Berliner, wehrt euch! NPD plant Propagandshow

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neuester Beitrag: 04.08.11 02:25
eröffnet am: 02.08.11 23:30 von: Katjuscha Anzahl Beiträge: 105
neuester Beitrag: 04.08.11 02:25 von: Gundobad Leser gesamt: 1679
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02.08.11 23:30
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102495 Postings, 7762 Tage KatjuschaBerliner, wehrt euch! NPD plant Propagandshow

Und zwar in der Nacht von Samstag zu Sonntag mit Fackelmarsch und allem drum und dran, als Sternmarsch durch Berlin, angeblich um nur Wahlplakate zu kleben.

http://blog.zeit.de/stoerungsmelder/2011/08/02/...show-in-berlin_6817

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In einem Parteischreiben, das dem Störungsmelder vorliegt, ist die Rede von rund 40 Plakatiertrupps. Startpunkt ist die Parteizentrale in der Seelenbinder Straße in Köpenick. Vor der Abfahrt ist offenbar noch ein unangemeldeter Fackelmarsch durch Köpenick geplant. ?22 Uhr: Videodreh für Youtube mit Fackeln, Trommeln, Fahnen?, steht in dem Brief.

Besorgniserregend ist, dass die Rechten sich offensichtlich auf Gewalttaten einstellen. So sollen Berliner Neonazis bei Rechtsextremisten aus Tschechien gezielt um Unterstützung von ?kampferprobten Kameraden? gefragt haben.

?So eine Situation ist äußerst gefährlich für alle Menschen, die nicht in das rechte Weltbild passen und sich in der Nacht zufällig auf der Straße bewegen?, warnt Sabine Seyb von der Opferberatungsstelle ReachOut. Die NPD-Aktion wecke böse Erinnerungen an den Wahlkampf 2006. ?Damals wurden mehrfach Vertreter von demokratischen Parteien von Neonazis angegriffen und verletzt.? Auf öffentlichen Wahlveranstaltungen aller Parteien tauchten Rechtsextremisten auf, um zu stören und Politiker einzuschüchtern.


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lieber Gras rauchen als Heuschnupfen
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79 Postings ausgeblendet.

03.08.11 20:10
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36845 Postings, 6479 Tage TaliskerKurz und knapp für saba

Die einen zünden Autos an,
die anderen Menschen.
Vastehste den Unterschied?
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Tja, kann ja so sagen, kann nichts dazu sagen, ob das sein kann, oder nicht.

03.08.11 20:12

747 Postings, 3619 Tage Ups...#49 Au weia, welche Verharmlosung "lingsextrem"

Ich sag doch immer, ihr sollt mal selbst lesen, was ihr schreibt. n fehlt auch  

03.08.11 20:14

747 Postings, 3619 Tage Ups...Immer nur Inlandsdebatte

Welcher Farbe gehören denn "Leuchtender Pfad" in Peru oder FARC in Kolumbien an?  

03.08.11 20:15
1

30642 Postings, 5242 Tage KroniosUps: nr 49 ist von nem gewissen Ups...

würd ich melden...  
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a) Vertraue niemals irgendwelcher Hardware
b) Ändere niemals irgendetwas am Computer

03.08.11 20:20

5700 Postings, 4586 Tage GundobadUbs...Kapi wartet im Barg...

...und das Zwergnashorn im Biergarten. Schau doch mal rüber...  

03.08.11 20:21
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30642 Postings, 5242 Tage Kroniosjetzt wirds mir hier zu dämlich

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a) Vertraue niemals irgendwelcher Hardware
b) Ändere niemals irgendetwas am Computer

03.08.11 21:20
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9095 Postings, 7462 Tage Boersiator#42

Deine Theorie hinkt, die linken Idioten (entschuldige die Bezeichnung, aber mehr fällt mir dazu nicht ein) suchen immer einen Grund sinnfrei Randale zu schlagen.

Bei es die Rechten nicht geben würde, wäre an andere Stelle für unheil gesorgt.

Ich lehne radikale Züge grundlegend ab, egal ob von rechts oder links.

Aber zugegeben, links misslällt mir eindeutig mehr als rechts, nur um deiner Frage vorzugreifen.
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Merke: In der Krise wird mehr Kaffee getrunken!

03.08.11 22:17
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27350 Postings, 4230 Tage potzblitzzzDie Nazis hat man auch in der Weimarer Republik

unterschätzt.

Je öffentlicher und ungestörter sie ihren Hass säen können desto mehr leichtgläubige Menschen werden sie im Laufe der Zeit für ihre menschenverachtende Gesinnung überzeugen.

