► TTT-Team / Ostern 2006

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neuester Beitrag: 17.04.06 18:48
eröffnet am: 14.04.06 00:43 von: Happy End Anzahl Beiträge: 17
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14.04.06 00:43
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95441 Postings, 7630 Tage Happy End► TTT-Team / Ostern 2006

   ariva.deTTT-Team-Infoübersicht

Frohe Ostern!

Termine:

Freitag,  14.04.2006 KarfreitagWoche 15  ?  - Karfreitag ?  -US Feiertag - Good Friday ?  -GB London Stock Exchange geschlossen ?  -DE Xetra geschlossen ?  -EU Euronext geschlossen ?  -DE Eurex geschlossen ?  -US CBOT geschlossen ?  -GB Liffe geschlossen ?  -US Nasdaq geschlossen ?  -US CME geschlossen ?  -HK Hong-Kong Exchange geschlossen ?  -HK Hong-Kong Exchange (Derivate) geschlossen ?  -SG Singapore Exchange - Securities geschlossen ?  -SG Singapore Exchange - Derivatives eingeschränkter Handel ?  -US New York Stock Exchange geschlossen ? 08:00 - !EU ACEA Kfz-Neuzulassungen März ? 10:00 -IT Verbraucherpreise März ? 15:15  US Industrieproduktion März ? 15:15 - !US Kapazitätsauslastung März

 

Samstag,  15.04.2006 Woche 15      ?  keine Termine

 

Sonntag,  16.04.2006 OstersonntagWoche 15  ?  -  Ostersonntag

 

Montag,  17.04.2006 OstermontagWoche 16 
?  -   Ostermontag ?  -  DE Eurex geschlossen ?  -  US CBOT eingeschränkter Handel ?  -  GB London Stock Exchange geschlossen ?  -  EU Euronext geschlossen ?  -  GB Liffe geschlossen ?  -  DE Xetra geschlossen ?  -  HK Hong-Kong Exchange geschlossen ?  -  HK Hong-Kong Exchange (Derivate) geschlossen ? 14:30 - !  US NY Empire State Index April ? 15:00 - !  US Internationale Kapitalströme Februar ? 17:00 -  US Ankündigung 4-wöchiger Bills ? 17:00 -  US Auktion 3- u. 6-monatiger Bills ? 19:00 -  US NAHB/WF Hausmarktindex April

 

Legende

Durch Klicken auf die Terminüberschrift können weitergehende Informationen abgefragt werden, so unter anderem auch die Erwartungen der Marktteilnehmer und ggf. aktuelle Informationen nach Terminveröffentlichungen.

12:00 -: Termin12:00 -!: Termin von besonderer Bedeutung12:00: wichtiger Termin mit stark marktbewegenden Charakter; oft werden viele Märkte deutlich vom Ergebnis beeinflusst

 

Viel Erfolg @all

Greetz  Happy 

 

14.04.06 01:02

29429 Postings, 5889 Tage sacrificeInvest In War Bonds

I would never die for my believes, because I might be wrong
 
Angehängte Grafik:
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14.04.06 07:26
2

1075919 Postings, 6512 Tage moyaWall Street geht behauptet in die Osterpause

Die US-Märkte konnten am Donnerstag mit grünen Vorzeichen aus dem Handel gehen. Besonders die Technologiewerte konnten dabei für Freude unter den Anlegern sorgen. Zudem standen vor dem verlängerten Osterwochenende zahlreiche Konjunkturdaten auf der Agenda. Wie das Handelsministerium mitteilte, stieg der Einzelhandelsumsatz, der als wichtiges Signal für die Konjunkturentwicklung angesehen wird, im März um 0,6 Prozent und somit stärker als erwartet. Daneben teilte das Arbeitsministerium mit, dass die Importpreise gegenüber dem Vormonat um 0,4 Prozent gefallen sind, wogegen Analysten mit einer Preissteigerung von 0,1 Prozent gerechnet hatten. Gleichzeitig erhöhten sich die Exportpreise im Vormonatsvergleich um 0,2 Prozent. Zudem präsentierte das Ministerium für die Vorwoche einen unerwartet starken Anstieg der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe. Der vorläufige Verbraucherstimmungsindex der Uni Michigan fiel mit 89,2 etwas besser als erwartet aus.


