Der Industriemotor läuft rund

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neuester Beitrag: 13.07.07 14:14
eröffnet am: 14.04.06 11:18 von: quantas Anzahl Beiträge: 63
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14.04.06 11:18
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15549 Postings, 6078 Tage quantasDer Industriemotor läuft rund

Branche wächst in der Schweiz so rasant wie seit sechs Jahren nicht mehr

Die Schweizer Industrie ist in Hochform. Knapp zwei Drittel der Industriebetriebe melden mehr Aufträge für das erste Quartal. Allein der Sulzer-Konzern verzeichnete ein starkes Plus von 34 Prozent, das in diesem Ausmass nicht erwartet worden war. Und die UBS geht davon aus, dass sich die Industriekonjunktur im zweiten Quartal weiter beschleunigt.

chs. Die Schweizer Industrie hat im ersten Quartal 2006 erneut an Tempo gewonnen. Gemäss einer Umfrage der Grossbank UBS laufen die Geschäfte der Unternehmen so gut wie seit dem Boomjahr 2000 nicht mehr. Das zeigt etwa der am Mittwoch veröffentlichte Bestellungseingang des Winterthurer Sulzer-Konzerns: Im ersten Quartal stieg das Volumen der Aufträge um 34% auf 844,9 Mio. Franken.

Sulzer-Bestellungen überraschen

Das Wachstum sei aussergewöhnlich und in diesem Ausmass nicht erwartet worden, schreibt Sulzer. Bereinigt um Währungseinflüsse und Übernahmen betrug das Plus immer noch starke 26,7 Prozent.

Die gute Auftragslage wird auch den Umsatz von Sulzer ansteigen lassen. Allerdings mit einiger Verzögerung, da die Produktionskapazitäten bereits gut ausgelastet seien. Hält der Auftragsboom an, werden die Unternehmen wieder mehr Stellen schaffen.

Deutlich mehr Bestellungen meldete kürzlich auch Von Roll. Das auf Hochspannungs-Isolationen und faserverstärkte Kunststoffe spezialisierte Unternehmen erhielt im ersten Quartal 17,6% mehr Aufträge im Wert von auf 137 Mio. Franken. Über volle Auftragsbücher freuen sich zudem das Schleiftechnologie-Unternehmen Winterthur Technologie oder die Pilatus-Werk in Stans. Und auch der auf Druckguss sowie Getreideverarbeitung spezialisierte Bühler-Konzern startete mit einem «überdurchschnittlich hohen Auftragsbestand» ins laufende Jahr. 

Zahl der Beschäftigten stabil

In der Industrie-Umfrage der UBS bei 330 Industrieunternehmen meldeten 61% steigende Auftragseingänge im ersten Quartal. Nur 15% verzeichneten weniger Aufträge. Erstmals seit 2001 ging die Beschäftigung nicht weiter zurück: 27% der befragten Firmen stellten zusätzliches Personal ein, 23% bauten allerdings weiter Stellen ab.

Die UBS bezeichnet den konjunkturelle Aufschwung in der Schweizer Industrie als breit abgestützt, wie sie am Mittwoch mitteilte. Und sie ist auch für die kommenden Monate positiv gestimmt: Nach Einschätzung der befragten Unternehmen hat das Wachstum seinen Höhepunkt noch nicht erreicht.

Optimismus dominiert

Die Branche rechnet damit, dass sie im zweiten Quartal erneut mehr Aufträge hereinholen kann. In sämtlichen Branchen ist die Mehrheit der Firmen optimistisch. Am zuversichtlichsten sind die Uhrenbranche, gefolgt von der Holz- und Möbelindustrie. Zurückhaltender zeigen sich die Kunststoff- und Nahrungsmittelindustrie sowie die Unternehmen der Papier-, Druck- und Grafikindustrie.

Die gesamte Schweizer Wirtschaft dürfte in der ersten Jahreshälfte deutlich über 3% wachsen.

 

 
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10.05.06 11:44
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15549 Postings, 6078 Tage quantasFinanzplatz-Boom füllt Kasse

Der Stadtzürcher Finanzvorstand Martin Vollenwyder freut sich über die gute Wirtschaftslage. Der Finanzplatz «boomt», was nicht ohne Auswirkungen auf die Steuererträge bleibt.

Die Stadt Zürich hat im vergangenen Jahr Investitionen von brutto 770 Millionen Franken getätigt. Damit sei man am «Plafonds», sagte Finanzvorstand Martin Vollenwyder vor den Medien. Man wolle aber das Niveau künftig halten.

Er sei stolz, dass die Stadt Zürich zum ersten Mal mehr investiert habe als der gesamte Kanton. Der Stau der Neunzigerjahre werde nun nach und nach abgetragen. Damals war wegen der Wirtschaftsflaute alles, was nicht ganz dringend war, aufgeschoben worden.

Die 770 Millionen Franken Bruttoinvestitionen belasteten die Investitionsrechnung 2005 mit netto 680 Millionen Franken, 88 Millionen mehr als im Jahr zuvor. Man sei an der oberen Grenze, «am Plafonds», angekommen, sagte der Finanzvorstand.

Diese Höhe wolle man künftig nicht überschreiten, aber doch halten. Die Standortgunst entscheide sich nämlich «in der Investitionsrechnung und nicht in der Laufenden Rechnung».

Laufende Rechnung mit Schwarzer Null
Die Laufende Rechung schloss mit einem Überschuss von zwei Millionen Franken. Budgetiert war ein Minus von 187 Millionen. Mit diesen zwei Millionen stieg das Eigenkapital auf 449 Millionen Franken.

Zur «schwarzen Null» beigetragen hatten allerdings Auflösungen von Steuerrückstellungen. Werden diese nicht mitgezählt, so resultiert ein «operatives Defizit» von 67 Millionen, wie Vollenwyder sagte.

Der Selbstfinanzierungsgrad lag bei 74,4 Prozent und damit über dem finanzpolitischen Soll-Wert von 60 bis 70 Prozent. Das Budget hatte einen Selbstfinanzierungsgrad von 32,3 Prozent kalkuliert.

«Der langzitierte Aufschwung ist da»
«Der langzitierte Aufschwung ist da», erklärte Vollenwyder. Der Finanzplatz Zürich «boome», für die nächsten zwei, drei Jahre sei ein gutes finanzpolitisches Umfeld zu erwarten.

Der Anteil der Steuererträge der juristischen Personen steigt immer näher an die 50-Prozent-Marke des gesamten Steueraufkommens, ein Verhältnis, das es in der Schweiz nirgends gebe. Dies sei Risiko und Chance zugleich, sagte der Finanzvorstand. Neben einem hohen Steueraufkommen sei damit eine hohe Abhängigkeit verbunden.

Vollenwyder schaut optimistisch in die Zukunft, bleibt aber vorsichtig: Weder bestehe Anlass zu hysterischen Sparmassnahmen noch «dürfen wir uns alles erlauben». Finanztechnisch bestünden gute Aussichten, die Jugendarbeitslosigkeit und Arbeitslosigkeit generell zu bewältigen.

