Ariva geht es schlecht

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neuester Beitrag: 10.05.05 15:30
eröffnet am: 10.05.05 14:39 von: SAKU Anzahl Beiträge: 6
neuester Beitrag: 10.05.05 15:30 von: MD11 Leser gesamt: 367
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10.05.05 14:39
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50716 Postings, 6385 Tage SAKUAriva geht es schlecht

...bei so viel negativer Energie, hier ist das ja kein Wunder, denn...


Glückskinder haben gesündere Herzen und Kreislaufsysteme und ihr Risiko, Krankheiten wie Diabetes zu entwickeln, ist deutlich geringer. Wer gut gelaunt durch den Alltag geht, hat völlig andere Konzentrationen von biochemischen Steuermolekülen im Blut als jene Menschen, die nur selten Glücksgefühle erleben. Dies legt eine britische Studie nahe, die in der Zeitschrift "Proceedings of the National Academy of Sciences" veröffentlicht wurde. "Ob jemand in seinem täglichen Leben glücklich ist oder nicht, scheint einen großen Einfluss auf die Konzentration bestimmter Stoffe im Blut zu haben", erklärt Jane Wardle, klinische Psychologin und Mitglied des Forscherteams. Und diese Substanzen seien eng mit bestimmten Erkrankungen verknüpft.

Frühere Studien hatten gezeigt, dass Depressionen eine Vielzahl an Gesundheitsproblemen nach sich ziehen können. Wie aber wirkt sich alltägliche Hochstimmung auf die Gesundheit aus? Dieser Frage gingen Wissenschaftler vom University College in London nach. Im Blick hatten sie vor allem wichtige Botenstoffe des Körpers, beispielsweise das Stresshormon Kortison. Hohe Konzentrationen im Blut begünstigen das Auftreten von Typ-2-Diabetes und Bluthochdruck - soviel ist bekannt.

Persönlicher Glücks-Index

Das Team befragte 216 Männer und Frauen mittleren Alters in London. Dabei sollten sie - immer wieder über ihren Arbeitstag verteilt - angeben, wie glücklich sie sich in den letzten fünf Minuten gefühlt hatten. Aus dem Durchschnitt aller Antworten auf einer Skala von 1 (nicht glücklich) bis 5 (sehr glücklich) wurde für jeden einzelnen eine Art "Glücklichkeits-Index" erstellt. Gleichzeitig maßen die Forscher verschiedene Herz- und Kreislaufwerte und bestimmten den Kortisonspiegel aus Speichelproben.

Außerdem wurden die Teilnehmer einem Stresstest unterzogen - unter Zeitdruck mussten die Probanden knifflige Aufgaben lösen. Währenddessen maßen die Wissenschaftler ihre körperlichen Begleitreaktionen. Um den Einfluss der Glücksgefühle zu verifizieren, eliminierten die Forscher zusätzliche Einflussgrößen wie Alter, Geschlecht, Gewicht, Nikotinkonsum und Gesellschaftsschicht.

Gesunde Glücksmomente

"Je glücklicher Menschen sind, desto niedriger ist Ihr Kortisonspiegel während des Tages", sagt Wardle. Und: "Bei Männern, nicht aber bei Frauen, liegen Puls und Blutdruck niedriger." Bekanntermaßen gelten ein niedriger Puls und Blutdruck als Hinweise auf einen gesunden Kreislauf.

Außerdem wiesen Menschen mit häufigen Glücksmomenten selbst nach dem Stresstest niedrigere Konzentrationen des Blutproteins Fibrinogen auf. Dieses Molekül macht das Blut dickflüssiger und ist für die Blutgerinnung bei Verletzungen mitverantwortlich. In hohen Konzentrationen fördert es aber auch das Auftreten von Verkalkung in den Herzkranzgefäßen (Arteriosklerose). Anfallsartige Herzschmerzen oder sogar Herzinfarkte können die Folge sein. Im Endeffekt sinkt damit das Herzinfarktrisiko der Glücklichen.

Glücksgehirne arbeiten anders

Das Gehirn funktioniere in glücklichen Phasen einfach anders, spekuliert Wardle. "Vielleicht stuft es die Ärgernisse und Mühen des Alltags als weniger wichtig ein und setzt dann auch weniger negative Folgereaktionen im Körper in Gang."

Carol Shively von der amerikanischen Universitätsklinik Wake Forest in Winston-Salem führt aus: "Dies ist ein gutes Beispiel, wie Gefühle Menschen helfen, sich besser an die Umwelt anzupassen". Mit Einflüssen von außen kämen glückliche Menschen einfach besser zurecht. Wissenschaftler hatten das schon lange vermutet, ein Beweis fehlte aber bislang. Glück habe auf den Körper sicherlich genauso starke Auswirkungen wie Ärger oder Depressionen - nur eben umgekehrt, so Shively.

Hinweis: Die Informationen dürfen auf keinen Fall als Ersatz für professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte angesehen werden. Der Inhalt von NetDoktor.de kann und darf nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
 

10.05.05 14:43

24466 Postings, 6073 Tage EinsamerSamariterSchnauze, SAKU und lass mich weiterdenken! *g* o. T.

10.05.05 14:45

4020 Postings, 6635 Tage MD11also

....ein paar grüne Sterne mehr...und schon fördert dies auch wieder den Wunsch, mehr für Ariva zu tun.... :(  

10.05.05 14:47

4020 Postings, 6635 Tage MD11also

...wo bleiben die GRÜNEN ??

Irgendein Ansporn muss ja da sein, wieder aktiver zu werden......umsonst ist der Tod nicht mal mehr  :(  

10.05.05 15:11

69031 Postings, 6404 Tage BarCodealso

Die "Grünen" gibt es jetzt doch gradezu inflationär. Man kriegt die ja neuerdings im 5er-Pack frei Haus geliefert... Wer da noch betteln gehn muss...:-)

Gruß BarCode  

10.05.05 15:30

4020 Postings, 6635 Tage MD11Bar Code

..ich weis zwar nicht, zu welcher "Clique" Du hier gehörst.......aber den Rest kannSt Du Dir selbst zusammenreimen ( siehe auch Offenlegung des Bewertungssystems...)






 

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