Im Fokus der Anleger stand dabei der Chip-Sektor. Hier rutschten AMD-Aktien um fast 10 Prozent ab. Zwar präsentierte der Konzern ein besser als von Analysten erwartetes Quartalsergebnis, der Ausblick enttäuschte die Anleger jedoch. Dagegen legten Papiere des Speicherchip-Herstellers Spansion, der im vergangenen Quartal einen geringer als prognostizierten Verlust erlitt, rund 1,1 Prozent zu. Auch der Branchenprimus Intel konnte1,8 Prozent zulegen. Daneben gewannen Anteilsscheine von SanDisk über 4 Prozent. Wie am Vorabend bekannt wurde, wird der Titel den Pharmakonzern Chiron im S&P 500 ersetzen. Scientific Games rücken dafür in den S&P MidCap 400 vor und verteuern sich ebenfalls um rund 6 Prozent.

Mit großer Spannung erwarteten die Börsianer zudem die Quartalszahlen des Mischkonzerns General Electric. Diese lagen zwar im Rahmen der Erwartungen, führten aber dennoch zu einem Kursrückgang von rund 2 Prozent. Dagegen meldeten Papiere von McDonald´s deutl! ich rote Vorzeichen. Wie die Schnellrestaurantkette bekannt gab, verbu chte man im März einen Anstieg der vergleichbaren Umsatzerlöse.

Der Dow Jones Industrial Average schloss am Donnerstag mit einem Plus von 0,07 Prozent bei 11.137,33 Zählern. Der NASDAQ Composite ging mit einem Plus von 0,49 Prozent auf 2.326,11 Punkte aus dem Handel.

Der Mischkonzern General Electric Co. (GE) (ISIN US3696041033/ WKN 861155) konnte die Analystenprognose bei der Vorlage der Geschäftszahlen für das erste Quartal erfüllen. Wie der Industriekonzern heute bekannt gab, lag der Nettogewinn im Berichtszeitraum bei 4,31 Mrd. Dollar bzw. 41 Cents je Aktie, nach 3,97 Mrd. Dollar bzw. 37 Cents je Aktie im Vorjahreszeitraum. Bereinigt um die Veräußerungserlöse aus dem Verkauf der Versicherungssparte lag der Gewinn aus dem fortgeführten Geschäft bei 39 Cents, was exakt der durchschnittlichen Ergebnisprognose der Analysten entsprach. Wesentlichen Anteil an der positiven Ergebnisentwicklung hatte dabei die starke Nachfragenetwicklung bei Industriegütern, in der Gesundh! eitssparte sowie im Finanzdienstleistungssegment. Dabei konnte GE in fünf der insgesamt sechs Segmente zweistellige Zuwachsraten beim operativen Gewinn vorweisen. Der Konzernumsatz aus dem fortgeführten Geschäft verbesserte sich im Vorjahresvergleich von 34,4 Mrd. Dollar um 10 Prozent auf 37,8 Mrd. Dollar, während die Markterwartungen bei einem Umsatz von 37,36 Mrd. Dollar lagen. Für das laufende Quartal bestätigte General Electric die Ergebnisprognose und erwartet aus dem fortgeführten Geschäft ein EPS von 46 bis 48 Cents sowie einen Gewinn von 1,94 bis 2,02 Dollar je Aktie für das Gesamtjahr. Analysten gehen für das laufende Quartal von einem EPS von 47 Cents sowie einem Umsatz von 40,22 Mrd. Dollar aus, während man im Gesamtjahr ein EPS von 1,99 Dollar sowie einen Umsatz von 164,1 Mrd. Dollar erwartet.