 

10.05.06 11:55
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8451 Postings, 6406 Tage KnappschaftskassenIn Deutschland würde so ein Ergebnis mit einer

kräftigen Steuererhöhung beantwortet werden, weil man glaubt: " man darf sich bei uns alles erlauben"

Und so wurde auf die art und Weise jeder Wirtschaftsaufschwung seit der Regierung Helmut Schmidt über Kohl und Schröder abgewürgt. Und auch Angelika Merkel ist der Meinung dass nur Steuererhöhung den wirtschaftlichen Aufschwung bringt!

 

 

Weder bestehe Anlass zu hysterischen Sparmassnahmen noch «dürfen wir uns alles erlauben».

 

 

 

11.05.06 09:54
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15549 Postings, 6078 Tage quantasIn aufgeräumter Stimmung

Konsumenten beurteilen Wirtschaftslage weiterhin positiv

Dass die Wirtschaft in der Schweiz im Aufschwung ist, haben auch die Konsumenten festgestellt. Die Konsumentenstimmung hat sich im April gegenüber der letzten Befragung im Januar weiter verbessert. Optimistischer beurteilt wird insbesondere die Entwicklung der allgemeinen Wirtschaftslage. Hingegen bleiben die Konsumenten bei der Beurteilung ihrer individuellen finanziellen Lage eher skeptisch.

ubl. Die Schweizer Konsumenten sind im Hinblick auf die wirtschaftliche Lage im Land weiterhin zuversichtlich. Die Konsumentenstimmung ist im April gegenüber dem Januar um 5 auf 7 Punkte gestiegen und damit auf dem höchsten Stand seit Juli 2001. Gemäss einer Mitteilung des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco) liegt der Gesamtindex «klar über seinem langjährigen Durchschnittsniveau».

Der Gesamtindex setzt sich aus drei Teilindizes zusammen: Entwicklung der allgemeinen Wirtschaftslage in den letzten 12 Monaten, Entwicklung der privaten finanziellen Lage in den letzten zwölf Monaten sowie Aussicht auf die private finanzielle Lage in den kommenden zwölf Monaten.

Nicht überall gleiche Zuversicht

Die Befragten schätzten insbesondere die Entwicklung der Wirtschaftslage in den letzten zwölf Monaten deutlich besser ein als bei der letzten Befragung. Dieser Wert stieg von null auf 15 Punkte. Vor Jahresfrist lag er noch bei minus 24 Punkten.

Noch scheint sich der Wirtschaftsaufschwung im privaten Geldbeutel bemerkbar zu machen. Die Einschätzung der finanziellen Lage der einzelnen Haushalte in den letzten zwölf Monaten verharrte nämlich auf -2 Punkten. Auf gleichem Niveau (bei 7 Punkten) blieb auch die Aussicht auf die Entwicklung der persönlichen finanziellen Lage.

Noch nicht Zeit für grössere Anschaffungen

Auch glauben wieder weniger Personen, dass sie in den nächsten zwölf Monaten Ersparnisse machen können. Zudem gibt es nicht mehr Befragte, die davon ausgehen, dass es nun Zeit ist für grössere Anschaffungen.

Vorsichtig optimistisch bei den Arbeitsplätzen

Die Einschätzung der erwarteten allgemeinen Wirtschaftslage hat sich geringfügig verschlechtert, kann mit 19 Punkten nach Ansicht des Seco aber immer noch als optimistisch bezeichnet werden. Deckungsgleich mit den realen Zahlen ist die Beurteilung der Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt. Die mit dem Arbeitsplatz verbundene Unsicherheit ist kleiner geworden (von -88 Punkten im Januar auf -72 Punkte im April).

Das Seco führt die Konsumentenbefragung vier Mal im Jahr durch, für die April-Erhebung wurden 1100 Personen befragt. Sie mussten in neun Bereichen ihre Einschätzung abgeben. Aus drei Teilbereichen wird die Konsumentenstimmung abgeleitet.

 

Quelle: SECO

 

12.05.06 13:38
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15549 Postings, 6078 Tage quantasWolkenloser Konjukturhimmel!

Indikator übertrifft Werte des Hochkonjunkturjahrs 2000

Das kräftige Wirtschaftswachstum in der Schweiz dürfte unvermindert anhalten. Das ergab eine Umfrage der Konjunkturforschungsstelle KOF der ETH Zürich bei rund 4200 Industrie-, Bau- und Dienstleistungsfirmen.

(sda) In der im April durchgeführten Umfrage haben sich die positiven Entwicklungen der vergangenen Monate bestätigt, teilte die KOF am Freitag in einem Communiqué mit. Zu erwarten sei auch eine Erhöhung des Personalbestandes.

Industrie stärker als im 2000

Es zeichne sich «eine weitere Synchronisierung der Branchenkonjunkturen auf einem lebhaften Niveau» ab. In der Industrie erhöhten sich nicht nur Bestellungseingang und Produktion, sondern auch die Auslastung. Der Auslastungsgrad erreichte 85,7 Prozent, der langjährige Schnitt beträgt nur 84,5 Prozent.

Der Indikator zum Industriegeschäftsgang übertraf die Werte des Hochkonjunkturjahres 2000. Die Industriekonjunktur sei damit in der Schweiz wesentlich besser verlaufen als in der EU, schreibt die KOF. Es liessen sich kaum noch Unterschiede zwischen binnenorientierten und den stark exportorientierten Unternehmen ausmachen.

Auf dem Bau hält der Aufschwung ebenfalls an. Auch hier übertrifft die Auslastung mit knapp 75 Prozent den langjährigen Normalwert. Unter den Dienstleistern verzeichneten das Gastgewerbe und auch Banken und Versicherungen weiter steigende Nachfrage. Die Detailhändler bezeichneten ihre Geschäftslage allerdings nur als befriedigend, die Umsätze sind nur schwach gestiegen.

Zuversicht für die kommenden Monate

Auch in den kommenden drei bis sechs Monaten dürfte der Absatz von Schweizer Industrieprodukten zunehmen, schreibt die KOF weiter. Das Baugewerbe rechnet mit einem anhaltend wachsenden Auftragseingang. Unter den Dienstleistern seien neben Gastgewerbe, Finanzsektor und Projektierungssektor auch der Detailhandel zuversichtlich.

Die kleinen Detailhändler erwarten in den kommenden sechs Monaten stagnierende, die mittleren und grossen Betriebe hingegen zunehmende Umsätze. Das Gastgewerbe, das im ersten Quartal den Umsatz um 1,9 Prozent ausweiten konnte, erwartet im laufenden Quartal eine weitere Absatzsteigerung.

Die Banken erwarten laut der Umfrage in den kommenden Monaten eine weiter steigende Nachfrage von inländischen Privat- und Firmenkunden. Jedoch dürfte die Nachfrage aus dem Ausland nur vermindert zunehmen. Beim Erfolg wird noch eine geringe Zunahme im Kommissionsgeschäft erwartet, im Handelsgeschäft gar ein Rückgang befürchtet.

 

18.05.06 08:10
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15549 Postings, 6078 Tage quantasMEM schafft 7'000 neue Stellen

Maschinenindustrie läuft wie geölt

Mehr Umsatz und eine starke Zunahme bei den Aufträgen verzeichnet die Schweizer Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie im ersten Quartal. Innert Jahresfrist stieg die Zahl der Beschäftigten um rund 7000.


