ich OK. Wenn dann noch die unsinnige Pflegeversicherung abgeschafft wird entstehen die Arbeitsplätze wie von selbst. Es würde wieder Freude bereiten in Deutschland zu investieren und dem Arbeitnehmer würde der Blick in die Lohntüte ebenfalls wieder Freude bereiten.
Motivationschub für alle Wirtschaftenden"

 

Die Höhe der Arbeitslosen hat weniger mit den Lohnersatzleistungen zu tun, eher mit der Auslagerung von Arbeitsplätzen & der Straffung von Produktionsabläufen (mehr Produkte mit weniger Arbeitnehmern).

Wodurch entstehen Arbeitsplätze wenn die Pflegeversicherung abgeschafft wird, wie soll das in der Praxis aussehen?

 

Statistiken, die auf einen Zeitraum von mehr als zwei Jahren ausgelegt sin halte ich für unseriös. Wie weit uns der Berechnungswahn gebracht hat läßt sich an gut sortierten Buchhandlungen ablesen, dort gibt es inzwischen ganze Regalreihen mit Expertenstatistiken (ob da allerdings immer richtig gerechnet wurde bezweifle ich!).

Spekulationen darüber wie es in 30 Jahren mit der Rente aussieht werden in schöner Regelmäßigkeit von der Realität überholt, -den jetztigen Negativismus sehe ich allerdings mehr als Anschubhilfe für CDU-Wähler & der deutschen Versicherungswirtschaft.

 

10.05.05 13:52

1339 Postings, 7860 Tage Eddieund was ist, wenn alle die jetzt arbeiten

nur noch zu hause sizten und fi.. und
kindererzeiehn. Wer zahlt denn dann das
Kindergeld, KK-,AV-Beiträge und die Rente?

Entweder wir haben eine beitrags- und
leistungsbezogenes Rentensystem oder
wir schmeißen die sog. Sozialsysteme
in die Mülltonne.

Wenn künftig Beitragszahler fehlen
sollten, wie wäre es denn dann, wenn die,
die jetzt zu hause sitzen und fi.. und
wenns hochkommt 1,4 Kinder großziehen
einfach mal arbeiten gehen. In anderen
Ländern, z. B. Frankreich, geht das doch auch.




 

10.05.05 13:53

30091 Postings, 5865 Tage ScontovalutaIn die Grafik

kann man wunderbar eine fallende Linie hineinlegen und den Zeitpunkt aller Personen im Alter von 15 bis 29 Jahren in Mio. gegen Null (so etwa im Jahre 20??) extrapolieren. Spielt dann keine Rolle mehr, was die so treiben.  

10.05.05 13:54

1188 Postings, 7845 Tage vanessaxDer eine schreit nach mehr

Qualität, der nächste bekommt Bauchschmerzen, wenn ein größerer Teil der Jugend studiert.  

Der gesamte Balken muß wieder größer werden, aber der grüne proportional nicht kleiner. Daher bringt es meiner Ansicht nach nichts, wenn wir denen, die eh nix haben noch 250.- EUR für ein Kind hinterherschmeissen.

Ein Kind muss mit Karierre besser zu vereinbaren sein, dann bekommen auch wieder die besser ausgebildeten Kinder. Ein Kopfgeld für Kinder ist lächerlich.

vani  

10.05.05 13:55

21799 Postings, 7830 Tage Karlchen_IManipulieren?

Klar ist der Anteil der Leute gestiegen, die Abitur/Fachoberschule machen. Weil aber die absolute Zahl zurückgegangen ist, wurde nichts gewonnen.

So sieht das im internationalen Vergleich aus:

 

10.05.05 14:00

8094 Postings, 7447 Tage maxperformancezum wievielten Mal wird diese Sau eigentlich

durch das Dorf getrieben?

Wie immer sollen damit Gruppen der gesetzlich Versicherten
gegeneinander aufgehetzt werden. Junge gegen Alte,
Familien gegen Kinderlose....

