Bin heute wieder in D. Logistics eingestiegen...

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neuester Beitrag: 06.03.01 01:25
eröffnet am: 06.03.01 01:25 von: Makelo Anzahl Beiträge: 1
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06.03.01 01:25

878 Postings, 7455 Tage MakeloBin heute wieder in D. Logistics eingestiegen...

Denke die Konsolidierung ist beendet und wenn sie wieder anziehen, dann geht es wieder schnell auf die 50E zu.
Da die neuste Akquisition etwas im schlechten marktumfeld untergangen ist, hier mal eine aktuelle Einschätzung dazu.

D.Logistics Outperformer (Merck Finck & Co)

Die Analysten von Merck Finck & Co stufen die Aktien von D.Logistics als Outperformer ein.

Der 51%-ige Anteil im Joint Venture mit Infraserv Gmbh & Co. , einer Hoechst-Tochter, Infraserv Logistics, wirke rückwirkend zum 1.Januar 2001 und werde die Bereiche von Chemie und Life-Science umfassen, durch die Verbindung mit einem etablierten Player. Das Joint Venture werde seinen Beitrag in Richtung value-added Services, Beratung und IT-Services leisten. Die primäre Funktion von Infraserv Logistics, einer Tochter von Infraserv Hoechst, sei der Umgang und die Entsorgung von gefährlichen Materialien. Infraserv Hoechst habe selbst als ausgelagerter Industrieservice-Provider für Hoechst begonnen. Das neue Joint Venture, was den Umgang mit gefährlichen Materialien mit Supply-Chain-Services kombiniere, werde Dienste anbieten, die Beratung, Training, IT-Services, Interface-Management, Verpackung und Lagertechnologien, strategische Transportlogisitk und Controlling-Prozesse einschließen - alle maßgeschneidert für den Chemie/Life-Science-Sektor. Infraserv und D.Logistics haben bisher in einer Kunde-Anbieter-Beziehung kooperiert, was ungefähr 2 Millionen Euro jährlich eingebracht habe. Die Beziehung gehe jetzt in eine gemeinsam geführte Firma auf. Die Gewinne 2000 von Infraserv Logistics belaufen sich auf 112 Millionen Euro und D.Logistics habe eine Gewinnprognose für 2001 von 117 Millionen Euro. Man schätze ein konstantes Level an Gewinnen für 2001, mit einem moderaten Wachstum, da das Unternehmen damit die Hände voll habe, seine Profitabilität zu erhöhen. Im Jahr 2000 habe die EBIT-Marge bei mageren 2% gelegen, von der das Unternehmen hoffe, sie im Jahr 2001 auf 5,3% verbessern zu können. Die Verbesserung sollte mittels Synergien, System- und Prozessverbesserungen geschehen, um die Palettenkapazität um 20% zu erhöhen und die Palettenkosten um 40% zu senken. Der Kaufpreis sei 12,8 Millionen Euro innerhalb eines komplett in Aktien abgewickelten Deals mit Meilenstein-basierten Auszahlungen, die von Ergebnissen abhängig seien, über einen Zeitraum von 3 Jahren. Der Preis befinde sich am unteren Ende der allgemeinen Preisspanne für Akquisitionen von D.Logistics bei dem 6-8fachen des vergangenen EBITs. Die Zahl der Anteile basiere auf dem Durchschnittspreis der Anteile über einen bestimmten Zeitrahmen hinweg. Diese werden zu den ausstehenden 27,864,355 Anteilen hinzugezählt, so die Analysten. Obwohl der Deal, zumindest anfangs, die EBIT-Marge der gesamten Gruppe verdünnen werde, sei der Deal strategisch zum Vorteil für D.Logistics ausgelegt, was mit Hilfe eines etablierten Partner für Logistik von chemischen und pharamzeutischen Organisationen und Abläufen Zugang zu neuen Kunden gewinnen werde. Die angepassten Schätzungen zeigen die größten Änderungen in den Gewinnen, weil der EPS-Effekt durch die erwartet niedrigere EBIT-Marge des Joint Ventures verstumme. Die Analysten von Merck Finck & Co. bleiben bei ihrer Beurteilung der Aktien als "Outperformer".

Besprechungskurs: 49,50 E
Rating: Outperformer

Da der derzeitige Kurs bei 38 E infolge einer Konsolidierung und sehr schlechtem Marktumfeld erfolgte, halte ich die 50E Marke für sehr realistisch. Die im Januar eine schnelle Kursrallay von 30E bis Höchststand 68 E erfolgte, ist dies sicher eher eine konservative Schätzung.
Das Argument zu teuer zieht nicht mehr und die Verbesserung der EBIT_Marge und die Aussicht auf Synergien und neue Kunden durch die neuste Beteiligung lassen bei postiven News und gefestigten Marktumfeld mehr erhoffen.

MfG Make


 

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