Die Schweizer Schweizer Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie (MEM) hat ein sehr erfreuliches Quartal hinter sich, wie Swissmem mitteilte. Die Bestellungseingänge lagen insgesamt 27,7 Prozent höher als im ersten Vorjahresquartal. Die Ausland-Bestellungen schwollen im ersten Quartal 2006 gegenüber dem Vorjahresquartal um 31 Prozent an. Jene aus dem Inland nahmen nur um 14 Prozent zu. Die Exportquote betrug hohe 81,1 Prozent.

Auslastung gesteigert

Die Quartalsumsätze der MEM-Industrie stiegen im Vorjahresvergleich um insgesamt 2,9 Prozent. Der Auslandumsatz wuchs trotz hohen Vorjahreszahlen um 5,4 Prozent. Der Inlandumsatz ging dagegen um 5,2 Prozent zurück und verpasste den Vorjahreswert.

Der Kapazitätsauslastungsgrad der MEM-Industrie lag mit 89,7 Prozent um 1,8 Prozentpunkte höher als vor Jahresfrist. Die Beschäftigtenzahl wuchs um 2,3 Prozent auf 307'329.

Geografisch breit abgestützt

Die weltweiten Exporte der MEM-Industrie nahmen um 15,8 Prozent auf 16,1 Milliarden Franken zu. Der Exportanstieg ist gemäss Mitteilung geografisch breit abgestützt. Positiv entwickelten sich die Ausfuhren in die EU mit plus 14,7 Prozent, nach Asien mit plus 15,6 und in die USA mit plus 17,4 Prozent. Starke Zuwächse verzeichneten die Exporte in die wichtigsten europäischen Märkte: Deutschland plus 16 Prozent, Grossbritannien plus 38,4 Prozent, Niederlande plus 45 Prozent. Die Ausfuhren nach Frankreich und Italien nahmen nur geringfügig zu.

Zweistellige Zuwachsraten zwischen 13,3 und 55,9 Prozent wiesen, wenn auch auf tiefem Niveau, die Exporte in die neuen EU-Staaten Polen, Slowakei, Tschechien, Ungarn und Slowenien auf. Stark entwickelten sich gemäss Mitteilung zudem die Ausfuhren nach China, Japan und Indien mit Zuwachsraten zwischen rund 21 und 43 Prozent.

Positive Aussichten

Für die kommenden Monate bleiben die 290 Swissmem-Meldefirmen zuversichtlich und erwarten einen weiteren Schub aus dem Ausland. Besonders stark dürfte die Nachfrage aus Deutschland, Osteuropa, Russland, China und Amerika sein. Risiken für längerfristiges Wachstum sind laut Swissmem aber die hohen Erdöl- und Rohstoffpreise sowie eine weitere Dollar-Abwertung.

 

18.05.06 08:13
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15549 Postings, 6078 Tage quantasRolex und Swatch platzen aus den Nähten

Rolex überflügelt Swatch in Biel

Rolex will ihren Standort in Biel massiv ausbauen. Das ruft den Platzhirsch auf den Plan: Nicolas G. Hayek will bis zu 7 Hektar Land in Biel kaufen. Und auch er will über 1000 Stellen schaffen.


Von Andreas Flütsch

Seit zwei Jahrzehnten ist Swatch-Präsident Nicolas G. Hayek der ungekrönte König der Uhrenstadt Biel. Und jetzt das: Der Erzrivale Rolex aus Genf schnappte ihm letzte Woche ein 4,5 Hektar grosses Industriegelände in Biel vor der Nase weg, auf dem bis zu 1000 neue Arbeitsplätze entstehen sollen. Hayek war nur wenige Tage vor dem Deal informiert worden. Ihm ist scheinbar entgangen, dass Rolex seit einem Jahr mit der Stadt Biel verhandelte.

Doch so schnell lässt ein Hayek sich die Krone nicht entreissen, schon gar nicht von einem Konkurrenten, der sie im Firmenlogo trägt. Als Rolex-Chef Patrick Heiniger am Dienstag vor dem Bieler Stadtparlament auftrat, um den Landkauf zu begründen, wollte Hayek Rolex das Rampenlicht nicht kampflos überlassen. «Wir wollen auch in Biel expandieren und benötigen dafür Land in der Grössenordnung von 50 000 bis 70 000 Quadratmetern», sagte Hayek dem «Bieler Tagblatt». Er wolle demnächst in Biel zwei neue Firmen gründen: «Wir haben ein Wachstumspotenzial von mehr als 1000 Stellen.» Verschnupft gab der Swatch-Patron zu Protokoll, dass ihm die Stadt Biel bisher nur Land im Baurecht abgeben wollte. Und pocht auf Gleichbehandlung der ungleichen Uhren-Konkurrenten: «Wir aber wollen kaufen.»

Hayek stichelte, Rolex handelte

Stadtpräsident Hans Stöckli ist selbstredend entzückt über die Ausbauwünsche in der ehemaligen Uhrenkrisen-Stadt Biel: «Wir werden schon morgen mehrere Angebote für die Swatch Group verabschieden.» Zum einen habe man im Industriegebiet Bözingenfeld, wo auch Rolex bauen will, ein Gelände in der gewünschten Grösse und ein weiteres, etwas kleineres Areal unmittelbar angrenzend an die Produktion von Omega.

Hayek hat wohl nicht mit einer Blitzattacke aus Genf gerechnet. Mitte Februar hatte der Retter der Schweizer Uhrenindustrie, der in den letzten Jahren Edeluhrenmarken links und rechts aufgekauft hat, in Turin in einem Interview verkündet, er wolle in drei bis vier Jahren mit seinem Zugpferd Omega den Konkurrenten Rolex überholen. Rolex scheine «beim Wachstum ein bisschen in Schwierigkeiten zu stecken», bemerkte er maliziös. 2005 haben sowohl Rolex wie Omega je rund 700 000 Uhren verkauft.

Im April schoss Hayek einen zweiten Pfeil auf Rolex ab. Mitten in Genf, in «Feindesland», eröffnete er die «Stadt der Zeit», ein mehrstöckiges Schaufenster für das ingeniöse Schaffen der Swatch Group.

Rolex in Biel grösser als Swatch

Jetzt will der «Feind» in Hayeks Kapitale alles konzentrieren, was mit der Produktion von Uhrwerken zu tun hat. Also ausgerechnet dort, wo Omega, Hayeks Waffe gegen Rolex, ihren Schwerpunkt hat.

Zumindest in der Stadt Biel läuft der Bieler Ehrenbürger Gefahr, dass ihm die Krone entrissen wird. Der Land-Deal hat sichtbar gemacht, dass Rolex für Biel mit 2000 Arbeitsplätzen heute schon bedeutender ist als die Swatch Group mit rund 1500. In der Region ist Hayek dagegen immer noch weit grösser. Zwischen Grenchen und Neuenburg beschäftigt die Swatch Group über 9000 Mitarbeiter.

Die offensichtlich putzmuntere Rolex macht nun Hayek in Biel Konkurrenz um hoch qualifizierte Arbeitskräfte. Der Region fehle eine ganze Generation an Uhrmachern, liess die Uhrmacherschule Biel jüngst verlauten. Im Jura werden bereits erste Befürchtungen laut, Rolex und Swatch könnten dort Leute abwerben.


