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Die Ami-Schweinerei der Nacht!!

Seite 1 von 1
neuester Beitrag: 06.06.04 22:31
eröffnet am: 06.06.04 21:44 von: satyr Anzahl Beiträge: 10
neuester Beitrag: 06.06.04 22:31 von: leobmw Leser gesamt: 382
davon Heute: 1
bewertet mit 0 Sternen

06.06.04 21:44

42128 Postings, 8170 Tage satyrDie Ami-Schweinerei der Nacht!!

Ich hab den Kampf gesehen ausgemachter Betrug das Ganze,Lügen und Betrügen das können

die Amis.

'); // --> SPIEGEL ONLINE - 06. Juni 2004, 14:04
URL: http://www.spiegel.de/sport/sonst/0,1518,302995,00.html

Skandalurteil
 
Sturm in Las Vegas um Sieg betrogen

Felix Sturm hat den Kampf um den WM-Titel im Mittelgewicht nach Punkten einstimmig verloren, obwohl er Oscar de la Hoya überlegen war. Doch die US-Punktrichter ernannten den Amerikaner zum Sieger und zeigten einmal mehr, dass die Gesetze der Boxpolitik Vorrang haben vor einer sportlich fairen Entscheidung.

REUTERSNicht der einzige Treffer: Felix Sturm (r.) überzeugte gegen Oscar de la Hoya über weite Strecken des Kampfes

Las Vegas - Trotz einer fantastischen Leistung verlor der 25-jährige Felix Sturm in Las Vegas gegen US-Superstar Oscar de la Hoya einstimmig nach Punkten und damit seinen Weltmeistertitel im Mittelgewicht des Boxverbandes WBO.

"Wir sind bestohlen worden"


"Jeder weiß, dass ich den Kampf gewonnen habe", sagte der enttäuschte Leverkusener anschließend. Der Verlierer wurde von seinem Coach Michael Timm taktisch glänzend eingestellt, vor 13.000 Zuschauern machte Sturm den Kampf seines Lebens. "Ich bin der wahre Champion", erklärte der Deutsche, für den es die erste Niederlage im 21. Profikampf war. 234 von 541 Schlägen Sturms (43 Prozent) trafen ins Ziel, bei de la Hoya waren es am Ende magere 24 Prozent (188 von 792). Promotor Klaus-Peter Kohl verstand die Welt nicht mehr: "Er wurde zum Sieger gemacht, weil er einen großen Namen hat. Zu diesem Urteil fällt mir nichts mehr ein. Wir sind bestohlen worden", wetterte der Hamburger, dessen eilig eingelegter Protest allerdings kaum Chancen auf Erfolg haben dürfte.



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Als erster Boxer sicherte sich der Amerikaner damit WM-Titel in sechs verschiedenen Gewichtsklassen und ebnete sich den Weg zum Duell um alle vier Mittelgewichtsgürtel gegen Bernard Hopkins am 18. September. Der so genannte "Golden Boy" soll dafür 15 Millionen Dollar kassieren, die Rede ist weiterhin von einem Gesamtumsatz von 60 Millionen Dollar. Hopkins hatte in Las Vegas im zweiten Hauptkampf des Abends seinen Landsmann Robert Allen problemlos nach Punkten besiegt und damit die Gürtel der IBF, WBC und WBA erfolgreich verteidigt.

Der für das US-Fernsehen kommentierende Klitschko-Coach Emanuel Steward befand nach dem umstrittenen Urteil: "Es war ein krasses Fehlurteil. De la Hoya hat kaum Treffer gelandet." Mike Tyson nannte den Ausgang "eine politische Entscheidung", Sylvester Stallone ("Eine Sauerei") schloss sich dem an. Der legendäre US-Kommentator Larry Merchant fand die treffendsten Worte zum Fight. "Es war ein Heimspiel für de la Hoya. Wahrscheinlich hätte Sturm ihn k.o. schlagen müssen, um ein Unentschieden zu bekommen."

Der Chef der Nevada Athletic Commission, Marc Ratner, sah wohlwollend über die eigenwillige Urteilsfindung der drei US-Punktrichter hinweg, die einstimmig 115:113 gegen Sturm werteten: "Ich habe nichts gesehen, was mich zum Eingreifen verleiten würde." Natürlich nicht: Bei einer Niederlage de la Hoyas wäre der Megafight gegen Hopkins geplatzt. Immer wieder konterte Sturm mit seiner Linken, die de la Hoya im Verlaufe des Kampfes ständig zu schaffen machte. Die zahlreichen Schläge des Amerikaners prallten dagegen zum Großteil gegen Sturms Doppeldeckung. Bereits ab der zweiten Runde blutete de la Hoya aus der Nase.

