Daimler un BMW als Kooperation?!

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neuester Beitrag: 17.02.09 11:25
eröffnet am: 16.02.09 12:52 von: Guinness.ie Anzahl Beiträge: 18
neuester Beitrag: 17.02.09 11:25 von: kiiwii Leser gesamt: 396
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16.02.09 12:52

384 Postings, 4589 Tage Guinness.ieDaimler un BMW als Kooperation?!

Ist das realistisch? Ich meine, wenn mir das jemand vor zwei jahren erzählt hätte, dann hätte ich ihn (wahrscheinlich) ausgelacht!
Gibt es bald BMWs mit Motoren von Daimler?
Was würde die Börse dazu sagen?  

16.02.09 12:55

177195 Postings, 7131 Tage GrinchSo Kinder, jetzt zeigen wir alle mal mit dem

Finger auf den Guiness und dann lachen wir laut...
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Ich bin ein grölendes Rudel tätowierter Flokatiteppiche!

16.02.09 12:55

24273 Postings, 7760 Tage 007Bondlol

ja, stelle mir gerade den BMW 3er mit Mercedes-Stern vor ... ;-)  

16.02.09 12:58

583 Postings, 5016 Tage Franzel07Guiness

Meinst Du wirklich, die arbeiten alleine und vollkommen unabhängig zueinander?

Dort gibt es natürlich Absprachen in verschiedenen Bereichen, die auf verschiedene technische Standarts hinweisen. Das ist auch hier ein Geben und Nehmen, jedoch alles im möglichst geheimen Stil.  

16.02.09 12:59

12990 Postings, 5884 Tage WoodstoreNaja...so blöd is Guinness.ie gar nicht

immerhin fährt BMW im 1er und im Mini z.T. mit Peugeotmotoren...
da wären die von Daimler schon iwo 'ne Aufwertung!
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Woodstore
Großes fällt in sich selbst zusammen: Diese Beschränkung des Wachstums hat der göttliche Wille dem Erfolg aufgelegt.

16.02.09 12:59

193 Postings, 4481 Tage pokerbrokerdas Sterben

einzelner Hersteller wird  unaufhaltsam fortschreiten siehe GM , nur eine Frage der Zeit , zu viele auf dem Markt. Vieleicht sollten Sie gleich ganz fusionieren.  

16.02.09 13:06
1

6858 Postings, 5867 Tage nuessaDie zukünftige Kooperation ist doch nur die

Antwort auf Porsche/VW und hoffentlich erst der Anfang. Die Familie Piech und Familie Porsche nebst Handlanger Wendelin Wiedeking haben versucht Mercedes + BMW ins Abseits zudrängen, BMW weit stärker als Mercedes, weil ja Daimler an sich schon ein riesiger Konzern ist. Aber wie so oft, eine Reaktion ist einfacher als eine Aktion und ich hoffe wirkl, dass das erst der Anfang einer engen Zusammenarbeit ist. Persönlich würde ich mir wünschen, wenn Daimler einen 10%igen Anteil an BMW erwirbt, im Gegenzug BMW sich bei Daimler beteiligt um die starke Allianz zu bekräftigen.

Da schaut der Piech dann zieml. dumm aus der Wäsche...
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:>
Angehängte Grafik:
piech500_500.jpg
piech500_500.jpg

16.02.09 13:40

10517 Postings, 6161 Tage lumpensammlerKonsequenzen

Mal abgesehen davon, ob da was dran ist oder nicht. Das Ganze ist nicht ohne und überhaupt nicht mit dem VW/Porsche Deal zu vergleichen.

1. Mercedes und BMW sind direkte Konkurrenten. Das macht das ganze Unterfangen zum Überlebensrisiko, und zwar für beide. Denn eine technische Zusammenarbeit reduziert die eh schon kleinen Unterschiede zu Marginalien. Wieso noch einen Benz oder einen BMW kaufen, wenn entscheidende Komponenten (Motor, Fahrwerk, Karosserie) aus derselben Schmiede kommen, selbst wenn sie markenspezifisch unterschiedlich abgestimmt sind? Da glaube ich nicht dran.