Das kann ähnlich schnell verlaufen wie der Erfolg v. solchen Blogs wie PI. Plötzlich sitzen sie dann - vielleicht auch augenscheinlich gemäßigt - im Bundestag.

Wer will denn ernsthaft bestreiten, dass dies möglich wäre; die Geschichte zeigt es doch, dass es mit einer äußerlich seriös erscheinenden Partei möglich war, während die Schlägertrupps für den notwendigen Rückhalt und das Brechen v. Widerständen gesorgt haben.  

03.08.11 22:30

4005 Postings, 3991 Tage BundesrepMmmmh

War das damals so?

Der Widerstand gegen die Braunen wurde in der Weimarer mit bedeutend härteren Mittel geführt als heute.
Die NSDAP saß alles andere als gemäßigt im Reichstag und gab sich auch ansonsten nicht seriös.
Auch haben weder leichtgläubige noch gläubige Wähler die Rechten direkt an die Macht gebracht.

Es muss also andere Gründe gegeben haben, warum das damals so laufen konnte wie dann gelaufen ist.  

03.08.11 22:34

27350 Postings, 4230 Tage potzblitzzzAus dem Blickwinkel von heute wirkt das anders,

03.08.11 22:36

4005 Postings, 3991 Tage BundesrepJa wenn das so ist,

dann ist das wohl so.  

03.08.11 22:37
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102495 Postings, 7762 Tage KatjuschaBundesrep, du musst bedenken, dass damals

die Gesellschaft insgesamt viel weiter rechts stand, also rechts im Sinne von antisemitisch, antidemokratisch, obrigkeitshörig, etc.

Die NSDAP wurde also nach der Weltwirtschaftskrise auch von der Mitte der Gesellschaft gewählt. Nachdem es erste Erfolge auf dem Arbeitsmarkt gab, sind sicher auch nicht wenige ehemalige Kommunisten zu den Nazis übergelaufen, die sich vorher ja nur in der Weltanschauung unterschieden, aber im Grunde gab es (auch wie heute) Schnittpunkte zwischen den Radikalen.

Heute ist die Gefahr sicherlich kleiner, da die Demokratie über 60 Jahre wachsen konnte, aber die alten Bauernfänger sind doch wieder mit den selben Methoden unterwegs. Die Mitte der Gesellschaft versucht man durch Rechtspopulismus zu erreichen und die unterstützen tut man das durch radikale Gewalttäter, wenn auch noch in sehr geringem Ausmaß. Nur was meinst du was passiert, wenn es wieder zu einer Weltwirtschaftskrise in ähnlichem Ausmaß kommt? Ich glaubs nicht und als Optimist bin ich auch der Meinung, dass wir radikalen Ideen widerstehen können, aber ausschließen würde ich die Wahl einer rechtsradikalen Partei zur stärksten Fraktion nicht. Dafür spielen Ängste einfach eine zu große Rolle, und wie man hier im Forum sieht sind Leute, die sich für die Mitte der Gesellschaft halten, schon jetzt offen für rechtspopulistische Argumentationen.  
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lieber Gras rauchen als Heuschnupfen

03.08.11 22:53

4005 Postings, 3991 Tage BundesrepWarum sollte die Gefahr kleiner sein,

nur weil eine Demokratie 60 Jahre gewachsen ist? Die Gefahr ist vor allem deswegen kleiner (technisch gesehen), weil wir eine andere Verfassung haben. Und wenn du mich ganz persönlich nach einer Meinung für den Fall der Fälle fragst, dann gibt Deutschland geradezu ein Paradebeispiel ab in eine linksextreme Richtung zu driften, weil es eben genau dagegen kaum noch Widerstand gibt, sich Vertreter dieser Gesinnung längst in den Parlamenten befinden und Überzeugungen innerhalb der Gesellschaft überdauern und wieder aufblühen konnten. Für eine Reihe anderer europäischer Staaten mag dieses Szenario andersherum gelten.  

03.08.11 23:05
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10616 Postings, 4420 Tage rüganerMal ein Beispiel für linke Chaoten im beschauliche

n Südwesten
http://www.badische-zeitung.de/videos/p1873859606/...ng_im_Zeitraffer

Nee, die linke Gewalt ist deutlich stärker hier in D, man denke nur an Dresden, Atomtransporte u. ä.
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ruegen-rohrhus.de
Urlaub auf der Insel Rügen - im Osten ganz oben !

03.08.11 23:22
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27350 Postings, 4230 Tage potzblitzzzAch? Atomtransport ist links?

Wieder was gelernt. Wer gegen Atommüll ist, muss also links sein.  

