Bush im Keller

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eröffnet am: 28.04.05 08:56 von: Rheumax Anzahl Beiträge: 13
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28.04.05 08:56

8584 Postings, 7329 Tage RheumaxBush im Keller

Bush im Keller

Musste in Bunker flüchten
| 28.04.05 |
Ein knappes halbes Jahr nach seiner Wiederwahl muss sich der US-Präsident nicht nur wegen eines Luftalarms fürchten. Von Peter Gruber, Washington
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UN-Botschafter ? Bushs Mann Bolton unter Beschuss

Die Sicherheitsbeamten des U.S. ?Secret Service? zögerten nicht lange. Kurz vor Mittag (Ortszeit) stürmten sie am Mittwoch ins Oval Office und eskortierten George W. Bush vom Schreibtisch in den Schutzbunker des Weißen Hauses.

Dort, in seiner atombombensicheren Notzentrale, erfuhr der US-Präsident schließlich den Grund für die jähe Überrumpelung: Ein unbekanntes Flugzeug sei in den gesperrten Luftraum über der Washingtoner Innenstadt eingedrungen. Da dürfe man seit dem 11. September 2001 nichts mehr riskieren.

Bereits fünf Minuten später stellte sich die mutmaßliche Gefahr als blinder Alarm heraus. Womöglich war es ein Fehler im Radargerät der Fluglotsen, hieß es, vielleicht auch ein Vogelschwarm. Der Präsident konnte wieder zurück an die Arbeit. Er war umsonst unter die Erde geflüchtet.

Symbolische Aktion

Für politische Beobachter in der US-Hauptstadt hatte der Zwischenfall vor allem symbolische Bedeutung: Denn ein knappes halbes Jahr nach seinem Sieg bei der Präsidentenwahl ist Bush auch in der öffentlichen Meinung in den Keller gestürzt.

In einer Umfrage des Fernsehsenders CBS ist nicht einmal mehr die Hälfte der Bevölkerung (44 Prozent) mit ihrem Präsidenten zufrieden. Kaum bessere Noten bekommt Bush beim Konkurrenzsender ABC. Dort stehen gerade mal 47 Prozent hinter ihrem Staatsoberhaupt. Auch in einer Erhebung des erzkonservativen Fox Nachrichtenkanals kommt Bush nicht über 47 Prozent hinaus. Es sind die schlechtesten Werte seit Bushs Amtsantritt.

Miese Noten für Innenpolitik

Gründe für die rasante Talfahrt gibt es mehr als genug. Da ist zum einen die anhaltende Gewalt im Irak. 58 Prozent der Amerikaner sind laut ABC-Umfrage mittlerweile davon überzeugt, dass sich die USA dort verzettelt haben. 56 Prozent halten Bushs Irak-Politik für falsch.

Noch schlechter sieht es für den US-Präsidenten bei der Innenpolitik aus: Fast zwei Drittel (63 Prozent) klagen, dass sich die Wirtschaft unter Bush deutlich verschlechtert hat. 64 Prozent sind gegen seinen Plan zur Teilprivatisierung des Rentensystems.

Jetzt hat sich auch noch US-Notenbankchef Alan Greenspan eingeschaltet und dem Präsidenten ziemlich unverblümt die Leviten gelesen. Die US-Regierung müsse endlich ihr explodierendes Defizit in den Griff bekommen, warnte Greenspan unlängst in Washington. Andernfalls drohe dem Land eine Inflation. Seitdem herrscht an den US-Börsen Nervosität.

Teures Benzin im Auto-Paradies

Für zunehmenden Ärger sorgen auch das teure Öl und Benzin. Nur 35 Prozent halten die Energiepolitik ihres Präsidenten für richtig, mehr als die Hälfte (54 Prozent) lehnen sie ab. Als Bush am Mittwoch vor Unternehmern in Washington über Energiepolitik redete, fragte ihn einer der Zuhörer, ob er nicht dafür sorgen wolle, dass Benzin wieder billiger werde. Die Antwort des Präsidenten: ?Wenn ich es könnte, dann würde ich es tun.?

Am Donnerstagabend (Ortszeit) musste Bush auf einer eilends angesetzten Pressekonferenz in die PR-Offensive gehen. Themen: Benzin und Renten.