 

18.05.06 08:20
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42128 Postings, 8162 Tage satyrBilanz mal wieder bei der Selbstbefriediging !

Pass auf,dass du keinen Ausschlag bekommst.  

18.05.06 08:27
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15549 Postings, 6078 Tage quantasNoch ein kleineres Job-Wunder satyr

Wachstum bringt Trisa an Grenzen

Mehr Umsatz und Gewinn erzielt

Der Bürstenhersteller Trisa ist im letzten Jahr auf den Wachstumspfad zurückgekehrt. Nach einem Dämpfer im Vorjahr konnte Trisa den Umsatz wieder steigern. Auch der Gewinn legte zu, von 11,2 auf 12,8 Millionen Franken.

(sda) «2005 war ein sehr gutes Jahr», hält Trisa-Chef Ernst Pfenniger im Geschäftsbericht fest. Das Wachstum im vergangenen Geschäftsjahr brachte den Bürstenfabrikanten an seine Kapazitätsgrenzen, wie Trisa am Mittwoch bekannt gab. In Triengen wurde Anfang April 2006 eine neue Fabrik eingeweiht, die bereits weitgehend ausgelastet sei.

Der Umsatz stieg um 12,1% auf 181,7 Mio. Franken. In der Schweiz betrug das Wachstum 5,9%, im Ausland 17 Prozent. Der Exportanteil der Trisa-Produkte stieg von 56,6 auf 59 Prozent. Hauptumsatzträger sind mit 72,9% die Zahnbürsten.

Auch die Ertragslage konnte Trisa verbessern: Der Cash-flow nahm von 32 Mio. Fr. auf 36,3 Mio. Fr. zu. Trisa schuf im letzten Jahr 98 neue Arbeitsplätze und beschäftigte 878 Mitarbeiter. Auch im laufenden Jahr erwartet das Unternehmen ein «weiterhin expansives Geschäft».

 
 

18.05.06 08:30
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42128 Postings, 8162 Tage satyrGeht dir da nochmal einer ab?

Das schadet dem Rückenmark-  

18.05.06 08:38
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15549 Postings, 6078 Tage quantassatyr

Gerade in den Grenzregionen zu Deutschland profitieren viele Grenzgänger von Jobs in der Schweiz. Und im letzteren Fall von Trisa, wird dies mit Bestimmtheit so sein.

Im übrigen zeigt sich doch an diesem Beispiel, dass wir auch in Westeuropa Zahnbürsten fabrizieren können und nicht in den billigen Osten oder nach China ausweichen müssen!!

Auf Dein  primitives Geschreibsel will ich nicht eingehen.

MfG

quantas

 

24.05.06 08:34
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15549 Postings, 6078 Tage quantasDie Schweiz überholt laut OECD die Euro-Zone

Robuste Konjunktur steckt Ölschock weg

Die OECD gibt sich optimistisch für die Weltwirtschaft und die Schweizer Wirtschaft. Lange Jahre punkto Wachstum eines der Schlusslichter innerhalb der OECD, dürfte die Schweiz gemäss den neusten Prognosen stärker zulegen als die Euro-Zone.

(sda) Für 2006 prognostiziert die OECD für die Schweiz ein Wirtschaftswachstum von 2,4 Prozent. Für die Euro-Zone wird ein mittleres Wachstum von 2,2% vorausgesagt. Dies geht aus dem am Dienstag in Paris veröffentlichten OECD-Economic-Outlook hervor.

Nur Österreich vor der Schweiz

Die wichtigsten Handelspartner der Schweiz, wie Deutschland (BIP- Prognose 1,8%), Frankreich (2,1%) und Italien (1,4%) liegen laut den Pariser Ökonomen hinter der Schweiz. Nur Österreich liegt mit einer BIP-Prognose von 2,5% auf dem Niveau der Schweiz.

Etwas skeptischer gibt sich die Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) für das kommende Jahr. 2007 dürfte sich das BIP-Wachstum der Schweiz auf 1,8% verringern, während es in der Euro-Zone im Schnitt bei 2,1% liegen dürfte.

Seco teilt Einschätzung

Das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) teilt die Einschätzungen der OECD. Das Seco sei allerdings weniger euphorisch beim Wirtschaftswachstum, sagte Chefökonom Aymo Brunetti auf Anfrage. Für das laufende Jahr rechnet das Seco mit einem BIP- Wachstum von 2,0% und für 2007 mit 1,5 Prozent. 

Aufgrund einer unterschiedlichen Definition nicht vergleichbar ist die Arbeitslosenquote. Laut der März-Prognose des Seco wird sich die Arbeitslosenquote im laufenden Jahr auf 3,4% reduzieren und 2007 auf 3,1 Prozent.  Die OECD geht gemäss ihrer Definition von einem Rückgang von 4,3% (2005) auf 3,9% im laufenden Jahr aus. Es gibt also kaum Differenzen in der Einschätzung der Dynamik.

Praktisch gleich ist die Inflationsprognose. Die OECD rechnet mit Raten von 1,1% für 2006 und 0,8 Prozent im nächsten Jahr. Das Seco rechnet mit einer Rate von 1,1% in diesem Jahr und 0,9% im nächsten Jahr.

 

31.05.06 13:57
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15549 Postings, 6078 Tage quantasDas Konjukturbarometer steigt weiter

Konjunkturbarometer steigt weiter

Die Schweiz kann sich auf ein solides Wirtschaftswachstum bis Ende Jahr einstellen. Das signalisiert das Konjunkturbarometer der Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich (KOF). Es stieg im Mai auf 2,3 Punkte von revidiert 2,12 Punkten im April. Der Anstieg des Barometers fiel deutlich höher aus als von Wirtschaftsexperten erwartet.

chs./(ap) Die ETH-Konjunkturforscher sind für die Schweizer Wirtschaft weiterhin positiv gestimmt. Ihr Konjunkturbarometer signalisiert ein Wachstum des Bruttoinlandprodukts (BIP), das bis ins vierte Quartal anhalte. Das Wachstum basiere auf weiterhin günstigen Erwartungen der Schweizer Industrie und des Detailhandels.

Zudem habe sich die Industriekonjunktur in den für die Schweiz wichtigen Exportländern der EU verbessert, teilte die KOF am Mittwoch mit. Auch im Baugewerbe setze sich der positive Trend fort.

Barometerwerte nach oben korrigiert

Das KOF-Barometer stand im Mai auf 2,3 Punkten. Die April- und März-Werte wurden nach oben revidiert. Vor einem Monat hatte die KOF ein überarbeitetes Konjunkturbarometer eingeführt. Es zeigt mit einem Vorlauf von sechs bis neun Monaten die Entwicklung des BIP beziehungsweise der gesamtwirtschaftlichen Wertschöpfung im Vorjahresvergleich an.

Die jüngsten Werte des Konjunkturbarometers bestätigen die optimistischen Prognosen der Konjunkturexperten für die Schweiz. In den vergangenen Quartalen hat sich das Wachstum in der beschleunigt. Im vierten Quartal wuchs das BIP gegenüber der entsprechenden Vorjahresperiode um 2,7% nach einem Zuwachs von 2,4% im dritten Jahresviertel. Für das erste Quartal dieses Jahres rechnen Experten mit einem Wachstum von 2,9 Prozent.