"Ich war stärker, härter, intelligenter"


Es war vor allem die Kaltschäuzigkeit des geborenen Bosniers Felix Sturm, die überraschte. Als der Schlussgong nach Runde eins ertönte, suchte er den Augenkontakt mit seinem Widersacher und bewegte sich anschließend mit erhobener Faust in die Ringecke. "Da habe ich schon gemerkt, dass was geht", blickte Sturm später zurück: "Von Runde eins an war ich stärker, härter und intelligenter."

"Alles lief schief, es war schwieriger als erwartet", gab de la Hoya nach seinem Sieg zu, "Hut ab vor Felix, aber ich weiß, dass ich es besser kann." Während dem auf der Pressekonferenz mit Beifall empfangenen Sturm außer einer geschwollenen Nase und ein paar Kratzern auf der Stirn kaum Anzeichen des Kampfes anzusehen waren, zog de la Hoya die Baseballkappe tief ins gezeichnete Gesicht. Vor allem die letzten beiden Runden mit einem begeisternden offenen Schlagabtausch der beiden Boxer hatten Spuren hinterlassen.

Dass ein äußerst zweifelhaftes Urteil auch an diesem Abend die amerikanische Box- und Dollar-Maschinerie nicht aufhalten konnte, bewies sich wenige Minuten später. Sturm wurde von Promoter Bob Arum nach zwei Fragen vom Podium geschickt, um Platz für die beiden Teilnehmer des anstehenden Superkampfes zu machen. Der Appell des Deutschen wurde kaum zur Kenntnis genommen: "Oscar, wenn du den Sport liebst, gib' mir einen Rückkampf. Wenn du die Kohle bevorzugst, kämpf' gegen Hopkins."
 


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Zum Thema:

In SPIEGEL ONLINE:  
· Fotostrecke: Sturm unterliegt den Ringrichtern (06.06.2004)
http://www.spiegel.de/sport/sonst/0,1518,303000,00.html





 

 

06.06.04 21:54

4719 Postings, 6709 Tage leobmweine absolute Frechheit


dieses Urteil : Felix war klar der bessere Mann - aber es geht halt nicht um Sport sondern um Geld / wie an der Börse !

Gruß
leo  

06.06.04 22:07

12850 Postings, 7269 Tage Immobilienhaisorry, aber wer immer noch nicht kapiert hat wie

boxen in amerika funktioniert, der sollte sich da auch nicht versuchen...

gewinnen kannst du nur, wenn du den gegner ausknockst...

und vor allem interessiert die amis das saubere, technisch einwandfreie boxen und gute treffer herzlich wenig. wer in der ringmitte steht und mehr schlägt, der dominiert aus sicht der amis auch den kampf. ob der was trifft ist dabei völlig uninteressant. de la Hoya hat 792 mal geschlagen, sturm nur 541, wieviel davon durchkam interessiert keine sau bei den amipunktrichtern...  

06.06.04 22:11

42128 Postings, 8170 Tage satyrIch weiß Immo,aber geärgert habe

ich mich trotzdem,denn Sturm hat einen Klassekampf geliefert und
wurde betrogen.  

06.06.04 22:16

4719 Postings, 6709 Tage leobmwImmo - warum so aggressiv ?? o. T.

06.06.04 22:19
1

12850 Postings, 7269 Tage Immobilienhaiwieso aggressiv?

ich bin nie aggressiv...  

06.06.04 22:23

12850 Postings, 7269 Tage Immobilienhaihey mod, mal nachhilfe

gut analysiert wär der richtige gewesen...  

06.06.04 22:24

4719 Postings, 6709 Tage leobmwschön zu hören - das du dir selber glaubst ! o. T.

06.06.04 22:25

741 Postings, 6442 Tage rotfrontSport?

Belustigung für aggressive Primitive
rotfreund  

06.06.04 22:31

4719 Postings, 6709 Tage leobmwne - für Killerbienen !

 

Mörderbienen, Killerbienen, in Südamerika aus afrikan. und europ. Bienenrassen entstandene Kreuzung (»Brasilian. Honigbiene«). Gute Honigproduzenten, aber äußerst aggressiv. Grußleo  

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