 

28.04.05 10:19

67062 Postings, 7861 Tage KickySchwarzenegger immer unbeliebter

Arnold Schwarzenegger hat dementiert, die Grenzen der USA schließen zu wollen. Seine umstrittenen Äußerungen erklärte der kalifornische Gouverneur mit seinem schlechten Englisch."Ich meinte nicht 'schließen' (closing), sondern 'sichern' (securing)",
Seine vor allem bei der lateinamerikanischen Bevölkerung für Irritationen sorgenden Äußerung sei ein Versprecher gewesen

bei einem Radiointerview mit dem amerikanischen Skandalmoderator Howard Stern, hat Arnold Schwarzenegger die weiblichen Zuhörer mit einem missglückten Witz über zickige und jammernde Frauen beleidigt.
"Wenn wir nur den Mond loswerden könnten, der den Zyklus der Frauen beherrscht, dann würden sie aufhören, vor jeder Periode rumzuzicken und zu jammern."

Der Terminator, der außer Tritt geriet, ist eine wunderbare Geschichte, auf die sich die US-Medien nur so stürzen. "Mr. Wonderful ist von seinem politischen Weg abgekommen", höhnt das Magazin "Newsweek".

Er wolle, dass es einmal von ihm heißt, "er hat den Saustall ausgemistet", hat Schwarzenegger dem SPIEGEL einmal seine Mission erläutert. 2005 ist das Jahr, in dem der Gouverneur den ehrgeizigen Plan in die Tat umsetzen will. Faule Lehrer rausschmeißen und die fleißigen belohnen, die Macht der Gewerkschaften brechen und den desaströsen Haushalt konsolidieren, das alles gehört zu seinen Zielen. Wenn das demokratisch dominierte Parlament nicht mitzieht, hat Arnie mit einer Volksbefragung gedroht.

Nur ist nicht einmal mehr sicher, ob der Außenseiter, den die Kalifornier im Herbst 2003 zu ihrem Gouverneur machten, noch einmal diese Unterstützung erhalten würde. Arnold Alois Schwarzenegger, dessen Umfragewerte noch vor Monaten in die politische Stratosphäre reichten, hat an Zustimmung verloren. Er sollte mehr mit dem von ihm so ungeliebten Parlament kooperieren, wollen 60 Prozent der Kalifornier und fast ebenso viele kritisieren inzwischen seine Amtsführung. Besonders schmerzhaft sind jene 50 Prozent die Schwarzenegger vorwerfen, er setze zu sehr auf PR- und effekthaschende Gimmicks.
"Dieser Gouverneur hat dem Staat den Krieg erklärt", wüten demokratische Abgeordnete, und wo immer Arnie öffentlich auftritt warten schon die Gegner: Feuerwehrleute, Polizisten und Krankenschwestern marschieren auf, bisweilen mit Särgen auf der Schulter und zum Klang eines Todesmarsches. Mehr als 10000 Leute vor kurzem in San Francisco.
Den unerwarteten Absturz hat sich Schwarzenegger zumindest teilweise selbst zuzuschreiben. Dass er im Dezember den Protest kalifornischer Krankenschwestern mit der Bemerkung abtat, dass sei eine jener Gruppen, die ihn nicht mögen, weil "er sie in den Arsch trete", fanden selbst Anhänger unglücklich. "Die Leute wollen einen Gouverneur und keinen Terminator",  

28.04.05 10:21

3051 Postings, 7836 Tage ruhrpottMensch sind die nervös

Das war kein unbekanntes Flugzeug.
Das war der Schatten der A380 im Testflug.

Ausgedacht ist oft viel schöner als die Wahrheit.
Deshalb verkauft sich die BLÖD-Zeitung wie Sau.
Vorteil: Das Denken wird einem abgenommen.
Nachteil: Das Denken wird einem abgenommen.

Viele Grüße

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aus dem Ruhrpott

 

28.04.05 13:57

463 Postings, 6238 Tage PiusBush im Keller

Schade das keiner den Schlüssel weggeworfen hat...  

28.04.05 14:01

7089 Postings, 6967 Tage MützenmacherHahahahahaha - Pius & Ruhrpott looooool o. T.

28.04.05 14:03

463 Postings, 6238 Tage Piusnaja

ein bischen paranoid sind sie ja schon, unsere amerikanischen Freunde.