03.08.11 23:46
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10616 Postings, 4420 Tage rüganerNein potz, die Gewalt auf diesen Veranstaltungen

geht doch immer von linken Chaoten aus.
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ruegen-rohrhus.de
Urlaub auf der Insel Rügen - im Osten ganz oben !

03.08.11 23:56
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27350 Postings, 4230 Tage potzblitzzzWarum sind das linke Chaoten und keine "normalen"

03.08.11 23:57
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27350 Postings, 4230 Tage potzblitzzzUnd warum werden immer wieder Polizisten in Zivil

als Auslöser v. Polizeiaktionen gegen die Demonstranten entdeckt? Sind das linke Polizisten?  

04.08.11 00:13
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102495 Postings, 7762 Tage KatjuschaDresden?

rüganer, jetzt sag mir bitte nicht, dass in Dresden nur die Linken schuld waren! Was war denn die Ursache der Gewalt?

Mal abgesehen davon, welche Masse an Nazis dort mit richtig üblen Parolen marschieren sollten, haben Rechtsradikale auch Häuser gestürmt und dabei extreme Gewalt ausgeübt. Das rechtfertigt nicht manchen Exzess einiger linker Chaoten, aber hier den Bock zum Gärtner zu machen, in dem man nur linke Gewalt anspricht, ist etwas merkwürdig.
Ist das bei dir ein Reflex, jedes Mal wenn was über Nazis gepostet wird, sofort die linke Gewalt anzusprechen?

Leider muss halt die Polizei immer die Nazis schützen. Ist halt so. Muss man sich aber dann nicht wundern, wenn ein paar Linke zur Gewalt greifen, wenn ihre Sitzblockade aufgelöst wird. Na ja, wenigstens hat das Innenministerium ja genug Daten von Handys der Linken gesammelt.  
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lieber Gras rauchen als Heuschnupfen

04.08.11 00:52
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3079 Postings, 4716 Tage bonita2Die Buben im Ost-D vergessen leider

dass wir in West-D nach dem Krieg bei Null angefangen haben. Papa hatte eine 60h-Woche, nach Feierabend wurde gewerkelt, gegärtnert und der Ruhestand mit 71. So ging es fast allen, aber zammngehalten haben sie. "zusammen"!

Sie wissen nicht, dass hier fast jede grosse Stadt ein Truemmerhaufen war wie Berlin o. Dresden. Sie haben keine Arbeit, obwohl es genug gäbe, sie haben nicht gelernt selbststaendig was zu "unternehmen". Sie sehen nur die tollen Dinge, die entstanden sind in den vergangenen 20 Jahren. Aber sie haben keinen Anteil daran gehabt, nun rotten sie sich zusammen um ihre zerstoererische Dummheit zu zeigen. Warum haben sie das nicht schon frueher getan, z.B. zur Mauerbauzeit?

Nationalsozialismus ist - wie die Religionen - in jedem Land eine Wurzel des Boesen. Ich glaube nicht, dass die Menschen erkennen werden, wie klein unser Paradies ist und wie abhaengig wir voneinander sind. Und jahrzehntelang drangsalierte Menschen brauchen laenger.

 

04.08.11 01:13

102495 Postings, 7762 Tage Katjuschabonita2

Hab jetzt keinen Link parat, aber beim Thema Rechtspopulismus oder auch beim Antisemitismus ist laut Universitätsstudien die westdeutsche Bevölkerung prozentual negativer als die Ossis.
Die Ossis fallen nur durch mehr Gewalt auf. Ich weiß eh nicht, wieso du jetzt plötzlich mit dem Ost/West Vergleich kommst. Das passt irgendwie nicht, zumal wie Ossis nach dem Krieg genauso alles aufbauen mussten und im Gegensatz zu den Wessis keinen Marschallplan hatten, sondern erstmal alles in die Russei gefahren wurde. Neben der verfehlten Planwirtschaft hatte die DDR daher (und auch durch die Infrastruktur) nicht annähernd die Voraussetzungen für ein Wirtschaftswunder ala BRD. Bei uns gabs kein Ruhrgebiet und kaum private Großindustrie. Da war insofern auch gar nicht viel zu verstaatlichen.
Na ja, egal, Thema verfehlt.
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04.08.11 01:23

4005 Postings, 3991 Tage BundesrepDer arme Ossi,

da mangelt es an vielem. Wenigstens ist er nie um eine Ausrede verlegen.  

04.08.11 01:38
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3633 Postings, 4410 Tage karassnaja, so langsam kommt der Erich

auch ganz ungewollt in den Westen. Die notgedrungene Teilverstaatlichung der Banken sorgt

dafür und wenn es nächstes mal knallt wird noch mehr verstaatlicht. Der Mittelstand wird weg-

rasiert und am Ende wird der Kapitalismus wieder im Erichmus enden.