Meist passiert das dann wenn der Ruf nach einem
Systemwechsel zur Kapitaldeckung laut wird. Oder wenn gefordert wird
dass Staatsdiener in das Grauen der gesetzl. Altersvorsorge mit einbezogen
werden sollen.

Nebelkerzen zur Rettung der eigenen Pfründe
von Politikern ist man das gewohnt aber das IW



gruß Maxp.  

10.05.05 14:02

21880 Postings, 7002 Tage utscheckKarlchen...und jetzt bitte noch in Relation...

zur Qualität der Ausbildung.

Gruß
utscheck  

10.05.05 14:05
1

8034 Postings, 6631 Tage Rigomaxutschek (33), solche Leute kenn ich auch zur

Genüge. Und insofern ist auch an dem was reab sagt, was dran: Quantität _allein_ bringt es natürlich auch nicht. Niemand sagt was gegen Qualität. Aber ohne Masse geht es auch nicht. Ein hochqualifiziertes Nichts ist eben immer noch ein Nichts.

Was die Klage über den Zustand und die Erziehung der Jugend im allgemeinen angeht: Wenn ich mir so ansehe, was heute auf die Schulen geht und was die Schulen verläßt, dann ist mir da auch nicht wohl. Wenn man sich die zugehörigen Eltern ansieht, ahnt man oft, wo es herkommt. Insofern deckt sich das mit Deiner Schilderung. - Auf der anderen Seite: Oft werden aus kleinen Schlingeln, die durch die Schule des Lebens gehen, ganz erfolgreiche Menschen.

Aber diese Sorgen sind so alt wie die Menschheit und seit Sokrates auch schriftlich niedergelegt, und die Menschheit hat bekanntlich irgendwie doch überlebt. Aber sie hat nur durch Anpassungen überlebt. Die werden in diesem Fall aber schmerzhaft sein und die Schmerzen werden in etwa 30 Jahren so richtig heftig werden.

Aufgabe der Politik müßte es sein, diesen Anpassungsprozeß so wenig schmerzhaft wie möglich zu gestalten. Aber da das ganz langfristige Prozesse sind, traut sich die Politik da kaum ran. Damit gewinnt man keine Stimmen von Wählern, deren zeitlicher Horizont nicht wesentlich weiter als bis zur nächsten Gehaltszahlung reicht.  

10.05.05 14:08

7336 Postings, 6697 Tage 54reabman stelle sich vor, wir hätten heute

3 mio arbeitslose weniger und diese wären alle in gut bezahlten sozialversicherungspflichten jobs unterwegs ..... null probleme in der rentenversicherung, null probleme in der kranken- und pflegeversicherung und das alles bei gleichem demografischem aufbau der bevölkerung.

die grafiken sagen überhaupt nichts über die zukunft aus. es ist doch logisch, dass bei steigender arbeitslosigkeit der anteil der schüler und studenten steigt. es ist auch besser sein leben studierend als anstatt arbeitslos zu verbringen.

unsere bevölkerungsprognosen und alle darauf basierende untersuchungen sind schrott, weil erstere die spätgebährenden - ein immer größer werdender anteil - nicht berücksichtigt haben.

bei der heutigen bevölkerungsentwicklung ist bei einem rentenantritt mit 65 und einer berufstätigkeitsquote der frauen wie in den skandinavischen länder sogar eine positive rentenentwicklung möglich. das einzig wichtige dabei: die arbeit muss da sein!! wir sollten also mit dem gedöns der demografie, das angetrieben wird von urängsten des "volkssterbens", aufhören und uns um eine gute wirtschaftliche entwicklung kümmern.


 


 

10.05.05 14:13

30091 Postings, 5865 Tage ScontovalutaManipuliert wurde hier

ganz massiv, bin über 34, zum Glück!  

10.05.05 14:19

21799 Postings, 7830 Tage Karlchen_INoch einer:

Qualifikationsstruktur der Personen von 16 bis 65 Jahren:

 

 

 
Angehängte Grafik:
Qualstruktur.JPG (verkleinert auf 51%) vergrößern
Qualstruktur.JPG

Seite: 1 | 2  
   Antwort einfügen - nach oben