 

29.04.05 09:49

8584 Postings, 7329 Tage Rheumax"Wir haben Probleme"

Bush sucht dringend Starthilfe

?Wir haben Probleme?

Mit einer eilends angesetzten Pressekonferenz hat der US-Präsident versucht, seine bisher glücklose zweite Amtszeit in Gang zu bringen.
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Von Peter Gruber, Washington

George W. Bush hasst Pressekonferenzen. Seit mehr als einem Jahr hat der US-Präsident Amerikas Medien nicht mehr zu einer großen abendlichen Frage- und Antwortrunde ins Weiße Haus eingeladen. Er kann Journalisten nicht leiden, schon gar nicht deren bohrende Fragen. Und er stellt sich erst dann der Presse, wenn er es unbedingt muss: etwa dann, wenn seine Politik auf dem Spiel steht. Am Donnerstag (Ortszeit) war es soweit.

Bush erscheint im Nadelstreifenanzug und mit rot-weiß gemusterter Krawatte zum Pressetermin. Am linken Revers blitzt eine Anstecknadel mit dem US-Sternenbanner. Dem Präsidenten stehen die jüngsten Meinungsumfragen ins Gesicht geschrieben: Nur noch 44 Prozent der Amerikaner sind mit seiner Politik zufrieden; es ist der schlechteste Wert seiner bisherigen Amtszeit.

2041 bankrott

Er wolle heute über ?zwei sehr wichtige Themen? reden, eröffnet Bush: Energie und Renten. Energie, vor allem Benzin, werde immer teurer, klagt der Präsident, und die Renten würden immer unsicherer: ?72 Millionen Amerikaner werden bald im Ruhestand leben und ich bin einer davon. Wenn wir jetzt nichts unternehmen, ist unser System im Jahr 2041 bankrott.?

Im gleichen Atemzug fordert Bush den Kongress zu umfassenden Reformen auf: Er soll die Altersversorgung Teilprivatisieren und grünes Licht für mehr Kernkraftwerke geben, ebenso für Ölraffinerien auf geschlossenen Militärstützpunkten. Doch gerade bei der Energie- und Rentenpolitik bläst ihm ein scharfer Wind ins Gesicht. Die Mehrheit der Bevölkerung ist gegen seine Pläne. Deshalb hat der Präsident jetzt auch seine Pressekonferenz Hals über Kopf angesetzt: ?Er sucht dringend eine Starthilfe für seine zweite Amtszeit?, meint der renommierte US-Journalist Tim Russert.

?Wir haben Probleme?

Die verlief bisher ziemlich glücklos. An allen Fronten, vom Irak bis zur New Yorker Börse, verliert Bush derzeit an Punkten. Auch die am Donnerstag veröffentlichten Wirtschaftsdaten sind für den Präsidenten alarmierend. Danach ist das Wachstum in den USA auf den niedrigsten Stand seit zwei Jahren gesunken. Ob es ihn nicht frustriere, dass er die Öffentlichkeit nicht von seinen Zielen überzeugen könne, wird er gefragt.

Der Präsident: ?Nein, ich habe nun einmal die Pflicht, mich Problemen zu stellen. Und ich habe den Leuten klargemacht, dass wir Probleme haben.?

Aber die Umfragen? Bush: ?Wenn sie als Präsident immer nur den Umfragen hinterherlaufen, dann sehen sie aus wie ein Hund der sich im Kreis dreht und seinen eigenen Schwanz jagt.?

Ölbohrungen in der Arktis

Und wie will Bush dafür sorgen, dass Benzin wieder billiger wird? Der Präsident: ?Die Benzinpreise lassen sich am effektivsten senken, wenn mehr Öl auf den Markt kommt?; ein unmissverständlicher Appell an alle Förderstaaten, die Ölhähne weiter aufzudrehen. Zugleich müssten die USA aber auch ihre Abhängigkeit von ausländischen Rohstoffen senken. Dabei setzt Bush vor allem auf neue Ölbohrungen im arktischen Wildschutzgebiet ANWR in Alaska; Umweltschützer laufen gegen das Vorhaben Sturm.

Teures Benzin und unsichere Renten sind bei weitem nicht die einzigen Sorgen des Präsidenten. ?Warum ist es bisher nicht gelungen, die Gewalt im Irak zu stoppen?, will ein Journalist wissen.

