Daniel Küblböck vor Gericht

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neuester Beitrag: 23.06.04 17:05
eröffnet am: 23.06.04 00:26 von: AbsoluterNe. Anzahl Beiträge: 18
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23.06.04 00:26

26159 Postings, 6408 Tage AbsoluterNeulingDaniel Küblböck vor Gericht

Verhandlungsbeginn

Daniel Küblböck vor Gericht

© Hermann J. Knippertz/AP Seine Fans sollen nicht nach Eggenfelden kommen, aber Hilfe kann er trotzdem gebrauchen: Daniel Küblböck
Die Gerichtsverhandlung gegen den Ex-"Superstar" Daniel Küblböck beginnt. Vor knapp vier Monaten hatte Küblböck mit einem geliehenen Auto einen schweren Unfall und das ohne Führerschein.

Knapp vier Monate nach seinem Autounfall steht Daniel Küblböck am Mittwoch vor Gericht. Der 18-jährige Medienstar ist vor dem Jugendgericht seiner Heimatstadt Eggenfelden (Bayern) wegen Fahrens ohne Führerschein und fahrlässiger Körperverletzung angeklagt. Küblböck hatte laut Anklage mit dem Wagen einer Bekannten einem mit Gurkengläsern beladenen Lastzug die Vorfahrt genommen. Drei Menschen wurden bei der Kollision verletzt, es entstand ein Schaden von etwa 150.000 Euro.

Mehr zum Thema
Daniel Küblböck: Ex-"Superstar" muss vor GerichtVerkehrsunfall: Daniel Küblböck schwer verletztDie Justizbehörden erwarten zu der Verhandlung ein großes Medienaufgebot und viele Küblböck-Fans. Da der größte Saal des Eggenfeldener Amtsgerichtes nur 50 Plätze für Zuschauer bietet, wird lediglich eine begrenzte Zahl von Journalisten zu dem Prozess zugelassen. Die Hälfte der Sitze wird für die Medienvertreter reserviert, andere Interessierte können sich vor der Verhandlung für Platzkarten anstellen.

Fans sollen weg bleiben
Küblböck hat mittlerweile auf seiner Internet-Homepage seine Anhänger aufgefordert, auf keinen Fall zu dem Prozess zu kommen. Durch Fernbleiben sollten die Fans die "Rahmenbedingungen für eine faire und neutrale Gerichtsverhandlung schaffen".

Der Medienstar, der bei dem Unfall am Faschingsdienstag noch die Fahrschule besuchte und bis dahin keine Führerscheinprüfung abgelegt hatte, wurde bei dem Unfall schwer verletzt und musste zwei Wochen im Passauer Klinikum behandelt werden. Eine Mitfahrerin Küblböcks sowie der Lastwagenfahrer wurden leicht verletzt.  
DPA

http://www.stern.de/lifestyle/leute/?id=525749&nv=cp_L1_tt

 

23.06.04 00:54

34197 Postings, 7692 Tage DarkKnightSehr informativ, vielen Dank.

Die Frage, die sich allerdings für mich erhebt, ist folgende:

Inwwieweit beeinflußt das "Fernbleiben der Fans" meine Entscheidung für das Abendessen morgen abend? Und welche Auswirkungen hat das auf Oliver Kahn und auf die Verspätungsneigung meines Busfahrers, der mich zur Arbeit bringt?

Fazit: schlecht recherchiert und im Einzelfall unbrauchbar.


Entschuldige Dich bitte dafür, daß Du mich mit diesem Müll bellästigt hast.  

23.06.04 09:42

26159 Postings, 6408 Tage AbsoluterNeulingWatt? Wer bist Du denn?

Hier gibt's nix umsonst.  

23.06.04 09:48

21368 Postings, 7393 Tage ottifantÄhhmm

Busfahrer; Arbeit;
Sind das nicht Fremdwörter für Dich???  

23.06.04 10:45

7538 Postings, 7502 Tage Luki225 000 Euro Strafe und Sozialdienst verurteilt


Daniel Küblböck zu 25 000 Euro Strafe und Sozialdienst verurteilt

Eggenfelden (dpa) - Knapp vier Monate nach seinem Autounfall ist Daniel Küblböck zu einer Geldstrafe von 25 000 Euro und acht Stunden Sozialarbeit verurteilt worden. Der Jugendrichter des Amtsgerichtes Eggenfelden sprach den 18-Jährigen wegen Fahrens ohne Führerschein und Körperverletzung in zwei Fällen schuldig. Bei einem Zusammenstoß mit einem Gurkenlaster war Küblböck selbst schwer verletzt worden, zwei andere Menschen wurden leicht verletzt. Es entstand ein Sachschaden von 150 000 Euro.