2. Man unterschätzt den Aufwand und den zeitlichen Horizont, bis eine solche Zusammenarbeit Früchte tragen kann. Ich nehme mal aus den oben geschilderten Gründen an, dass ein einfacher Austausch von Systemen und Komponenten ausscheidet. Also muss die Markenphilosophie über technische Spezifikationen getrennt werden. Die sind relativ eindeutig in diesem Fall. Im Zweifel geht das Entwicklungsziel bei BMW in Richtung Sportlichkeit, bei Mercedes in Richtung Komfort. Ein Kompromiss scheidet aus, wenn nicht ein Einheitsbrei herauskommen soll. Also werden wohl aus einem gemeinsamen Grundkonzept zwei markenspezifische Lösungen erarbeitet werden. Den damit beauftragten Entwicklern wünsche ich schon jetzt viel Spaß. Bis da was Vernünftiges rauskommt, vergehen Jahre, mit der Eliminierung damit verbundener Qualitätsprobleme wahrscheinlich sogar Jahrzehnte. Das dürfte beiden mehr als bewusst sein.

3. Wieso muss immer die Größe ausschlaggebend sein? Muss wirklich jede Nischensau mit riesigem Entwicklungsaufwand durchs Dorf getrieben werden? Der Markt der Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren nähert sich der Sättigung. Ein Quantensprung in Richtung E-Mobil (direkt/indirekt) kündigt sich langsam aber unweigerlich an. So ein Umbruch kann ein Unternehmen überfordern, v.a. wenn man sich zeitlich vertut. Hier wären noch einmal Grundsatzentwicklungen erforderlich, die zunächst markenunabhängig erfolgen können. Deshalb vermute ich nur dort den Sinn und die Chance einer Kooperation.

Bis dahin gilt: Freude am Gondeln und Fahren.  

16.02.09 14:12

19522 Postings, 7381 Tage gurkenfredMB hat ja ausreichend

erfahrung mit zusammenarbeit/kooperation/merger, von daher kann man bmw wirklich zu diesem schritt kondolieren....

in 10 jahren sieht die deutsche autobranche aus, wie die deutsche kameraindustrie, wie die deutsche HiFi-industrie, wie die deutschen fernsehhersteller, wie die deutschen motorradbauer, wie die deutsche textilindustrie,.......
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mfg
GF

Eimer her!

16.02.09 14:20

2213 Postings, 5246 Tage FloSKooperation zw. Daimler und BMW

war schon Anfang letzten Jahres im Gespräch.

Allerdings waren das nur Ideen, wie zukünftige Zusammenarbeit aussehen könnte.
Ob es letztlich auf baugleiche Fahrgestelle hinausläuft, ist nicht abzusehen.

guiness, you're right
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16.02.09 14:26

