Die Rente ist NICHT sicher

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neuester Beitrag: 21.05.02 22:09
eröffnet am: 20.05.02 22:32 von: vega2000 Anzahl Beiträge: 10
neuester Beitrag: 21.05.02 22:09 von: Elan Leser gesamt: 217
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20.05.02 22:32

Clubmitglied, 46986 Postings, 7684 Tage vega2000Die Rente ist NICHT sicher

Staatliche Altersvorsorge weltweit in der Krise
Den Industrienationen steht wegen sinkender Geburtsraten und der steigenden Lebenserwartung ein weitaus stärkerer Anstieg der staatlichen Ausgaben für die Altersvorsorge bevor, als dies bislang von offiziellen Schätzugen eingeräumt wird.


Dies ist eine der Erkenntnisse der Studie ?The Global Retirement Crisis?, die vom Center for Strategic and International Studies (CSIS) in Zusammenarbeit mit der Citigroup Inc herausgegeben wurde.

In erster Linie müssten die auf dem Umlageverfahren basierenden Rentensysteme umgebaut und ergänzt werden, betonte der Autor der Studie, Richard Jackson. ?Die Projektionen der Europäischen Kommission und der OECD zum Arbeitsmarkt, Bevölkerungswachstum und zur Lebenserwartung gehen von einer historischen Trendumkehr aus und sind viel zu optimistisch?, kritisierte Jackson. Während beispielsweise offizielle Schätzungen davon ausgingen, dass die öffentlichen Ausgaben in Deutschland für die Altersversorgung bis zum Jahr 2050 bei 16,9 Prozent des BIP liegen werden, prognostiziert die CSIS-Studie eine Quote von 18,6 Prozent. Vorausgesetzt würden dabei die bisherigen historischen Durchschnittswerte. Die zu erwartende Quote von 13 Prozent des BIP in durchschnittlichen Industrieländern 2050 liege sogar doppelt so hoch wie die offiziellen Prognosen.

?Die Zeiten, in denen wir ohne Probleme Leistungszusagen geben konnten und es den künftigen Politikern überließen, wie die Zusagen zu erfüllen waren, sind vorbei?, resümiert die Studie. Neben der Reform der staatlichen Rentensysteme müsse die Lebensarbeitszeit verlängert, die private Vorsorge ausgebaut und Hindernisse für das Produktivitätswachstum beseitigt werden. Als ?ersten positiven Schritt? bezeichnete Jackson die Einführung der staatlich geförderten privaten Altersvorsorge in Deutschland. Allerdings nehme die Quote der arbeitenden Bevölkerung in Deutschland kontinuierlich ab und drohe in 50 Jahren um 35 Prozent zurückzugehen.

Europa und Japan: Rentensysteme am teuersten

Die Rentensysteme in Kontinentaleuropa und in Japan sind der Studie zufolge am teuersten und der Alterungsprozess am gravierendsten. Besser stünden dagegen die USA und Großbritannien da, die bereits über funktionierende private Vorsorgemodelle verfügten. Dabei sind die Voraussetzungen für Reformen der Studie zufolge noch günstig: Die ?Baby Boom?-Generation werde erst ab 2005 in den Ruhestand drängen, und 1997 habe die Bevölkerung in den Industrieländern einen Höchststand erreicht.

In den kommenden fünf bis zehn Jahren werde sich die demographische Struktur dagegen verschieben, und Regierungen müssten bis dahin Reformen in die Wege geleitet haben, warnt das Washingtoner Institut. ?Die Lösungen sollten die Grenzen zwischen öffentlicher Hand und privatem Sektor überspannen?, sagte Robert Shepler, Chief Operating Officer von Global Retirement Services der Citigroup Asset Management. Er betonte die Bedeutung des Sparens durch die privaten Haushalte. Hier gebe es auch in Europa großen Nachholbedarf: So hätten Umfragen ergeben, dass 56 Prozent der Europäer derzeit überhaupt nicht sparen würden.

Handelsblatt  

20.05.02 22:39

505 Postings, 7818 Tage TK-ONEdas einzige was sicher ist ....

sind die Altersbezüge (Pensionen) von Staatsbediensteten.
Da wird einfach eiter feste geplündert.