© WELT.de

Gr. luki2    

23.06.04 10:57

61594 Postings, 6546 Tage lassmichreinNaja - "Promi"-Bonus halt...

Ein "Normal"sterblicher hätte auch noch für die 150.000 Oironen Schaden aufkommen müssen und wär in den Jugendknast gegangen...  

23.06.04 11:04

61594 Postings, 6546 Tage lassmichrein??? bs ??? o. T.

23.06.04 11:12

8038 Postings, 6767 Tage Rigomax#6: Dies war ein Strafprozeß.

Die 150 T EUR sond vermutlich von der Versicherung des von K gefahrenen Wagens zunächst übernommen worden. Die Versicherung kann natürlich diesesn Betrag in einem Zivilprozeß von K zurückfordern.

Ich hoffe, sie tut es auch.
 

23.06.04 11:13

26159 Postings, 6408 Tage AbsoluterNeulingbs=bullshit

nix für ungut, aber juristisch gesehen war dein posting eben dies.

############

gruß
loretta  

23.06.04 11:15

61594 Postings, 6546 Tage lassmichrein@AN

Juristisch gesehen natürlich!!! Aber ich denke mal Du weisst, wie es gedacht war, und von daher ist Dein "bs" ein "mfbs" !!!  

23.06.04 11:16

51341 Postings, 7763 Tage eckiJugendknast?

Fahren ohne Führerschein mit der Folge Unfall führt bei normalen nicht vorbelasteten und nicht prominenten auch nicht zu Jugendknast.

@LMR,
kennst du irgendeinen, der für sowas in den Knast musste?

Grüße
ecki  

23.06.04 11:17

8038 Postings, 6767 Tage RigomaxNachtrag zu #9: Habe gerade in einem

anderen Thread gelesen, daß die Versicherung von K nur 5ooo EUR erstattet haben will und dann wohl die anderen 145 000 selbst übernehemen will. _Das_ wäre denn wohl doch ein Promi-Bonus.
So großzügig sind Versicherungen sonst eigentlich nicht.

 

23.06.04 11:22
Du willst doch nicht allen Ernstes einen Prominenten-Malus? Neidisch?

Ich sagte ja: nix für ungut.


############
gruß
loretta

(who now will stfu in this thread)  

23.06.04 11:25

2176 Postings, 6873 Tage HEBIMuß auch mal meinen Senf dazu geben:

Waren das eigentlich Gewürzgurken oder Senfgurken, die da verunglückten?  

23.06.04 11:31

12850 Postings, 7195 Tage Immobilienhaihey leute, ruhig bleiben...

es sollte eine strafe ausgesprochen werden!!! und bei jugendknast ist doch das kübelbock jeden morgen der erste, der mit nem großen paket seife unterm arm an der zellentür kratzt und zum duschen will...hups, wieder runtergefallen...  

23.06.04 11:53

19522 Postings, 7545 Tage gurkenfred@hebi: hauptsache gurken. o. T.

und nu gebt ruhe mit dem gegurke :-))


mfg
gf  

23.06.04 17:05

26159 Postings, 6408 Tage AbsoluterNeulinghttp://www.daniel-der-zauberer.de/

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Vom ersten Augenblick an faszinierend
In "Daniel, der Zauberer" spielt der schlagzeilenträchtige Casting-Star sich selbst, einen Profi-Entertainer, der "von Millionen geliebt und gehasst" wird (so der Untertitel). Ulli Lommel, der den Film inszenierte, spielt Daniels Schutzengel während Produzent Peter Schamoni als grantiger Opa Winter zu den Küblböck-Gegnern im Film gehört.
Daniel: durch DSDS zum heiß diskutierten Star (Foto: Rekord-Film)
» Was hat Sie motiviert, einen Film über Daniel Küblböck zu drehen?

ULLI LOMMEL: Ich lernte Daniel letzten Oktober bei einem RTL-Event kennen. Da ich 30 Jahre lang nicht in Deutschland gewesen bin und die Casting-Shows auch nicht mitverfolgt habe, kannte ich ihn überhaupt nicht. Doch vom ersten Augenblick an faszinierte er mich. Mir war sofort klar, dass ich dieses Phänomen filmisch verarbeiten wollte.

» Was macht für Sie Küblböck zu einem Phänomen?

LOMMEL: Die Tatsache, dass er in Deutschland einerseits total angefeindet, andererseits total verehrt wird. Wie Daniel es schafft, die deutsche Gesellschaft zu polarisieren, das ist phänomenal.

