Die kruden Thesen deutscher Anti-Darwinisten

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neuester Beitrag: 16.02.09 06:53
eröffnet am: 15.02.09 23:50 von: Pate100 Anzahl Beiträge: 61
neuester Beitrag: 16.02.09 06:53 von: cicco Leser gesamt: 794
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15.02.09 23:50
10

15130 Postings, 7140 Tage Pate100Die kruden Thesen deutscher Anti-Darwinisten

unglaublich die dürfen noch an ner Uni und am  Max-Planck-Institutbleiben?
die hätte ich schon längst wegen geistiger Umnachtung rausgeschmissen!

ts scheiß Kirchen Propaganda. Da krieg ich einen Hals...

EVOLUTIONSLEHRE

Die kruden Thesen deutscher Anti-Darwinisten

200 Jahre Darwin - und noch immer wehren sich Kreationisten, Öko-Esoteriker, Homöopathen gegen die Evolutionstheorie, auch in Deutschland. Ulrich Kutschera erklärt, wie Pseudowissenschaftler die Erkenntnisse des genialen Biologen missdeuten.

Vor zehn Jahren wurde der 1998 veröffentlichte Videofilm des Berliner Produzenten Fritz Poppenberg mit dem Titel "Hat die Bibel doch Recht? Der Evolutionstheorie fehlen die Beweise" mit dem so genannten "KEP-Medienpreis Goldener Kompass" ausgezeichnet. Die Laudatio auf diesen "Dokumentarfilm" hielt der bibeltreue Mathematiker John Lennox von der britischen Oxford University.

 

REUTERS

Wachsfigur des jungen Darwin (in Lissabonner Ausstellung): Wissen und Glauben immer strikt trennen

In dieser Produktion behaupten die beiden Intelligent-Design-Kreationisten Wolf-Ekkehard Lönnig vom Kölner Max-Planck-Institut für Züchtungsforschung und Siegfried Scherer von der TU München, die in ihren staatlich finanzierten Elite-Biodepartements gefilmt wurden, dass es bis heute keine Beweise für Darwins Theorien zum Artenwandel und die Makroevolution gäbe. Aus dieser Falschaussage wird dann die Schlussfolgerung gezogen, dass eine intelligente Macht (also der biblische Gott beziehungsweise Designer) die Arten erschaffen habe.

weiter hier

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,607704,00.html

 
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35 Postings ausgeblendet.

16.02.09 00:54
1

1405 Postings, 4901 Tage thunfischpizzaHmm?

"Jede Menge wirklich neuen Erkenntnisse der Wissenschaften haben ihren Verkündern die Exkommunikation aus der Gilde der Wissenschaftler eingebracht..."
Sofern diese Erkenntnisse die Eigenschaften einer wissenschaftlichen Hypothese (widerspruchsfrei, empirische Belege vorhanden, Gültigkeitskriterien und Falsifikationskriterien genannt) aufweisen, wäre mir das neu. Kannst Du das bitte belegen?

"Es gibt übrigens überhaupt keinen zwingenden Gegensatz zwischen Wissenschaft und Religion. Das ist nur eine These der Gläubigen auf beiden seiten."
Die Kriterien einer wissenschaftlichen (Hypo)these habe ich genannt. Religiöse Behauptungen sind nicht in der Lage, diese Bedingungen zu erfüllen. Religion und Wissenschaft sind nicht vereinbar. Dazu gab es neulich eine längere Diskussion hier:
http://www.ariva.de/...d_Religion_in_Einklang_gebracht_werden_t366247  

16.02.09 00:54

69022 Postings, 6370 Tage BarCodeWar Einstein kein Wissenschaftler?

Er war auch religiös.
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16.02.09 00:56

15130 Postings, 7140 Tage Pate100BC das ist richtig

aber hat er Wissenschaft und religion gleichgesetzt oder verglichen wie du?  