Wieviele Jahre Haft gibt es eigentlich auf Plünderung des Volksvermögens ?
(Auch Misswirtschaft genannt)

TK  

20.05.02 22:42

6537 Postings, 7201 Tage SchnorrerDie Rente meiner Eltern reicht für Miete plus

Monatskarte für den öffentlichen Nahverkehr. Für mehr nicht. Damit könnten sie zum Sozialamt fahren und Leistungen beantragen, die dann mir und meinen Brüdern vom Gehaltg abgezogen würde. Das machen sie aber nicht. Sie arbeiten. Mit über 65.

Und wir wählen alle PDS.  

20.05.02 22:49

Clubmitglied, 46986 Postings, 7684 Tage vega2000Meine Eltern haben es richtig gemacht

Beide habe sich rechtzeitig vor der Rente verabschiedet, -Bürgers erste Pflicht um die Sozialkassen zu entlasten.  

20.05.02 22:51

6537 Postings, 7201 Tage Schnorrervega, das war krass .... o.T.

20.05.02 22:58

69182 Postings, 8003 Tage Kicky@TK-One

Du bist schon ein echter Spinner,alle die jetzt Rente beziehen,behalten die auch,da ist es egal,ob Staatsbediensteter oder irgendein Angestellter.Hier von Misswirtschaft zu reden ist diffamierend.Und uninformiert.Hast du denn wenigstens einen Riestervertrag abgeschlossen?Ich wette nein.Und dann wunderst du dich,wenn du eines Tages in vielleicht 30 Jahren von Sozialknete leben musst ,weil deine Altersversorgung miserabel ist.Natürlich gibt es auch andere Möglichkeiten vorzusorgen,aber es ist schon erschreckend wieviele Selbständige,seien es Architekten oder Geschäftsleute an die Altersversorgung erst denken,wenn es langsam zu spät ist.Da gibt es mehrere in meinem Bekanntenkreis,die ihr letztes Kapital an der Börse verspielt haben und arbeitslos sind.Und noch nicht mal Anspruch auf Arbeitslosengeld und Krankenkasse haben!
 

20.05.02 23:50

13242 Postings, 7876 Tage TimchenAlleine die Angst vor der Sozialknete

ist kein hinreichneder Grund einen Riestervertrag abzuschliessen.
Gerade Selbständige, Architekten und Geschäftsleute (soweit sie
erfolgreich und steuerehrlich sind), sollten die Finger von einem
Riestervertrag lassen.

PS: Für den armen (speziell im Geiste) Nobbi Blümchen
muss langsam seine Welt zusammenbrechen, sofern er noch in der
Lage ist die Realität geistig umzusetzen.

Timchen  

21.05.02 01:08
1

69182 Postings, 8003 Tage Kickyda hast du recht

das weiss ich sehr wohl!ich muss nämlich einen Vortrag darüber und über Alternativen halten vor Frauen gggg.Ich meinte auch mehr,dass man an seine Altersversorgung denken muss!Riester ist nur interessant für Leute mit vielen Kindern und/oder geringem Einkommen,natürlich sollte man lieber was anderes machen wie Sparplan auf einen sicheren Fond und/oder Immobilie,am besten beides.Und ich weiss auch,dass Immobilien sehr viel uninteressanter sind als Aktien,nur wie soll man das dem Kleinanleger verklickern,der gerade mit der Telekom baden gegangen ist.Mein Thema ist daher auch ,die Warnzeichen zu beachten bei der Aktienanlage und nicht dem Vermögensberater der Bank alles zu überlassen ,und nicht zu gierig zu werden!  

21.05.02 22:06

13242 Postings, 7876 Tage TimchenSofern die Leute nicht vorhaben ihren

Lebensabend im Ausland zu verbringen.
Negativ an der Riesterrente ist auch, daß sie nur an den Partner
und nicht an die Kinder vererbbar ist.
Dann ist die Förderung beim Teufel.
Das Ding ist ideal für Leute mit geringem Einkommen, vielen Kindern
und langem, anspruchslosen Leben.
Das typische Gewerkschafterleben eben.

Timchen  

21.05.02 22:09

5074 Postings, 8241 Tage Elan@vega, war echt krass...und ich weiss, dass du es


anders meintest wie du es geschrieben hast...aber da führen wir mal ein 4augengespräch----> sei bis dahin gedrückt und geherzt.

 

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