8989 Postings, 5098 Tage stangi77Dazu schreibt die aktuelle Wirtschaftswoche:

Krise beschleunigt Kooperation zwischen Daimler und BMW
Wegen anhaltender Absatzeinbrüche drängt Daimler auf eine raschere Kooperation mit Erzkonkurrent BMW. Erste Verträge sind unterschriftsreif. Doch das ist erst der Auftakt: Experten rechnen mit einem neuen Daimler-Sparprogramm.
Wegen dramatischer Absatzeinbrüche drängt Daimler auf eine raschere Zusammenarbeit mit Erzkonkurrent BMW. Die Autobauer wollen im Einkauf und bei für Kunden unsichtbaren Teilen wie Gurtstraffern oder Klimaanlagen kooperieren. AP
Bittere Zeiten für Dieter Zetsche: Morgen legt der Daimler-Konzernchef die Jahresbilanz 2008 vor. Sie wird wenig Grund zur Freude bieten: Analysten rechnen wegen der anhaltenden Absatzschwäche bei Oberklasse-Autos mit tiefroten Zahlen für das vierte Quartal.
In seiner Not forciert Zetsche nun das einst Undenkbare: Eine engere Zusammenarbeit mit dem Erzkonkurrenten BMW. Einem Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" (FAS) zufolge verstärken Daimler und BMW ihre Kooperationsbemühungen. Die ersten Verträge zwischen den beiden Autobauern seien bereits unterschriftsreif, berichtete das Blatt.
Jede Art der Kooperation, die der Kunde nicht bemerke, sei denkbar, zitierte die Zeitung ranghohe Manager.
Die beiden Autohersteller sprechen allerdings schon seit längerem über eine Kooperation in bestimmten Bereichen. Schon seit gut einem Jahr verhandeln BMW und Daimler etwa über einen gemeinsamen Einkauf.
Künftig wollen die beiden Premiumhersteller Bauteile wie Gurtroller, Klimaanlagen oder Motoren für Fensterheber bei den selben Herstellern zukaufen - und so von Mengenrabatten profitieren. Bei für Kunden nicht sichtbaren Bauteilen müssen sich die beiden Erzkonkurrenten nicht unterscheiden, argumentieren die Top-Manager der beiden Luxuskarossen-Bauer.
Daimler fordert mehr Tempo bei Kooperationen
Sehr weit gediehen sind diese Vorstöße noch nicht.
Im vergangenen Jahr haben die beiden Premiumhersteller zwar einige gemeinsame Projekte angeleiert. So wollen sie den Einkauf in den USA und China bündeln. Bisher bekommen BMW und Daimler als mittelgroße Hersteller schlechtere Konditionen von ihren Lieferanten als etwa Toyota oder General Motors, die Großen unter den Autobauern. Zudem arbeiten Daimler und BMW gemeinsam mit dem kriselnden US-Autobauer General Motors an Hybridtechnologien.
Doch Medienberichten zufolge sind die Verhandlungen von Technikern auf beiden Seiten gebremst worden. Daimler will das nun ändern. Vor kurzem forderte Daimler-Finanzchef Bodo Uebber deutlich mehr Tempo bei den Kooperationsgesprächen. Bei der morgigen Bilanzpressekonferenz will Zetsche nun auch eine Zwischenbilanz der Zusammenarbeit mit BMW vorlegen, hieß es am Wochenende.
Auch BMW will nun mehr Schwung in das Thema Kooperationen bringen. Der FAS zufolge sei bei BMW eine klare Direktive von oben ergangen, die technikverliebten Nörgler in die Schranken zu weisen. ?Mit jedem Tag, den die Krise länger dauert, verliert die Zylinder-Fraktion an Rückhalt?, wird ein Manager zitiert.
Daimler plant neues Sparprogramm
Die Zusammenarbeit allein wird Daimler zur Eindämmung der Absatzkrise nicht genügen.
Anders als Massenhersteller wie Opel profitiert der Premiumanbieter Daimler bislang kaum von der Abwrackprämie der Bundesregierung.  Nach Medienberichten will Daimler deshalb morgen ein neues Sparprogramm vorstellen.
Der Stuttgarter Autobauer wolle mit einem ganzen Bündel von Maßnahmen die Kosten senken, berichtete die "Stuttgarter Zeitung".
Im Pkw-Bereich werde das laufende Effizienzprogramm namens "Go for Ten" verschärft. Dies solle ein jährliches Einsparvolumen von 1,6 Milliarden Euro bringen. In Unternehmenskreisen heiße es, ein massiver Personalabbau sei dabei nicht geplant. Stattdessen gebe es Überlegungen, die bislang bis Ende März vereinbarte Kurzarbeit bis zum Jahresende auszuweiten. Das sei aber noch nicht entschieden. Das Unternehmen wollte sich nicht bislang zu den Berichten äußern. ?Wir beteiligen uns nicht an Spekulationen?, sagte ein Sprecher.
Zum Daimler-Sparprogramm passt auch eine Personalie von vergangener  Woche: Daimler hat den im Jahr 2004 geschassten Wolfgang Bernhard zurück in den Konzern geholt. Der frühere Unternehmensberater gilt als knallharter Sanierer. Gemeinsam mit Zetsche brachte Bernhard den US-Autobauer Chrysler kurzzeitig zurück in die schwarzen Zahlen. Zuletzt arbeitete Bernhard als Berater des US-Finanzinvestors Cerberus Capital Management, der im Mai 2007 80 Prozent an Chrysler übernahm.
Bernhard ist nun Leiter des Daimler-Transportgeschäfts und berichtet direkt an Zetsche. Doch Experten rechnen damit, dass die Transportersparte erst der Auftakt zu weiteren Aufgaben für Bernhard sein wird.

http://www.wiwo.de/unternehmer-maerkte/...hen-daimler-und-bmw-387613/
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16.02.09 14:33
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7460 Postings, 5851 Tage potti65wenn zwei blinde...

sich zusammentun,sehen sie immer noch nichts.die autoindustrie ist tod..  