 
 

01.06.06 09:09
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15549 Postings, 6078 Tage quantasSchweizer Wirtschaft in Top-Form


Die Schweizer Wirtschaft ist überraschend gut ins neue Jahr gewachsen. Mit einem Wachstum des Bruttoinlandprodukts (BIP) von 3,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal hat kaum jemand gerechnet. Und die Indikatoren deuten auf weiterhin kräftige Steigerungsraten hin.  

uhg. Trotz hohen Ölpreisen ist die Schweizer Wirtschaft in den ersten drei Monaten des neuen Jahres gewachsen wie schon lange nicht mehr. Die am Donnerstag veröffentlichten Schätzungen des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco) zeichnen das Bild einer ausserordentlich robusten Wirtschaft.

Gemessen am Vorquartal hat das Bruttoinlandprodukt (BIP) um 0,9 Prozent zugelegt. Im Vergleich zu den ersten drei Monaten des Jahres 2005 ist die Wirtschaft gar um 3,5 Prozent gewachsen, so stark wie seit dem Boomjahr 2000 nie mehr.

Das Wachstum bleibt zudem breit abgestützt. Verantwortlich für die hohe Steigerungsrate bleibt der Export, der gegenüber dem Vorquartal um 4,3% zugelegt hat und im Vergleich zu 2005 gar eine Steigerung von 12,9% erfahren hat.

Erfreulich hat sich aber auch die Binnennachfrage entwickelt. Der private Konsum legte um 0,6% (2,0% im Vergleich zu 1/2005) zu und trug so wieder stärker zum Wachstum bei als im letzten Quartal des vergangenen Jahres. Einzig der Bau musste trotz gut gefüllter Auftragsbücher ein Minus von 2,7% verzeichnen. Verantwortlich dafür war vor allem der strenge und lange Winter.  

01.06.06 22:08

15549 Postings, 6078 Tage quantasEs herscht Hochkonjuktur

Schweizer Nationalbank will trotz mehr Wachstum Zinsen nur graduell erhöhen
Die wirtschaftliche Zuversicht wird auch von der Nationalbank voll geteilt. Sie hält ein stärkeres Wachstum der Schweizer Wirtschaft als die bisher prognostizierten gut zwei Prozent im laufenden Jahr für möglich. Die Leitzinsen will sie aber weiterhin trotz anziehender Teuerung nur graduell erhöhen.

(ap) Nationalbank-Direktionsmitglied Philipp Hildebrand sagte am Donnerstag bei einem Redeauftritt in Zug: «In der Schweiz herrscht zurzeit erfreulicherweise wirtschaftliche Hochkonjunktur». Dennoch dürften die Leitzinsen weiterhin nur graduell erhöht werden, wie er ebenfalls klar machte.

Alle Daten deuten auf höheres Wachstum hin
Nach Meinung des für die Umsetzung der Geldpolitik der Schweizerischen Nationalbank (SNB) zuständigen Direktionsmitglieds deuten eine Reihe von Konjunkturindikatoren und nicht zuletzt die jüngsten BIP-Quartalszahlen darauf hin, dass das reale Wirtschaftswachstum in der Schweiz dieses Jahr sogar noch höher ausfallen könnte, als die bisher von der Nationalbank erwarteten gut zwei Prozent. So erstaune es nicht, dass die OECD der Schweiz eine Zunahme des realen Bruttoinlandprodukts (BIP) von 2,4% voraussage.

Teuerung könnte über 1% betragen
Die steigenden Wohnungsmieten und die hohen Erdölpreise könnten gleichzeitig dazu führen, dass auch die mittlere Jahresteuerungsrate etwas höher ausfallen werde als 1,0%, wie dies die SNB im letzten März prognostiziert hatte. Hildebrand verwies auch auf die sich abzeichnenden Kapazitätsengpässe und äusserte die Erwartung, dass höhere Beschäftigung und höhere Ausrüstungsinvestitionen zumindest temporär ein höheres Wachstum auslösen dürften.

Dennoch gehe die Nationalbank davon aus, dass der Inflationsdruck vom Arbeitsmarkt her moderat bleibe. Der Notenbanker begründete dies unter anderem mit dem sich gegenüber den europäischen Nachbarstaaten öffnenden Arbeitsmarkt. Dies sorge für gedämpften Lohndruck.

Graduelle Zinsschritte
Hildebrand bekräftigte aber, dass die aktuelle Geldpolitik noch zu expansiv sei und dass bei einer weiterhin günstig verlaufenden konjunkturellen Entwicklung weitere geldpolitische Normalisierungsschritte nötig seien, um die Preisstabilität mittel- und langfristig zu sichern. Es gebe anderseits auch eine Reihe von konjunkturellen Risiken. «Auf Grund dieser Risiken sowie der Tatsache, dass die aktuelle Inflationsrate auf tiefem Niveau liegt, scheint uns eine graduelle Normalisierung des geldpolitischen Restriktionsgrads sinnvoll», sagte das SNB-Direktoriumsmitglied laut Redetext.

Diese Aussage deutet darauf hin, dass die Nationalbank wohl auch bei ihrer nächsten geldpolitischen Lagebeurteilung in zwei Wochen eine Leitzinserhöhung von 0,25 Prozentpunkten beschliessen wird. Das überraschend starke BIP-Wachstum hatte zuvor bei Ökonomen zu Spekulationen geführt, dass die Notenbank kräftiger auf die Bremse treten und den Zins um einen halben Punkt anheben könnte.

Warnung vor Liberalisierungs-Stopp
Hildebrand warnte schliesslich eindringlich davor, die Pläne zur Liberalisierung und Deregulierung des Binnenmarkts wegen der sehr guten Konjunkturlage zu schubladisieren. Denn Selbstzufriedenheit sei genauso wenig angebracht, wie wenn sich die Schweizer Fussballnationalmannschaft jetzt zurücklehnen würde, lediglich weil sie sich für die WM-Endrunde qualifiziert habe.

 
 

13.06.06 10:46
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15549 Postings, 6078 Tage quantasDie Wirtschaft ist in Hochform

CS revidiert Wachstumsprognose für laufendes Jahr auf 2,8 Prozent

Die Schweizer Wirtschaft befindet nach Ansicht der Grossbank Credit Suisse in Top-Form. Die Ökonomen rechnen für das laufende Jahr mit einem Wachstum des Bruttoinlandprodukts (BIP) von 2,8 Prozent.  Die CS ging bis jetzt von einem Wachstum von 2,1 Prozent aus.

uhg. Dass sich die Schweizer Wirtschaft nach Jahren der Stagnation wieder in einem Formhoch befindet, ist hinlänglich bekannt. Wie hoch das Wachstum im laufenden Jahr ausfallen wird, ist aber umstritten. Die meisten Konjunkturbeobachter rechneten im Frühling mit einer Wachstumsrate von rund 2 Prozent.

Überraschend stark nach oben revidiert

Anfangs Juni überraschten die Basler Konjunkturforscher der BAK mit einer Schätzung von 2,7% für das laufende Jahr. Am Dienstag doppelte die Grossbank Credit Suisse nach, die nun mit einem Wachstum des BIP von 2,8% statt 2,1% rechnet. Für das Jahr 2007 haben die CS-Ökonomen die Prognosen von 1,8% auf 2,1 Prozent.