16.02.09 00:59
1

69022 Postings, 6370 Tage BarCodeWissenschaft und Religion

sind zwei völlig unterschiedliche paar Schuhe. Insofern schließen sie sich natürlich gegenseitig aus. Stehen aber nicht im Widerspruch zueinender. Nur wenn man versucht, sie miteinender unter einen Hut zu bringen.
Der Wissenschaftler forscht nicht nach Gott und der religiöse mensch in der religion nicht nach wissenschaftlichen Antworten.
Wer natürlich versucht, ein U-Boot flugtauglich zu erklären, wird scheitern - wie die Kreationisten. Oder die, die glauben, Wissenschaft würde Religion ersetzen können...
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16.02.09 01:01

15130 Postings, 7140 Tage Pate100ich geh jetzt schlafen

16.02.09 01:02

1405 Postings, 4901 Tage thunfischpizzaEinsteins Religiosität

Einstein hat den Begriff "Gott" immer nur in einem metaphorischen Sinn benutzt, auch wenn ihm häufig anderes in den Mund gelegt wurde. Das Statement Einsteins zu diesem Missbrauch im Wortlaut finde ich auf die Schnelle nicht, aber hier ist schonmal ein Artikel über seinen "Glauben":

http://www.3sat.de/kulturzeit/themen/76443/index.html  

16.02.09 01:02

69022 Postings, 6370 Tage BarCodeHe! Pate!

Du versuchst hier, der Religion mit Wissenschaft zu entgegnen. Ich nicht. Ich finde Wissenschaft eine sehr vernünftige Sache. Aber sie erklärt nur das, was auf rationale Weise formalisierbar ist. Aber das ist eben nur ein kleiner Ausschnitt dessen, was existiert oder passiert...
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16.02.09 01:03

69022 Postings, 6370 Tage BarCodeWas sollte "Gott" anderes sein,

als eine Metapher?
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16.02.09 01:06

1405 Postings, 4901 Tage thunfischpizzaKunst und Wissenschaft,

insbesondere sei hier die Philosophie genannt, schaffen im Zusammenspiel ein Modell, dass m.E. Religion überflüssig macht.  

16.02.09 01:06

42128 Postings, 7935 Tage satyrWer ruft nach mir?

16.02.09 01:08
1

1405 Postings, 4901 Tage thunfischpizzaGott

Zum einen wird der Gottesbegriff in fast allen Religionen personalisiert: die Religionen glauben an einen persönlichen Gott, einen Schöpfer, der denken und handeln kann. Dem wird eine Metapher nicht gerecht. Sieht man Gott hingegen als eine Metapher, beispielsweise für die Kausalität, die Schönheit oder was auch immer, dann braucht man diesen Begriff auch nicht, denn dann ist er beliebig und überflüssig.  

16.02.09 01:12

42128 Postings, 7935 Tage satyrIch denke Gott besitzt eine Motorsäge

und ein Netz.
Damit sein Bart sich nicht in die Motorsäge wickelt.
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16.02.09 01:12
1

1405 Postings, 4901 Tage thunfischpizzaNochmal Einstein:

Hab das Zitat gefunden:

"Ich glaube nicht an einen persönlichen Gott und ich habe dies niemals geleugnet, sondern habe es deutlich ausgesprochen. Falls es in mir etwas gibt, das man religiös nennen könnte, so ist es eine unbegrenzete Bewunderung der Struktur der Welt, so weit sie unsere Wissenschaft enthüllen kann." - Brief vom 24. März 1954, zitiert in: The Human Side. Hrsg. von Helen Dukas und Banesh Hoffman. Princeton, New Jersey 1981, S. 43. Übersetzung durch Andreas Müller in Humanistischer Pressedienst
http://de.wikiquote.org/wiki/Albert_Einstein

Siehe auch:
http://hpd.de/node/4584  

16.02.09 01:13

69022 Postings, 6370 Tage BarCodeEine Thunfischpizza

macht unter Umständen eine Pizza Margherita überflüssig. Das schafft die Pizza Margherita aber nicht nichtig. Sie führt ihre eigene Existenz...

Wer Thunfischpizza mag, für den ist sie die Antwort auf den Hunger. Aber selbst Broccoliauflauf lebt...
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16.02.09 01:14

69022 Postings, 6370 Tage BarCodeGerade der personalisierte "Gott"

ist eine Metapher.
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16.02.09 01:17

1405 Postings, 4901 Tage thunfischpizzaUnterschied

Für die Pizza gibt es empirische Hinweise. Für Gott nicht.  

16.02.09 01:21

42128 Postings, 7935 Tage satyrIch hab ein Kreuz zuhause,Einen Bhudda

und einen Koran und ein Bild von Obama,
somit dürfte ich auf der sicheren Seite sein.
Und hab früher die Glocken gelitten oder sagt man geläutet? Geleutert?
Egal das Paradies ist mir sicher.
Wobei mir natürlich die 17 Jungfrauen schon reizen würden
wenn man sich vorher in die Luft sprengen muss.
Aber Jungfrauen und keinen Schnaps?
17 Weiber und nix zu saufen?
Das muss das Grauen sein,eher die Hölle als das Paradies-
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16.02.09 01:22

69022 Postings, 6370 Tage BarCodeDas glaubst du.

Andere glauben anderes. Jetzt versuchst du wieder mit der Wissenschaft daher zu kommen. Das ergibt keinen Sinn.