16.02.09 15:35
3

10545 Postings, 5074 Tage blindesHuhnLaß bitte den fish und mich da raus....

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...where incompetence meets confusion....

Ich bin nicht verrückt, ich bin verhaltensoriginell.

16.02.09 15:44

3429 Postings, 5743 Tage gifmemoreist das geil....

bald gibt es nur noch die gleich technik in anderen karrosserien.

damit setzt sich ein trend fort ... gleiche technik ... in unterschiedlicher optik.
also eher sowas wie ... facelift :-)

total geil ist auch das mini-beispiel.... peugot motoren im mini ... das erklärt natürlich den hohen preis.

ach neeee.... geht ja bei auto gar nicht um den motor... sondern um die marke.... schön blöde was, ihr mini-fahrer.
ist doch nur ein billiger peugot ... schade - schade  - dumm gelaufen.

allerdings ist der seat nur ein billigerer audi ... oder wie jetzt... und der hyundai nur ein billiger toyota oder wie... ne...da gibts ja auch noch sowas... der lexus ein teurerer toyota - da kommt man durcheinander...

ich finds geil... weil es so irrsinnig ist!  

16.02.09 16:03
1

12990 Postings, 5884 Tage Woodstoreleck mich am arsch, is der durcheinander

Trau dich und hab 'ne Meinung
Wo is'n dein Problem gif??

Als ob die Herkunft irgendwen interessiert ...weiß nciht, was daran irsinnig
ist...und ob ein Auto teuer und oder Billig ist, kannst weder du noch ich beurteilen!
Zumindest nicht im Kontext der Sublimation von Erzeugungskosten!

Die Kunden entscheiden doch nicht nur nach Leistung und Verbrauch...

Zuverlässigkeit
Service(-Leistungen)
Folgekosten (bei Reparatur und Wartung)
Nebenkosten (Versicherung/Steuern)
Verarbeitung
Ausstattung

stehen genauso auf'm Prüfstand... wer wusste denn schon, dass der Mini
'n Peugeotmotor hat...oder das es beim 1er BMW ähnlich ist...niemand!
Na und....die Dinger, sprich Mini und 1er glänzen durch göttlich niedrige
Verbräuche...und sind was?? 'n BMW... ein BMW mit niedrigem Verbrauch...
na schau einer guck... interessiert mich das als Käufer....nööööö!

Will 'n gutes (Kriterien siehe oben) Auto...also... bewerte ich es dementsprechend
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Woodstore
Großes fällt in sich selbst zusammen: Diese Beschränkung des Wachstums hat der göttliche Wille dem Erfolg aufgelegt.

16.02.09 16:09

10545 Postings, 5074 Tage blindesHuhnWoodstore,

kann dir nur rechtgeben,

aber eins hasste noch vergessen,

- Image und Neidfaktor
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...where incompetence meets confusion....

Ich bin nicht verrückt, ich bin verhaltensoriginell.

17.02.09 10:35

7460 Postings, 5851 Tage potti65der stern geht unter

daimler mit heftigen gewinneinbruch.endlich bald freie strassen  

17.02.09 11:25

129861 Postings, 6354 Tage kiiwii...ist die Abwrackprämie schuld ?

"Das Konzernergebnis ging von vier Milliarden Euro auf 1,4 Milliarden Euro zurück. Die Erlöse reduzierten sich von 99,4 Milliarden Euro auf 95,5 Milliarden Euro.
......

Als Grund für den Ergebniseinbruch nannte Daimler vor allem Belastungen von 3,228 Milliarden Euro aus der Beteiligung an Chrysler."



Also doch...dramatisch...dramatisch...  es ist die Abwrackprämie -- für Chrysler...



http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,608046,00.html
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"Auch wenn alle einer Meinung sind, können alle Unrecht haben" (B. Russell)

MfG
kiiwii

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