Anlass zur Neubewertung des Wachstums seien die deutliche Belebung der Wirtschaft zu Jahresbeginn und das freundliche konjunkturelle Umfeld. Für den starken Aufschwung verantwortlich sind in erster Linie die Exporte und der starke Anstieg der Ausrüstungsinvestitionen. 

Arbeitslosigkeit sinkt weiter

Vom sehr guten Gang der Wirtschaft dürfte auch der Arbeitsmarkt profitieren. Im laufenden Jahr sollte die Arbeitslosigkeit auf ein Jahresmittel von 3,2% sinken, im nächsten Jahr sogar auf nur noch 3,0%. Im Vorjahr lag die Arbeitslosenquote noch bei 3,8 Prozent. Die stärkere Nachfrage nach Arbeitskräften dürfte zudem zu einem leichten Lohnanstieg führen.

Eine wesentliche Triebfeder der robusten Konjunktur ist aber auch der starke Binnenmarkt. Der private Verbrauch dürfte im laufenden Jahr überdurchschnittlich um 2,2% zulegen.  Im langjährigen Mittel lag das Wachstum bei rund 1,5 Prozent.

 
 

14.06.06 15:46
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15549 Postings, 6078 Tage quantasDie Wirttschaft in blendender Verfassung

Dynamische Schweizer Wirtschaft

Auch die UBS korrigiert ihre Wachstumsprognosen für 2006

Nach der Credit Suisse revidiert auch die grösste Schweizer Bank ihre Wachstumsprognose für das laufende Jahr. Die UBS beziffert das Wachstum auf 3 Prozent. Zuvor hatte die Grossbank den Zuwachs des Bruttoinlandprodukts auf 2,3 Prozent eingestuft.

(ap)/hoh. Die Ökonomen der Grossbank UBS rechnen im laufenden Jahr mit einem Wirtschaftswachstum von 3,0 Prozent in der Schweiz.

Die Schweizer Wirtschaft befinde sich in einer blendenden Verfassung, begründeten die UBS-Ökonomen die am Mittwoch veröffentlichte Revision. Bisher hatte die UBS mit einem Wachstum des Bruttoinlandprodukts (BIP) von 2,3 Prozent gerechnet.

Am Dienstag hatte die Credit Suisse in einer Mitteilung ihre Wachstumsprognosen für das BIP von ursprünglich 2,1 Prozent auf 2,8 Prozent erhöht.

Als Wachstumsmotoren sehen die UBS-Ökonomen die Exporte, die Ausrüstungsinvestitionen und den privaten Konsum. Im nächsten Jahr rechnet die UBS allerdings mit einer Abschwächung des Wachstums auf 1,4 Prozent.

Die von den USA ausgehende weltweite Konjunkturabkühlung dürfte zusammen mit einem stärkeren Franken das Exportwachstum bremsen und damit auch die Investitionstätigkeit reduzieren, hiess es in der Mitteilung.

 

29.06.06 15:16
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15549 Postings, 6078 Tage quantasAuch das Secco zieht mit


Grösstes Wirtschaftswachstum seit dem Boomjahr 2000 erwartet
Der Konjunktur-Motor in der Schweiz läuft wie geschmiert. Das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) erwartet deshalb für das laufende Jahr ein Wirtschaftswachstum von 2,7 Prozent, womit die ursprüngliche Prognose deutlich nach oben korrigiert wurde.

Die Arbeitslosenquote sinkt nach Ansicht der Seco-Experten auf 3,3 Prozent.

 

07.07.06 11:44
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15549 Postings, 6078 Tage quantasArbeitslosen-Quote bald unter 3 Prozent

Arbeitslosigkeit auf dem tiefsten Stand seit dreieinhalb Jahren

Der robuste Wirtschaftsaufschwung sorgt für starke Bewegung auf dem Arbeitsmarkt. Schon zum fünften Mal in Serie ist die Zahl der Arbeitslosen gesunken und liegt jetzt auf dem tiefsten Stand seit über dreieinhalb Jahren. Im Vergleich zum Vormonat ging die Arbeitslosenquote von 3,3 auf 3,1 Prozent markant zurück.

tsf. Dank dem stabilen konjunkturellen Aufwärtstrend schaffen die Firmen so viele Arbeitsplätze wie schon lange nicht mehr. Entsprechend ging auch im Juni die Zahl der Arbeitslosen um 5,1% deutlich zurück. Ende Monat wurden noch 122?837 Arbeitslose gezählt, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) am Freitag mitteilte. Die Arbeitslosenquote sank damit von 3,3% auf nur noch 3,1 Prozent. Einen so grossen Rückgang der Arbeitslosenquote zwischen Mai und Juni gab es seit 1998 nicht mehr.

Die Zahl der Stellensuchenden verringerte sich um 3,4% auf 189?892. Die Zahl der gemeldeten offenen Stellen erhöhte sich um 189 auf 12?559 Stellen.

Nur zum Teil saisonale Gründe

Die positive Entwicklung hat zum Teil saisonale Gründe. So ging die Zahl der Arbeitslosen in der Land- und Forstwirtschaft am stärksten zurück: um 8,8% auf nur noch 953. Der fast ebenso starke Rückgang in der Industrie um -7,4% auf 22'749 registrierte Arbeitslose weist jedoch auf einen entscheidenden Einfluss der flotten Konjunktur hin. Im Dienstleistungsbereich verringerte sich die Zahl der Arbeitslosen um 5,3% auf 80'378.

Bau an der Spitze

Unter den verschiedenen Branchen entwickelte sich der Baubereich am besten. Hier verringerte sich die Zahl der Arbeitslosen um 13,1% auf noch 5968. Dahinter folgt das Gastgewerbe (-10,7% auf 14'292). Nur in zwei Branchen ist die Arbeitslosigkeit gestiegen: Im Unterrichtswesen erhöhte sich die Zahl der Arbeitslosen um 2,1% auf 2911 und in der Sparte Lederwaren und Schuhe um 8,3% auf 157 Personen.

Ob der positive Trend anhalten wird, bleibt allerdings offen. Denn in den Sommermonaten Juli und August kommen viele Schul- und Lehrabgänger neu auf den Arbeitsmarkt, was in der Regel zu einem Anstieg der Arbeitslosigkeit führt.

Mehr Arbeitslose Junge

Gerade bei den Jungen ist die Situation nicht einfacher geworden. In der Altersgruppe der 15- bis 19-Jährigen stieg die Zahl der Arbeitslosen auch im Juni um 3,4% auf 5071. Die Aufschlüsselung nach der zuletzt ausgeübten Funktion zeigt, dass Schüler und Studenten oft Schwierigkeiten haben, eine Stelle zu finden. Bei ihnen nahm die Zahl der Arbeitslosen um 8,1% auf 3870 zu. Bei den Lehrlingen ging sie jedoch um 4,4% auf 3544 zurück.

Anders als die ganz Jungen profitierten die etwas älteren Jugendlichen besonders von der guten Konjunktur: Bei den 20- bis 24-Jährigen war der Rückgang mit einem Minus von 8,5% auf noch 15'078 Arbeitslose stärker als bei allen anderen Altersgruppen. Bei den 25- bis 29-Jährigen wurden 7% weniger Personen ohne Job gezählt als im Vormonat.

