@Desaster Master:

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neuester Beitrag: 04.06.03 15:47
eröffnet am: 04.06.03 14:35 von: Grinch Anzahl Beiträge: 3
neuester Beitrag: 04.06.03 15:47 von: WALDY Leser gesamt: 479
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04.06.03 14:35

177604 Postings, 7196 Tage Grinch@Desaster Master:

Wir betrachten das Thema mit seinen
zahlreichen Fassetten aus der Sicht
unterschiedlicher Fachdisziplinen:
 
Geschichte Neuzeit,
Volkskunde
Mentalitätsgeschichte,
Kirchengeschichte,
Theologie,
Rechtsgeschichte,
Genderforschung,
Botanik,
Medizingeschichte,
Mythologie,
Brauchtum und Sagen,
Kunstgeschichte,
Völkerkunde.
 
  Drei Frauen werden als Hexen verbrannt, rechts daneben sind die hochedlen Richter zu erkennen. Der linken Frau, sie ist als echte Hexe an den offenen Haaren zu erkennen, erscheint ein weiblicher Drachenteufel.
Holzschnitt auf einem Flugblatt aus Derneburg im Harz, 1627.
 
Wir sammeln Ortschaften und bestimmen deren Herrschaftsgebiete, in denen während des 16.-18. Jahrhunderts Anklagen wegen Hexerei und Zauberei (Truterei) überliefert sind und erstellen so ein zuverlässiges Ortsregister für ganz Franken in seinen heutigen Grenzen.
 
Wir suchen nach Prozeßakten in den Archiven, auch in kleineren Orten und halten fest, was nach älterer Überlieferung heute nicht mehr aufzufinden ist.
Ein solches Register der Hexenopfer mit deren Namen, mit den Herkunfts- und Prozeßorten und mit dem Zeitpunkt der Anklagen ermöglicht regionalen Forschern und Forscherinnen den Quellenhinweisen nachzugehen und Neues zutage zu fördern. Ziel bleibt es dabei, einzelne Untersuchungen zu veröffentlichen und ein zutreffendes Gesamtbild zu erstellen.
   
Wir sind vernetzt mit den Bayerischen Geschichtswerkstätten. Wer ernsthaft bereit ist, bei der Geschichtswerkstatt mitzuarbeiten, ist herzlich dazu eingeladen.
 
Während über die Hexenverfolgungen in manchen Gegenden Deutschlands, z.B. am Rhein, im deutschen Südwesten und im Süden Bayerns gründliche Forschungen vorliegen, sind in Franken noch weite Gebiete der historischen Verfolgung kaum berücksichtigt geblieben.

Das liegt wohl auch daran, dass das bereits bekannte Aktenmaterial sehr umfangereich und nur schwer zu erschließen ist. Große Teile sind auch noch nicht verfilmt. Auch werden wichtige, vorliegende Teilergebnisse in der überregionalen Hexenforschung zu wenig zur Kenntnis genommen.
 

Bild oben: Drei Darstellungen der Hexerei 1489

Links: drei als Tiere verzauberte Gestalten fliegen auf dem Besen zum Hexentreffen.
Mitte:eine Hexe trifft mit Ihrem Zauberpfeil (Hexenschuß)einen Mann am Fuß.
Rechts: Zwei Hexen brauen in einem Topf mithilfe einer Schlange und eines Hahns einen Zauber, mit dem sie Hagel bewirken können.
Illustration aus dem Hexenbuch "de Lamis" von Ulrich Molitor, 1489. 

 

Quelle: www.hexen-franken.de  

04.06.03 15:09

1148 Postings, 6843 Tage Desaster_MasterDanke o. T.

04.06.03 15:47

14308 Postings, 6801 Tage WALDYJa..das war'n noch zeiten...

...kein Bock mehr auf die Alte?

EY !!!! Das is' a Hexx..

und schon ging das "Problem" in flammen auf....

Gute alte Zeit (seuftz)

Waldy
 Hexenschussmeister und Radmacher  

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