DAB: Übernahme von Systracom gescheitert

Seite 1 von 1
neuester Beitrag: 24.04.01 21:57
eröffnet am: 24.04.01 19:41 von: schnee Anzahl Beiträge: 2
neuester Beitrag: 24.04.01 21:57 von: schnee Leser gesamt: 248
davon Heute: 1
bewertet mit 0 Sternen

24.04.01 19:41

1015 Postings, 7721 Tage schneeDAB: Übernahme von Systracom gescheitert

DAB: Übernahme von Systracom gescheitert

Die Verhandlungen über eine Übernahme des von Insolvenz bedrohten Berliner Direct Brokers Systracom durch die Münchener Direkt Anlage Bank (DAB) sind gescheitert.

Nach der Financial Times Deutschland vorliegenden Informationen hatten die DAB, eine Tochterge-sellschaft der HypoVereinsbank, und die Systracom bereits einen unterschriftsreifen Vertrag ausge-handelt, der aber am Dienstag doch nicht abgeschlossen werden konnte. DAB-Chef Matthias Kröner sagte der FTD, der Vertrag sei nicht zu Stande gekommen, da der Vorstand der Systracom nach der Intervention des Bundesaufsichtsamts für das Kreditwesen (BAKred) keine solchen Verträge mehr schließen dürfe. Die Behörde hatte vergangene Woche wegen drohenden Kapitalverzehrs und der Gefahr der Zahlungsunfähigkeit die Schließung der Systracom angeordnet. Der Broker hatte erst im September 2000 die Banklizenz erhalten.


© 2001 Financial Times Deutschland
 

24.04.01 21:57

1015 Postings, 7721 Tage schnee"Handelsblatt": Systracom verhandelt mit Merrill L

"Handelsblatt": Systracom verhandelt mit Merrill Lynch

Düsseldorf (vwd) - Die von der Insolvenz bedrohte Systracom Bank AG
verhandelt nur noch mit Merrill Lynch über eine mögliche Übernahme.
Die Verhandlungen mit der Deutsche Bank 24 seien bereits am
vergangenen Donnerstag gescheitert, weil die Deutsche Bank AG,
Frankfurt, lediglich den symbolischen Preis von einer DEM habe bieten
wollen, berichtet das "Handelsblatt" (Mittwochausgabe) unter Berufung
auf Finanzkreise. Systracom und Merrill Lynch wollten dem Bericht
zufolge keine Stellungnahme abgeben.
Ein Sprecher der Deustchen Bank betonte, dass es kein aktuelles
Interesse an Systracom gebe.

Den Angaben aus Finanzkreisen zufolge könnte die Übernahme so
gestaltet werden, dass Merrill Lynch das Bankgeschäft inklusive der
technischen Plattform, der Mitarbeiter und der Kunden übernimmt. Von
Systracom bliebe dann nur noch der Mante übrig, bei dem langfristige
Verträge wie zum Beispiel mietverträge oder der Sponsorenvetrag mit
dem Deutschen Handball-Bund verblieben. Dieser Mantel sei auf Grund
des Verlustvortrages dann separat veräußerbar, heißt es in dem
Bericht.  

   Antwort einfügen - nach oben