Deutsche Firmen bauen Brücke über Strelasund

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eröffnet am: 28.06.04 10:53 von: chrismitz Anzahl Beiträge: 1
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16833 Postings, 7609 Tage chrismitzDeutsche Firmen bauen Brücke über Strelasund

Eine Firmen- gemeinschaft aus Walter Bau, Dywidag Mecklenburg- Vorpommern und Max Bögl soll die Querung errichten.

Stralsund (dpa) Das derzeit größte Brückenbauvorhaben Deutschlands, die Strelasundquerung von der A 20 zur Insel Rügen, soll von einer deutschen Firmengemeinschaft errichtet werden. Der 85-Millionen-Euro-Auftrag wurde nach Angaben der Deges an eine Arbeitsgemeinschaft der Unternehmen Walter Bau AG (Augsburg), Dywidag Mecklenburg-Vorpommern und Max Bögl GmbH & Co. KG (Neumarkt) vergeben. Die Deges (Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH) ist verantwortlich für die Umsetzung der ?Verkehrsprojekte Deutsche Einheit?. Die Bietergemeinschaft habe das überzeugendste und wirtschaftlichste Angebot abgegeben, sagte Deges-Bereichsleiter Volker Kock am Wochenende. Insgesamt gab es sieben Bewerber.

  Offizieller Start für den Bau des 2,8 Kilometer langen Brückenbauwerkes ist der 31. August 2004. Die Firmen wollen im Juli mit den ersten vorbereitenden Arbeiten beginnen. Die Brücke zwischen Stralsund und der Insel Rügen soll nach Firmenangaben in der ersten Jahreshälfte 2007 fertig sein.

  Die größte technische Herausforderung sei die mit Schrägseilen verspannte, rund 580 Meter lange Pylonbrücke über den Ziegelgraben mit 126 Meter hohen Pfeilern, sagte Walter Bau-Sprecher Alexander Görbing. Die Fahrbahntafeln über der mit einer Durchfahrtshöhe von 42 Metern imposanten dreispurigen Seilbrücke müssten per Schwimmkran montiert werden. Zudem entstehen zwei jeweils 645 Meter und 530 Meter lange Vorlandbrücken bei Stralsund und der Insel Dänholm. Dem schließt sich ein mehr als einen Kilometer langes Dammbauwerk über den Strelasund an.

  Insgesamt werden 60 000 Kubikmeter Beton und 15 500 Tonnen Stahl verbaut. Das firmeneigene Kompetenzzentrum von Walter Bau und Dywidag für Brückenbau in Nürnberg übernimmt die technische Führung Max Bögl ist für die kaufmännische Federführung zuständig.





 

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