Abhänigkeit bei Kindern ist hoch

Seite 1 von 2
neuester Beitrag: 01.06.16 09:45
eröffnet am: 31.05.16 08:54 von: Fischbroetch. Anzahl Beiträge: 36
neuester Beitrag: 01.06.16 09:45 von: obgicou Leser gesamt: 2115
davon Heute: 1
bewertet mit 2 Sternen

Seite: 1 | 2  

31.05.16 08:54
2

7774 Postings, 4446 Tage FischbroetchenAbhänigkeit bei Kindern ist hoch

Armut: Jedes siebte Kind in Deutschland von Hartz IV abhängig - SPIEGEL ONLINE
Die Zahl der Kinder, die von Hartz IV leben, ist gestiegen - auf insgesamt 1,54 Millionen. In Bremen und Berlin ist fast jeder dritte unter 15-Jährige betroffen.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/...abhaengig-a-1094976.html
-----------
Im Sparmenü mit Softdrink und Pommes für 2,99
http://www.youtube.com/watch?v=l_3tdRClhfI
Seite: 1 | 2  
10 Postings ausgeblendet.

31.05.16 10:27
4

19522 Postings, 7551 Tage gurkenfred#11: nöööö.....

- überall regiert das chaos
- schulpolitik wird von allen parteien als spielwiese profilisierungssüchtiger politiker angesehen
- kohle wird knapp gehalten
- nich genuch lehrer da
- lehrer werden in den ferien entlassen, um kosten zu senken
- schulbücher sind von mangelhafter inhaltlicher qualität
- gebäude sind hinfällig
- usw.

und das länderübergreifend, unabhängig von den handelnden (block-)parteien.
gibt also keine unterschiede. kann ja auch nich, sind ja blockparteien.  

31.05.16 11:04
2

19699 Postings, 3124 Tage WeckmannGut, dann sollen die "Blockparteien" Steuern er-

höhen. Dann dürfte genug Geld für alle und Alles da sein.

Wer macht den Anfang mit dem Wahlprogramm Steuererhöhung? Am Besten dann wohl die, die sich nicht zu den "Blockparteien" zählen, um sich von denen abzugrenzen.

Und auch ich bin der Meinung, dass das Schulsystem bei uns mehr Geld benötigt.

Aber dass es doch Unterschiede in den Ländern bei den Schulsystemen und Leistungen der Schüler gibt, fällt wohl nicht auf. Darf ja auch nicht sein, sind ja schließlich überall nur "Blockparteien" in der Regierung.  

31.05.16 11:16
3

69031 Postings, 6537 Tage BarCodeEs gibt wohl kaum einen Bereich,

an dem in den letzten 40- 50 Jahren mehr rumgedoktert wurde als am Bildungssystem.
Eigentlich wurde jede Lern- und Systemtheorie (und es gibt davon ja zahllose - oft rein ideologische - Varianten) an irgendeinem Opfer schonmal ausprobiert. Bzw. darum gestritten, als ginge es um alles.
Am Ende lief es aber fast immer auf "billiger" statt "besser" raus.
Insofern ist Blockparteien eigentlich gerade in diesem Bereich falsch. Im Gegenteil. Es gibt allenfalls Blockadeparteien, weil sich die widerstreitenden Konzepte gegenseitig lahmlegen.

Und das läuft dann dennoch durchaus auf Gurkes Zustandsbeschreibung raus.

-----------
Alles ist relativ.

31.05.16 11:31
6

69031 Postings, 6537 Tage BarCodeHätte man

den größten Teil des Geldes, das in Bildungs- und Reformexpertisen und Kommissionen, die es ja durch "Ländersache" immer gleich 16-fach gibt, schlicht in Lehrer, Betreuung und Ausstattung gesteckt, hätte man womöglich einen x-fach höheren positiven Effekt erreicht...
-----------
Alles ist relativ.

31.05.16 11:52
3

54014 Postings, 5711 Tage Radelfan##14,15: Die Wurzel allen Übels liegt m.E. daran,

dass die Schulpolitik als "Kultur" lt. GG Ländersache ist, und daher jedes Bundesland nach seinem Gusto dort rumwirtschaften kann. Das führte/führt dann auch zu den nicht hinnehmbaren Bildungsunterschieden der einzelnen Länder.
Es wäre schon viel gewonnen, wenn sich die "Blockparteien" und die Oppositionsparteien (alle!!) darin einig wären, dass dieser Bereich durch GG-Änderung dem Bund zugewiesen wird!
-----------
Es ist nicht ausgeschlossen, dass mein Text auch eine Spur von Ironie enthält.