?Kim Jong Il ist ein Tyrann?

Bush beißt sich kurz auf die Lippen: ?Es gibt Leute, die wollen keine Demokratie, die wollen lieber zurück zu den dunklen Zeiten mit den Folterkammern.? Besitze das US-Militär denn überhaupt noch Kapazitäten für weitere Konflikte, seit es im Irak festsitze, etwa mit Nordkorea?, hakt ein Kollege nach.

Der Präsident: ?Wir haben noch genug Kapazitäten frei.? Zwar sei Nordkoreas Diktator Kim Jong Il ein ?Tyrann?, meint Bush. Dennoch setze er vorerst auf eine diplomatische Lösung.

Dann geht es um Bushs Feldzug gegen den internationalen Terrorismus: ?Das US-Außenministerium hat erklärt, dass der weltweite Terrorismus voriges Jahr einen neuen Höchststand erreicht hat. Wenn wir, wie Sie sagen, den Krieg gegen den Terrorismus gewinnen, wie passt das zusammen??, fragt ein anderer Journalist.

Schmallippig in altbekannter Standard-Rhetorik

Wieder wird Bush schmallippig: ?Wir bekämpfen die Terroristen im Ausland, damit wir sie nicht auf eigenem Boden abwehren müssen?, entgegnet er in altbekannter Standard-Rhetorik. Dies erzeuge natürlich neue Gewalt: ?Aber wir bleiben in der Offensive und wir machen dabei gute Fortschritte.?

Andere Fragen zielen auf Bushs umstrittene Nominierungen: allen voran John Bolton, der US-Botschafter bei den Vereinten Nationen werden soll. Auch zahlreiche Republikaner betrachten den ultrakonservativen Hardliner als falsche Wahl für den UN-Job. Der Präsident dagegen verteidigt seinen Kandidaten: ?John nimmt kein Blatt vor den Mund. Manche sagen, dass auch ich kein Blatt vor den Mund nehme. Die UN müssen dringend reformiert werden. Da macht es durchaus Sinn, dass wir jemanden dorthin schicken, der offen sagt, was er denkt.?  

29.04.05 10:17

25551 Postings, 7294 Tage Depothalbierer"Wir haben noch genug Kapazitäten frei."

meint Bushi.

Na dann aber los!

Wir ziehen unsere Truppen aus afghanistan ab und die werden schnell durch us-truppen ersetzt.

die können den job da eh besser machen, als unsere, weil die nicht vor das kriegsverbrechertribunal gestellt werden können.
da schießt es sich doch gleich viel entspannter.  

29.04.05 10:26

463 Postings, 6238 Tage PiusFolterkammer

dieses Zitat hat mir am besten gefallen:

?Es gibt Leute, die wollen keine Demokratie, die wollen lieber zurück zu den dunklen Zeiten mit den Folterkammern.?

Recht hat er ja! Ob er wohl gemerkt hat, das er von seiner eigenen Präsidentschaft redet?  

04.05.05 14:28

25551 Postings, 7294 Tage DepothalbiererMann, es sind ja immer noch Deutsche in Afghanis

tan.

He Struck , aufwachen, hast nicht gehört, was die Amis sagen???

Mach Dich wenigstens 1 mal in deinem Abzockerleben nützlich, indem du ne menge steuergelder sparst!!  

11.05.05 18:19

18637 Postings, 6950 Tage jungchenund wieder mal.. naja, haelt fit

+++ Weißes Haus und Kapitol evakuiert / Kampfjets im Einsatz+++  

11.05.05 18:26

18637 Postings, 6950 Tage jungchen...

White House, Capitol Evacuated

From Staff and Wire Reports
Wednesday, May 11, 2005; 12:21 PM

The White House and Capitol building were ordered evacuated at about noon today, according to a reporter and officials at the two buildings.

The Secret Service gave the "all clear" within minutes of the scare and allowed staff to return to their offices.

An official of the Homeland Security Department identified the plane as a Cessna, which is a light aircraft. Fighter jets had scrambled over the American capital in the alert.

 

30.06.05 14:11
1

25551 Postings, 7294 Tage Depothalbiererbushibaby schon wieder im keller

langsam lohnt sich das, auch eine leitung für's kabelfernsehen nach unten zu verlegen.  

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