Sinn ist eine rein geistige Struktur. Und letztlich scheiden sich die Geister daran, ob der Sinn ein Produkt der menschlichen Erkenntnis ist, oder deren Objekt.
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16.02.09 01:31

42128 Postings, 7935 Tage satyrUnd nun?

16.02.09 01:32

69022 Postings, 6370 Tage BarCodeNun leutern die Glocken...

Gute Nacht.
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16.02.09 01:33
1

1405 Postings, 4901 Tage thunfischpizzaNein

Du verwechselst wieder die von mir genannten unterschiedlichen Bedeutungen des Wortes "glauben" und die wissenschaftliche Methodik.

Wenn ich eine Pizza vor uns beide stelle, dann können Du und ich diese Existenz anhand von empirischen Hinweisen prüfen (Geschmack, Geruch etc). Wichtig ist, dass wir beide dies können, denn nur die Nachprüfbarkeit unterscheidet eine These von einer bloßen Behauptung. Sobald wir beide dies jedoch unter objektiven und wiederholbaren Bedingungen nachgeprüft haben, sind wir uns über die Existenz einig. Wenn Du mir etwas von einem Gott erzählst, habe weder ich, noch eine andere Person die Möglichkeit, diese Behauptung anhand objektiver Kriterien zu überprüfen. Damit ist jede Gottesbehauptung aus wissenschaftlicher Sicht überflüssig, bis Du solche objektiv überprüfbaren Belege bringst.

Auf gleicher Stufe wäre es, wenn ich behaupte, dass auf einer entfernten Umlaufbahn um die Sonne eine Teekanne fliegt, die zu klein und zu weit weg ist, um von einem Teleskop gesehen zu werden.

Mit diesen Worten verziehe ich mich in mein Bett, für dessen Existenz ich empirische Belege habe ;)  

16.02.09 01:38

69022 Postings, 6370 Tage BarCodeDie Teekanne fliegt!

Sie ist  zu klein und zu weit weg ist, um von einem Teleskop gesehen zu werden. Da braucht man ein spezielles Teekannenauge für. Und der liebe Gott hat die Gebrauchsanweisung versteckt, der Schlingel...
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16.02.09 02:07
1

1517 Postings, 4485 Tage Orakel99Ist noch einer da? Mein Gedanke.

Die Religion ist die naive Erklärung der Frage: Woher komme ich und wohin gehe ich (nach den Tod). Nur leider missbrauchen gläubige Führer ihre saudummen Schäfchen. Denn die Religion ist irgendwann ein bombastisches Geschäft geworden, von dem man ganz gut leben kann. Egal ob im Dschungel, in einer Pyramide oder in einer Kathedrale. Das fatale von allen Lebensgemeinschaften ist die Tradition und das sträuben sich zu ändern bzw. einzugestehen, dass alles, was man vorher Gedacht hat, Grotten Falsch ist. Diejenigen, die austreten wollen werden durch drohende Maßnahmen an die Kandare gehalten. Aber die Religion lehrt auch für die Gläubigen die richtigen Ausreden und Weitermach Parolen. Aber es gibt ja zum Glück unsere Gesellschaft und: Ich bin auch nicht in der Kirche, Mosche oder Tempel. Frei  

16.02.09 02:26
1

1517 Postings, 4485 Tage Orakel99Der letzte Gedanke.

Drohreligionen sind sowieso das aller letzte. Auch wenn glückselige Anhänger wirklich Gute Dinge auch im Namen dieser Religion tun. Aber das ist keinen Grund dafür Mitglied zu werden. Gute Taten im Namen dieser Religion wirken erpresserisch, die von wirklich gutgläubigen naiven Mitgliedern ausgeführt werden. Sie merken nicht, dass sie Missbraut werden. Die Amis sind auch nur so gläubig, weil es in der Predigt so richtig fetzt. Halleluja, kreisch und Jubel (Party). bzw. weil es IN ist Gott in seien Reden mit ein zu beziehen, obwohl man von töten spricht (Scheinheilig).

Keiner mehr da.  

16.02.09 06:53
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3673 Postings, 4893 Tage ciccoWahnsinn, das Intelligent Design auf das Leben...

...bezogen sogar aufgeklärte menschen zum anhänger hat, das ist schon debil. aber so ist die welt....  

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