Ein gutes Jahr

Für das gesamte Jahr 2006 rechnet das Seco mit einer durchschnittlichen Arbeitslosenquote von 3,3%, im letzten Jahr waren es 3,8 Prozent. Für 2007 wird ein weiterer Rückgang auf 2,8% erwartet. Tiefer war die Quote letztmals im Boomjahr 2002, als sie 2,5% betrug.

Massiv weniger Kurzarbeit

Auch die Kurzarbeit ging massiv zurück. Im Mai 2006 waren 827 Personen von Kurzarbeit betroffen, das sind 32% weniger als im Vormonat. Die Anzahl der betroffenen Betriebe verringerte sich um 31,8% auf 105. Die ausgefallenen Arbeitsstunden nahmen um 35% auf 49?159 Stunden ab. In der entsprechenden Vorjahresperiode (Mai 2005) waren 122?190 Ausfallstunden registriert worden, welche sich auf 2?004 Personen in 233 Betrieben verteilt hatten.

Bei Langzeitarbeitslosen und bei den Ausgesteuerten ist ebenfalls eine allmähliche Verbesserung festzustellen. So sank die Zahl der Langzeitarbeitslosen im Juni um 2,1% auf 26'325 Personen.

Die Zahl der Ausgesteuerten ging im Berichtsmonat April erstmals seit Ende 2005 wieder zurück. Hatten im März noch 3005 Personen ihr Recht auf Arbeitslosenentschädigung verloren, so waren es im April mit 2198 Personen deutlich weniger.

 
 

30.08.06 11:03
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15549 Postings, 6078 Tage quantasMehr offene Stellen als je zuvor

Job-Pilot-Index macht einen Sprung

Das Stellenangebot im Internet ist auf einen Rekordwert gestiegen. Im Juli lag der viermal jährlich erhobene Jobpilot-Index bei 126 Punkten, ein Sprung um 16 Punkte gegenüber dem bereits ebenfalls starken Wert im April.

(sda) Mit 126 Punkten übertrifft der Index den bisherigen Höchststand aus der Hochkonjunkturphase vor fünf Jahren deutlich. Massiv gestiegen ist das Stellenangebot sowohl auf den Stellenbörsen wie auch vor allem auf den firmeneigenen Websites, wie Jobpilot am Mittwoch mitteilte.

Mit Ausnahme der Berufsgruppen Management und Kaderpositionen sowie Medizinische Berufe verzeichnen alle Berufsgruppen einen Zuwachs der Online-Stellenangebot. Besonders zugelegt haben die Berufsgruppen Berufe in Körperpflege, Reinigung und Hauswirtschaft, Berufe in Marketing, Werbung und Medien, Berufe in Gastgewerbe und Tourismus sowie Berufe in Verkehr, Lager und Sicherheit.

Gesunken ist dagegen das Stellenangebot in der Tagespresse. Der von der Fachhochschule Nordwestschweiz berechnete Print-Index sank um 3 auf 38 Punkte.

Der Jobpilot-Index berücksichtigt nach eigenen Angaben die wichtigsten Internet-Stellenbörsen der Schweiz und die Stellenangebote auf den Webseiten einer repräsentativen Auswahl von rund 1000 Firmen.

 

05.09.06 16:47
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15549 Postings, 6078 Tage quantasUhrenindustrie schafft 2100 neue Stellen

Uhrenindustrie auf der Suche nach Arbeitskräften

Folge der Wachstumsphase

In den nächsten fünf Jahren dürften in der Schweizer Uhrenindustrie bis zu 2100 neue Stellen geschaffen werden. Die Steigerung um 18 Prozent wird nötig, weil die Nachfrage im Luxussegment steigt und die Wirtschaftslage erfreulich ist.

(ap) Die Uhrenindustrie benötigt in der gegenwärtigen Wachstumsphase mehr Personal. In den nächsten fünf Jahren sind mehr als 2100 neue, qualifizierte Arbeitskräfte nötig, wie eine Untersuchung des Arbeitgeberverbandes der Uhrenindustrie zeigt. Dies entspricht einer Steigerung von 18 Prozent.

Als Grund für die positive Entwicklung werden in der am Dienstag in La Chaux-de-Fonds vorgestellten Untersuchung des Arbeitgeberverbandes die steigende Produktion von Uhren im Luxussegment sowie die erfreuliche Wirtschaftslage genannt.

Auch unqualifizierte Arbeitskräfte benötigt

Praktisch alle technischen Berufe in der Uhrenindustrie würden von der guten Konjunktur profitieren, vor allem aber brauche es in den nächsten fünf Jahren wieder mehr Uhrmacher, Mikrozeichner und Mikromechaniker.

Gemäss der Untersuchung werden bis 2010 bis zu einem Drittel mehr Stellen für diese Berufe geschaffen. Die Uhrenbranche benötige aber auch teil- und unqualifizierte Arbeiter sowie Ingenieure und Techniker.

Verschiedene Massnahmen ergriffen

Damit langfristig genügend Arbeitskräfte zur Verfügung stehen, will die Uhrenindustrie eine neue Kurzlehre für Uhrenarbeiter schaffen, Erwachsene ausbilden und wenn nötig Spezialisten über das Pensionsalter hinaus beschäftigen. Zudem plant sie eine Werbekampagne, welche das Image der Berufe in der Uhrenindustrie - zum Beispiel denjenigen des Polierers - verbessern soll.

 

23.11.06 10:39
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15549 Postings, 6078 Tage quantasBoom am Schweizer Arbeitsmarkt

Beschäftigung in der Industrie legt um knapp 2 Prozent zu
Die Beschäftigung in der Schweiz wächst zurzeit so schnell wie seit fünf Jahren nicht mehr. Gemäss dem Beschäftigungsbarometer des Bundesamts für Statistik zählte die Schweiz 2,6 Prozent mehr Erwerbstätige. Der Industriesektor verzeichnete im dritten Quartal 2006 eine Zunahme von 1,9 Prozent. Weniger erfreulich präsentiert sich dagegen die Entwicklung im Dienstleistungssektor.

Gesund und überdurchschnittlich gewachsen - so lautet der Befund vom Bundesamt für Statistik (BfS) für den schweizerischen Arbeitsmarkt. 2,6% mehr Erwerbstätige zählte die Schweiz gemäss provisorischer Erwerbstätigenstatistik am Ende des dritten Quartals 2006.

48'000 neue Stellen innert sechs Monaten
Auch die Beschäftigungsstatistik verzeichnet einen Anstieg von 1,3%. Die Zahl der Beschäftigten beträgt 3,695 Mio.; eine derart starke Zunahme wurde letztmals im Jahr 2001 verzeichnet. Rund 48'000 neue Stellen wurden innerhalb eines halben Jahres geschaffen.    

Der Industriesektor legte mit 1,9% oder 19'000 Stellen kräftig zu während es im tertiären Sektor - in der Dienstleistung - mit einem Plus von 1,1% zu einer Abflachung kam. Der Abwärtstrend im primären Sektor hält weiter an. Im dritten Quartal 2006 wurde in der Landwirtschaft ein Rückgang von 0,2% gegenüber der Vorjahresperiode registriert.