 

04.08.11 02:06

3079 Postings, 4716 Tage bonita2Der Ost/Westvergleich passte vllt.

nicht direkt zum Thema, aber indirekt bestimmt.

Ich frag mich bei Problemen: wo ist der Ursprung der ein Flaechenbrand werden kann?

Nationale gibt es  auch in Usa. Die sind doch aus allen Voelkern der Welt vermischt!

Es muss wohl an der Denke liegen, die man zu seiner Mitwelt hat. Egozentrisch, selbstverliebt, narzistisch .....und das kl. Bluemchen hat in den letzten Jahren im Osten zu bluehen begonnen und Wildwuchs betrieben. Sh. Norwegen, ein reiches sozialdemokratisch regiertes Land. Da ist von Betriebe verstaatlichen keine Rede. Wohlstand muss erarbeitet werden und der arbeitende Mensch muss daran teilnehmen.

Verstaatlichen halte ich fuer Populismus. Lies mal bitte, wie es ab 1918 bis 1929 war. Sehr aehnlich............. Gute Nacht Katjuscha!

muss ins Bett

 

 

04.08.11 02:25
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5700 Postings, 4586 Tage Gundobad#98. Pb.Das sind Polizisten in Zivil mit...

...bestimmten Aufgaben, in der Regel bewaffnet, ihre politische Einstellung spielt eine eher unbedeutende Rolle, ihr Verhalten ist überwiegend von ihrer Ausbildung bestimmt und der Qualität ihrer Ausbilder.
Sie haben in erster Linie die Aufgabe, in der Menge linker Demonstranten befindliche, polizeibekannte "Elemente" zu beobachten -  die  Bandbreite reicht von im Grunde harmlosen jugendlichen Hitzköpfen bis hin zu schwer berechenbaren Psychopathen(letztere eher seltene Ausnahmen, vermute ich). Die Vernetzung der Demonstranten ist insgesamt sehr unübersichtlich.
Ob das nun gegen Castortransporte geht, gegen Stuttgart 21 oder was auch immer, oder eine Gegendemo gegen rechts ist, die Abläufe ähneln sich.
Sobald solche Unruhestifter aktiv werden, angefangen von spontanen, situationsbedingten  Verabredungen vor Ort, Bereitstellung von Wurfgeschossen, Aufhetzung zum Aufruhr durch Verbreitung falscher Informationen usw., wird das der Einsatzleitung kommuniziert und der Versuch, die Provokateure aus der Menge herauszuholen, kann rechtzeitig gestartet werden, ehe die aufgeheizte Stimmung zur Gewaltbereitschaft ausufert.
Dummerweise haben die wenigen gewaltbereiten Teilnehmer, zumal die aktenkundigen, einen untrüglichen Blick für ihre Beobachter und damit einen willkommenen Anlaß, ihre Absichten umzusetzen, indem sie den an sich gewaltlosen Demonstranten in ihrer Umgebung, die der Polizei natürlich sehr mißtrauisch gegenüberstehen, den Eindruck vermitteln, sie seien infiltrierten Spitzeln und agents provocateurs "ausgeliefert". So oder so ähnlich entsteht und eskaliert also Gewalt; zuletzt war das in Stuttgart  per Internet zu beobachten, bei NATO-Tagungen in München habe ich vergleichbares mit eigenen Augen gesehen und war sogar einmal als Zeuge in einen solchen Vorfall verwickelt, und bei rechten Aufmärschen sind solche Vorgänge geradezu ritualisiert.
Ich habe mich hier nur auf einen Aspekt, auf "offene"  Demonstrantengruppen, überwiegend linksgerichtet und gewaltfrei,  beschränkt und die Rolle von eingeschleusten Zivilbeamten darin.
Wenn geschlossene Gruppen marschieren, z.B. der schwarze Block oder rechte Verbände und Schlägertrupps - in Dresden ist es den letzteren in der Tat sogar zeitweise gelungen, Häuser zu stürmen -  sind die Verhältnisse anders. (Nur damit kein Missverständnis entsteht: Ich sehe da zwischen den linken und den rechten Gruppen einen himmelweiten Unterschied und würde mir nie erlauben, wie z.B. @Katjuscha in #41 in einer halben Klammerbemerkung den Schwarzen Block aus der Diskussion auszugrenzen)
War nur ein Versuch, einen Aspekt auf die Frage von Pb, die es in sich hat, zu umreissen.
Wem das hier zu lang ist, der soll´s kürzer machen, und ich lasse das Posting  löschen, kein Problem, nichts dagegen.  

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