PETER SCHAMONI: Als mir Ulli von seinem Vorhaben erzählte, war meine erste Reaktion: "Bist du wahnsinnig? Über diesen durchgeknallten Frosch einen Film zu machen?" Dann habe ich mich überzeugen lassen und bin als Produzent und Schauspieler eingestiegen. Daniel ist ein unheimlich begabter Mensch, der Emotionen zeigen kann. Die Verbindung von ehemaligen Fassbinder-Stars und Küblböck - das ist der Witz an dem Film.

Ulli Lommel: Regisseur, Drehbuchautor und Schauspieler (Foto: fictionFACTory/Crossed Arrows )
» Wie sind Sie vorgegangen?

LOMMEL: Ich habe erst einmal viel im Internet recherchiert. Da gibt es die irrsinnigsten Sachen: Morddrohungen, Hasstiraden wie "das Schlimmste seit Adolf Hitler ist Daniel Küblböck" etc. Wirklich unglaublich. Und andererseits existiert eine unsagbare Verehrung.

» Wie ist es Ihrer Meinung nach zu erklären, dass Daniel Küblböck "von Millionen geliebt, von vielen gehasst" wird?

LOMMEL: Meiner Empfindung nach hat der Großteil der Deutschen unheimliche Schwierigkeiten damit, Gefühle auszudrücken. Auf der anderen Seite, was das Rationale betrifft, können die Deutschen unheimlich schnell urteilen. Das intellektuelle Niedermachen funktioniert einmalig. Das trifft auch und gerade auf die Medien zu. Und nun kommt dieser Küblböck daher, der seine Gefühle einfach ausdrückt. Er hat überhaupt keine Hemmungen. Für die einen ist das eine Erlösung. Für die anderen das Allerletzte. Unsicherheit und Hass sind die Folgen. Und Daniel wird zur Zielscheibe. Das ist Thema meines Films.

Daniel Küblböck überreicht Peter Schamoni seine Autobiografie (Foto: Peter Schamoni)
» Hat es lange gedauert, Daniel für Ihr Projekt zu gewinnen?

LOMMEL: Gleich nach einem Konzert in München habe ich mich mit Daniel und seinem Vater getroffen und von meiner Idee erzählt. Beide fanden sofort Gefallen daran.

» Wo und wie lange haben Sie gedreht?

LOMMEL: Wir haben im Januar 2004 begonnen und u.a. in Passau, München, Los Angeles, New York und Las Vegas gedreht. Ich hatte am Schluss über 30 Stunden Filmmaterial. Viel zu viel. Dann habe ich beschlossen, mich auf das deutsche Phänomen zu konzentrieren und den von zwei gefrusteten Teenagern geplanten Mordanschlag auf Daniel ins Zentrum zu stellen.

SCHAMONI: Für mich hat die Art und Weise, wie "Daniel, der Zauberer" entstanden ist, absolut hohe cineastische Qualitäten. Seine Machart erinnert mich an "Zur Sache, Schätzchen", den wir damals in 14 Tagen im Kasten hatten. Auch "Daniel" ist sehr schnell und witzig gemacht.

Peter Schamoni will mit seinen Filmen die Welt verändern (Foto: Kurt Krieger)
» Welcher Gedanke stand hinter der Figur, die Sie verkörpern?

LOMMEL: Daniels Großmutter erzählte mir, dass Daniel das Talent von ihrem Mann hätte, der Musiker auf dem Oktoberfest und ein unheimlich guter Entertainer war. Und ich fand die Idee ganz schön, mit Johnny Merlin eine Rolle einzubauen, die eine Art Lehrmeister und Schutzengel darstellt.

» Laufen Sie nicht Gefahr, mit diesem Film ebenso zur Zielscheibe der Kritiker zu werden wie Daniel Küblböck?

SCHAMONI: Interessant ist doch, dass alle Argumente, die man gegen Küblböck anführen kann, in dem Film vorweggenommen werden. Die beiden Hasser, die ihn als Kulturschande darstellen. Oder meine Figur, der grantige Opa Winter, der die Musik als Müll abtut. Der Film enthält alles, was man gegen Daniel sagen kann, und alles, was man für Daniel sagen kann.

» Was hätte Fassinder zu dem Film gesagt?

SCHAMONI: Der wäre begeistert. Die Machart ist sehr in seinem Stil: diese Leichtigkeit, dieses Hingetupfte und Skizzenhafte, das der Fantasie viel freien Lauf lässt.
Das Gespräch führte Barbara Schuster02.06.2004

 

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