31.05.16 12:03

2811 Postings, 2101 Tage PimpernelleAlso ein zentrales Bildungssystem wie Frankreich ?

31.05.16 12:07
1

69031 Postings, 6537 Tage BarCodeDie gerne kommunizierten

Bildungsunterschiede werden überbewertet und sind ein Produkt des Messbarkeitswahns von Bildung. Ob einer am Ende ein besserer Arzt, Ingenieur, Lehrer oder was auch immer wird, weil er in Land A oder Land B zur Schule ging und Abi machte, ist gar nicht raus.
Bildung ist eh mehr als Wissensansammlung.
-----------
Alles ist relativ.

31.05.16 12:13

2811 Postings, 2101 Tage PimpernelleDie Chancenunterschiede


scheinen mir aber in Frankreich doch geringfügig anders zu liegen als in Deutschland....
:--)))

Beispiel?
Valéry Giscard  ~ Loki Schmidt  

31.05.16 12:13
3

19522 Postings, 7551 Tage gurkenfredkrass korrekt, barcode, alder......

prüfungs- und bewertungsmethoden differerieren von land zu land.
vergleichbarkeit ist ohnehin schwer, wird aber durch das länderweise klein-klein nahezu unmöglich.

in niedersachsen waren die matheklausuren dieses jahr so schwer, dass sie selbst von mathelehrern in der vorgegebenen zeit nicht gelöst werden konnten. was macht das KM? setzt die noten hoch....

siehe:
http://www.spiegel.de/schulspiegel/...urnoten-in-mathe-a-1094248.html

wie bescheuert ist ein system, wo so was passieren kann???? reformbedarf ohne ende.... stattdessen reden die loser über jahrgangsübergreifende eingangsstufen, inklusion, un ähnliche sekundäre dinge.....  

31.05.16 12:16
1

19522 Postings, 7551 Tage gurkenfred@weckmann: sorry, aber solange in DE

vermögen und erbschaften nur minimal besteuert werden, muss ich sagen: ganz klares versagen der etablierten parteien, weil sie sich wunderbar von den lobbyisten einseifen lassen.

die waren lange genug am ruder, um sowas durchzusetzen, haben aber NIX gemacht. genausowenig wie bei der bemessungsgrundlage der rentenversicherung, um die rentenkasse aufzubessern.

die altparteien knicken vor den lobbyisten ein.  

31.05.16 12:26
2

234008 Postings, 6341 Tage obgicouhihihi

Punkt 11.4 im AfD Grundsatzprogramm:

GEWERBE?, VERMÖGEN? UND ERBSCHAFTSTEUER ABSCHAFFEN

also AfD=Lobbyisten-Partei?  

31.05.16 12:27
3

19699 Postings, 3124 Tage WeckmannSorry, gurkenfred, aber die Vermögensbesteue-

rung wurde schon einmal als verfassungswidrig außer Kraft gesetzt. Sie wäre zudem sehr aufwändig. Der Staat sollte da zurecht die Finger von lassen.

Bei der Erbschaftsbesteurung kann der Staat vielleicht noch etwas verschärfen, ja. Aber auch da sollte er es nicht übertreiben, um etwa die vielen Familienunternehmen, die dieses Land so erfolgreich gemacht haben, nicht in ihrer Existenz zu gefährden, oder um vorsorgende mittelständische Familien nicht über Gebühr zu belasten. Das wäre nämlich letztlich eher eine Bestrafung.  

31.05.16 12:28

19522 Postings, 7551 Tage gurkenfred#22: offensichtlich ja......oder war das

ne rhetorische frage?  

31.05.16 12:29
1

19699 Postings, 3124 Tage Weckmannobgicou: eher eine Bonzenpartei.

Sofern man sich die Mühe macht und deren Wahlprogramm mal wirklich durchliest.  

31.05.16 12:33

234008 Postings, 6341 Tage obgicousollte man aber

ist an vielen Stellen sehr erheiternd  

31.05.16 12:42

6921 Postings, 5221 Tage relaxed#19 Ein intelligenter Mensch hat in Frankreich

bessere Bildungs- und Karrierechancen als in Deutschland ... unabhängig von der sozialen Herkunft. Das liegt schlichtweg an den Auswahlverfahren. Nur hilft das der breiten Masse wenig.
-----------
Das Copyright für den Inhalt (Text und Bilder) liegt bei relaxed.

31.05.16 13:24
3

2811 Postings, 2101 Tage Pimpernelle.... # 27 leichte Zweifel hab ich da schon



Herkunftsfamilie ist in Frankreich sehr wichtig, und die "richtige" Schule auch (siehe Giscard)
Und -wie in Deutschland- kann auch die Adresse eine gewichtige Rolle spielen.
Es ist eben schon ein Unterschied, ob Du in Nanterre/Montrouge wohnst oder in einem sogenannten "guten" Pariser Viertel....(nur mal als Beispiel)

Und wenn das französische Auswahlverfahren der Masse der Schüler nicht nützlich ist, dann sind die von Dir zitierten besseren Bildungs- und Karrierechancen in F Makulatur.

