Dann kommt Felix nach Kölle

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neuester Beitrag: 06.07.09 07:04
eröffnet am: 06.07.09 06:32 von: McMurphy Anzahl Beiträge: 3
neuester Beitrag: 06.07.09 07:04 von: McMurphy Leser gesamt: 232
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06.07.09 06:32
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33960 Postings, 4750 Tage McMurphyDann kommt Felix nach Kölle

Django Asül (37), hauptberuflich Fußballexperte und nebenberuflich Kabarettist, beschäftigt sich heute mit dem Kölner Lukas Podolski und der Aufbruchsstimming in der Liga.

Drei Millionen Zuschauer beim Trainingsauftakt in Köln, schlappe 1500 in München. Das sagt schon mal alles. Oder aber gar nichts. Ist jetzt ein Spieler, der es bei den Bayern nicht geschafft hat, so interessant? Oder wollten die Kölner einfach mal nachschauen, ob nach der monetär bedingten Flucht von Daum überhaupt noch Fußball gespielt wird in ihrer Stadt?

Köln ist ein sehr schönes Beispiel dafür, wie sehr die Liga boomt. Die Geißböcke werden wohl auch die Ersten sein, die für das Dienstagstraining 20 000 Dauerkarten verkaufen. Im Rheinland herrscht Aufbruchstimmung pur.

Die Mitspieler werden sich sowieso zerreißen für Podolski. Denn sie wissen: Poldi bekommt nicht nur viel mehr Geld, sondern auch noch die komplette Aufmerksamkeit der Medien und Fans. Daraus schöpft ja auch der Mitläufer seine ganze Motivation.

Der gefühlte Meister der kommenden Saison ist jedenfalls der 1. FC Köln. Spätestens im nächsten Jahr dürften mit den Trainingseinnahmen größere Transfers wie Demba Ba kein Problem sein. Der zukünftige Ex-Stuttgarter hat nämlich schon verlautbaren lassen, dass er plant, beim VfB nicht zurechtzukommen. Sollte er woanders mehr Geld kriegen, wäre er schweren Herzens zu einem Wechsel bereit.

Mindestens genauso wechselwütig ist derzeit Lucio. Weil Trainer van Gaal für ihn angeblich so große Sympathien hegt wie für Ottl und Lell. Wenn beim FC Bayern Aufräumarbeiten anstehen, gilt der Einzelne nichts und das Kollektiv hat einen umso höheren Stellenwert. Weil Uli Hoeneß seinen Stammplatz auf der Bank endgültig verlässt, verliert natürlich jeglicher Spieler jeden Anspruch auf überhaupt irgendwelche Ansprüche. Und Neu-Hoeneß Nerlinger verkündete auf seine unaufdringliche Art, dass mit 26 Spielern kein vernünftiges Training möglich sei, da ja seit Klinsmanns Rauswurf nicht mehr 26 Trainer auf dem Platz stehen.

Die teuren Neuzugänge wollen allesamt spielen. Baumjohann und Görlitz dürften zunächst ein einjähriges Praktikum beim Zeugwart machen. Ein rauer Wind weht neuerdings an der Säbener Straße. Van Gaal lässt neue Wände einziehen und Fenster zubetonieren. Und nach Poldis Weggang wurde auch die Spielecke geschlossen. Das Bücherregal gehört auch der Vergangenheit an. Wenigstens standen keine Bücher drin.

Zusammenfassend kann gesagt werden: Der 1. FC Köln schafft den Wandel wesentlich kompakter als der FC Bayern München. Die Ansprüche am Rhein sind aber definitiv höher. Jetzt muss nur noch Schalke Meister werden. Dann kommt nämlich Felix Magath nach Köln. Dessen Ziel ist klar: Mit jedem Bundesligisten mal Deutscher Meister werden. Oder zumindest vor den Bayern landen.

Printausgabe Kicker - 06. Juli 2009 - Nr. 56 - S. 28 / 76  

06.07.09 06:46
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18004 Postings, 4798 Tage Terrorschwein23 Millionen ??

wollte nur dem Thread etwas Pfeffer geben :-)
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<>                Spirit of Terri - the smell of freedom             <>  
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06.07.09 07:04

33960 Postings, 4750 Tage McMurphynur Schwarzgeld!!

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