Optimistisch auch für die Zukunft
Das BfU ist optimistisch, was die nahe Zukunft der Beschäftigung angeht. Der Index der offenen Stellen lege um 19% gegenüber dem Vorjahresquartal zu, schreibt das BfU in seiner Mitteilung. Auch der Indikator der voraussichtlichen Beschäftigungsentwicklung soll mit 1,04 Punkten um 3,2% wachsen.

 


 

24.04.07 11:44

15549 Postings, 6078 Tage quantasDer Exportmotor brummt

Schweizer Aussenhandel zeigt keine Ermüdungserscheinungen

Der schweizerische Aussenhandel läuft auch im ersten Quartal 2007 auf vollen Touren. Die Exporte stiegen in zweistelliger Höhe auf die neue Höchstmarke von 48,2 Mrd. Franken. Bei den Importen zeigte sich ein starker Bedarf nach Rohstoffen und Halbfabrikaten.  

uhg. Die Schweiz hat in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres Waren für 48,2 Mrd. Fr. exportiert und für 45 Mrd. importiert. Auch wenn sich die Dynamik gegenüber dem letzten Quartal 2006 etwas abgeschwächt hat, entspricht dies neuen Höchstwerten, wie das Eidgenössische Finanzdepartement bekanntgab.

Chemie wertmässig auf Rang eins

Zwar sind alle Branchen auf Expansionskurs, die  Wachstumsdynamik verläuft aber unterschiedlich: Ihre Spitzenposition halten konnte die Nahrungs- und Genussmittelindustrie, die nominal um 20,8% zulegte. Auf Platz zwei folgt die Metallindustrie, gefolgt von der Uhrenindustrie. Wertmässig auf Rang eins bleibt die chemische Industrie mit Ausfuhren im Wert von 5,884 Mrd. Franken.

Während die Exporte nominal um 12,6% stiegen, erhöhten sich die Einfuhren nominal um 10,5%, real um 8,0 Prozent. Für insgesamt 12,9 Mrd. Fr. wurden in den ersten drei Monaten Rohstoffe und Halbfabrikate importiert. Dies entspricht einem Wachstum von 28,3% und ist gleichzeitig ein Indiz für die ungebrochen hohe Dynamik der Schweizer Wirtschaft.

Deutschland bleibt wichtigster Partner

Der wichtigste Handelspartner der Schweiz bleibt Deutschland. Im ersten Quartal wurden aus dem nördlichen Nachbarland für 15,2 Mrd. Fr. Waren importiert. Die Schweiz konnte dagegen für 9,8 Mrd. Fr. Waren und Dienstleistungen nach Deutschland exportieren.

Prozentual am stärksten angestiegen ist die Exporttätigkeit nach Indien, die in den ersten drei Monaten um 54,2% wuchs – allerdings auf bescheidene 630 Mio. Franken.  

 

www.nzz.ch

 

24.04.07 11:48
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15549 Postings, 6078 Tage quantasDas Geld sitzt locker in der Tasche

UBS-Konsumindikator springt auf höchstes Niveau seit sechs Jahren

Den Schweizer Konsumenten sitzt das Geld wieder lockerer in der Tasche als auch schon. Der Konsumindikator der Grossbank UBS ist auf dem höchsten Niveau seit sechs Jahren angelangt. Das Wachstum des Privatkonsums hat sich im ersten Quartal sogar noch beschleunigt.  

(ap) Der Konsumindikator der Grossbank UBS ist auf das höchste Niveau seit fast sechs Jahren geklettert. Damit signalisiert er ein anhaltend solides Wachstum des Privatkonsums in der Schweiz, das sich im ersten Quartal dieses Jahres sogar noch beschleunigt hat, wie die UBS am Dienstag bekannt gab.

Höchster Wert seit Mai 2001

Der monatlich errechnete Konsumindikator erreichte im März 2,13 Punkte, nach 2,02 im Februar und 1,94 Punkten im Januar, wie die UBS schreibt. Das Niveau des Indikators sei damit das höchste seit Juli 2001. Zudem übertrifft der Indikator seit 13 Monaten seinen langjährigen Durchschnittswert von 1,49 Punkten.

Lebhafte Entwicklung des Privatkonsums

Mit einem Vorlauf von rund zwei Monaten auf die offiziellen Daten signalisiere der Konsumindikator für das erste Quartal 2007 eine sehr lebhafte Entwicklung des Privatkonsums, die sogar angezogen haben dürfte. Die Aussichten blieben vielversprechend.

Die besseren Beschäftigungs- und Einkommensperspektiven dürften den Privatkonsum voraussichtlich auch in den kommenden Monaten stützen. Insgesamt rechnet UBS beim Privatkonsum mit einem realen Zuwachs von 2,1% im laufenden Jahr nach 1,9% im 2006.

 

nzz.ch

 

13.07.07 09:00

15549 Postings, 6078 Tage quantasDas weckt Begehrlichkeiten

Sechs Wochen Ferien für alle: So lautet der zugkräftige Titel einer Volksinitiative, welche die Gewerkschaft Travail Suisse lanciert. Belastung und Arbeitsdruck hätten in den letzten Jahren massiv zugenommen, begründeten die Mitgliedverbände ihr Anliegen.

In Boomzeiten hohe Belastung ausgleichen

Travail Suisse-Präsident und CSP-Nationalrat Hugo Fasel erklärte an einer Medienkonferenz in Bern, dass die Schweiz inzwischen eine intensive Erneuerung der wirtschaftlichen Strukturen hinter sich habe.

http://www.nzz.ch/nachrichten/schweiz/...alle_forderung_1.527056.html

Es ist Wahlkampf und da darf es auch etwas mehr sein....

Hugo Fasel faselt im wahrsten Sinne des Wortes: will er doch wieder in den Nationrat - und dafür kann dem Stammwähler der Gewerkschaften auch wieder einmal der Honig durch die Nase gezogen werden!
Warum sind in der Schweiz so wenig Arbeitnehmer gewerkschaftlich organisiert? Weil sie am Beispiel der Nachbarländern sehen, was daraus resultiert, wenn Gewerkschaften mit ihren masslosen Forderungen zum Ziele kommen: an der Kaufkraft gemessen tiefere Löhne, Unfrieden in den Betrieben, tiefere Arbeitsleistungen etc. etc. Zum guten Glück wird der Schweizer Stimmbürger nicht auf diesen zum Entgleisen verurteilten Honigzug aufspringen!

 

13.07.07 14:14
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15549 Postings, 6078 Tage quantas350 Millionen Stadionprojekt Zürich

Baubewilligung für Stadion Zürich

Das Verwaltungsgericht hat die von zwei Anwohner-Gruppen erhobene Beschwerde gegen die Baubewilligung für das Hardturmstadion in Zürich abgewiesen.

 

(sda) Grund für die Beschwerde der Anwohner war der Schattenwurf des geplanten Stadions. Das Verwaltungsgericht hat, nachdem im Laufe des Verfahrens die Mängel der Baueingabe und -bewilligung behoben worden sind, der Bauherrschaft aber Auflagen auferlegt.

http://www.nzz.ch/nachrichten/zuerich/...altungsgericht_1.527528.html

Somit wird das 350 Millionen-Projekt realisiert werden.

Ob es dereinst den Namen "FIFA Stadion" tragen wird, ist noch ncht entschieden.

 

 

 

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