Aber vielleicht habe ich Dich auch nur falsch verstanden....  

31.05.16 13:40
1

19522 Postings, 7551 Tage gurkenfred#23: du weisst aber schon, dass die

vermögenssteuer nur in ihrer bis 1996 erhobenen form als verfassungswidrig ausgesetzt wurde. sie ist NICHT abgeschafft, wird nur nicht mehr erhoben. kommt also auf die ausgestaltung an. nur an das thema hat sich keine der blockparteien in den letzten 20 jahren rangetraut. wenn du das gut findest,ok.....ich nicht. grösste profiteure sind leute wie quandt, piech und konsorten.

auch die erbschaftssteuer kann man verfassungsgemäss ausgestalten. es muss nur der politische wille vorhanden sein:
jedenfalls ist es zum ko...., dass ich auf erarbeitete erträge bis zu 42% steuern zahle, während leistungslos erworbene vermögen von z.b. 6 mio. euro bei übertragung auf ein kind nur mit der hälfte belastet werden.
aber da hat jeder auch ne unterschiedliche wahrnehmung.  

31.05.16 14:01
1

69031 Postings, 6537 Tage BarCodeVermögensbesteuerung

istr nunmal sehr aufwendig wegen der Bewertung, die jährlich vorzunehmen ist.
Bei der Erbschaftssteuer ist das lässlich, weil die Bewertung nicht so oft vorgenommen werden muss. Ist aber auch ein durchaus schwieriges Thema. So wie es derzeit läuft, ist es nicht ausgewogen. Das hat das Verfassungsgericht ja schon festgestellt. Aber es macht auch keinen Sinn, funktionierende wirtschaftliche Einheiten durch Steuervorgänge zu gefährden. Also wenn es um Betriebsvermögen geht.

Die wesentliche Quelle von Wohlstand (und wachsenden Vermögens) ist das laufende Einkommen. Es macht schon Sinn, vor allem daran die Steuerleistungsfähigkeit zu bemessen.  
-----------
Alles ist relativ.

31.05.16 14:41
2

19522 Postings, 7551 Tage gurkenfred#30: ne erbschaft kann ich auch als

einkommen ansehen, und zwar erworben ohne jegliche gegenleistung.

keine ahnung, wieso das niedriger besteuert werden soll als einkommen aus unselbständiger arbeit oder aus gewerbebetrieb....

und nochmal: wieso werden unterschiede bei der besteuerung der einzelnen einkunftsarten gemacht?  

31.05.16 17:10
1

2811 Postings, 2101 Tage Pimpernelle... vielleicht, weil ne Erbschaft


auch nicht aus dem "Nichts" kommt, sondern in der Mehrzahl der Fälle von einem Vorfahren angespart worden sein muss. Und wenn das so ist, dann war deses Geld wahrscheinlich schon mal versteuert....

Nicht jede(r) Erbe/Erbin heißt Quandt......  

31.05.16 18:12

6921 Postings, 5221 Tage relaxed#28 Wenn du den Concours bestehst, bist du auf

einer Grande Ecole und hast danach einen guten Job, unabhängig von deiner Herkunft. Eine positive Nachwirkung Napoleons. Montrouge ist nicht Paris und auch kein schlechter Vorort. Eine dortige Adresse verbaut dir keine Karriere.
-----------
Das Copyright für den Inhalt (Text und Bilder) liegt bei relaxed.

01.06.16 08:12
3

25860 Postings, 5257 Tage zockerlillyÜber

"Vanessas grenzenlose Welt"


http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/...enzenlose-welt-14253064.html


 

01.06.16 09:03
4

19522 Postings, 7551 Tage gurkenfred#32: ob die kohle schon mal versteuert

war oder nicht, ist völlig unerheblich und im steuerrecht absolut keine ausnahme.......
es ist ne vermögensübertragung, so oder so. und zudem noch OHNE gegenleistung.
warum die im erbfall unterschiedlich behandelt werden soll erschliesst sich mir nicht......na ja, höchstens wegen guter lobbyarbeit.  

01.06.16 09:45
2

234008 Postings, 6341 Tage obgicoues ist schon ganz gut,

dass Deutschland es anders macht als Frankreich.
Hier wird die Kuh gemolken, dort wird sie geschlachtet.

Die Entwicklung der Gesamt-Steuereinnahmen spricht für sich.  

Seite: 1 | 2  
   Antwort einfügen - nach oben