Die Schnellrestaurantkette McDonald´s Corp. (ISIN US5801351017/ WKN 856958) verbuchte im März einen Anstieg der vergleichbaren Umsatzerlöse. Wie der Branchenprimus heute erklärte, verbuchte man in den USA bei Niederlassungen, welche länger als ein Jahr geöffnet waren, einen Anstieg der Umsatzerlöse um 6,6 Prozent. Wesentlichen Anteil hatten daran die verlängerten Öffnungszeiten sowie die starke Nachfrage nach Frühstücks-Menus. Im ersten Quartal verzeichnete McDonald´s ebenfalls einen Anstieg der so genannten "Same-Store Sales" um 6,6 Prozent in den USA. Die vergleichbaren Umsatzerlöse auf Konzernebene verbesserten sich im Vorjahresvergleich um 5,3 Prozent, während die "Same-Store Sales" im ersten Quartal weltweit um 5,2 Prozent ansteigen konnten. Für das laufende erste Quartal geht McDonald´s von einem EPS von 49 Cents je Aktie aus. Analysten erwarten für das erste Quartal ein EPS von ebenfalls 49 Cents sowie einen Umsatz von 5,03 Mrd. Dollar.

Die Advanced Micro Devices Inc. (AMD) (ISIN US0079031078/ WKN 863186) legte am Mittwoch nach US-Börsenschluss die Zahlen für das letzte Quartal vor und konnte beim EPS die Erwartungen übertreffen. Das Nettoergebnis belief sich auf 185 Mio. Dollar bzw. 38 Cents je Aktie, nach einem Gewinn von 64 Mio. Dollar im Vorjahreszeitraum. Analysten hatten im Vorfeld ein Ergebnis von 30 Cents je Aktie erwartet. Die Umsatzerlöse stiegen von 788 Mio. Dollar auf nun 1,33 Mrd. Dollar. Die Analysten schätzten die Umsätze zuvor auf durchschnittlich 1,33 Mrd. Dollar. Für das laufende Quartal erwarten sie ein EPS von 28 Cents bei Umsätzen von 1,35 Mrd. Dollar.

Der Speicherchip-Hersteller Spansion Inc. (ISIN US84649R1014/ WKN A0HNDP) gab am Mittwoch nach Börsenschluss die Zahlen für das vergangene Quartal bekannt. Der Spin-Off des US-Halbleiterkonzerns Advanced Micro Devices Inc. (AMD) konnte eigenen Angaben zufolge nur einen Verlust von 40 Cents je Aktie erzielen. Im vergleichbaren Vorjahreszeitraum hatte das Unternehmen aber noch einen höheren Verlust von über 1,50 Dollar je Aktie verbucht. Die Erlöse für die letzten drei Monate wurden wiederum mit 561 Mio. Dollar angegeben, nach 433 Mio. Dollar im vergleichbaren Quartal des Jahres 2005. Analysten waren im Vorfeld von einem Verlust von 44 Cents je Akti e und einem Umsatz von 578 Mio. Dollar ausgegangen. Für das laufende Quartal gehen sie von einem Verlust von 42 Cents und Erlösen in Höhe von 569 Mio. Dollar aus.

Die Compuware Corp. (ISIN US2056381096/ WKN 885187) präzisierte heute ihre Ergebnisprognose für das vierte Quartal sowie das Gesamtjahr. Wie der auf die Entwicklung und den Vertrieb von Software- und IT-Services spezialisierte Konzern erklärte, wird der Gewinn je Aktie im Schlussquartal voraussichtlich im Bereich von 13 bis 15 Cent je Aktie liegen. Für das Gesamtjahr erwartet Compuware ein EPS von 35 bis 37 Cents je Aktie. Beim Konzernumsatz erwartet Compuware für das vierte Quartal einen Wert von 308 Mio. Dollar. Analysten gehen für das vierte Quartal von einem EPS von 13 Cents sowie einem Umsatz von 317 Mio. Dollar aus. Für das Gesamtjahr liegen die Markterwartungen bei einem EPS von 35 Cents sowie Umsatzerlösen von 1,21 Mrd. Dollar.

Das Verlagshaus New York Times Co. (ISIN US6501111073/ WKN 857534) musste im ersten Quartal wie bereits angekündigt, einen deutlichen Ergebnisrückgang hinnehmen. Wie der Herausgeber der gleichnamigen Zeitung heute bekannt gab, lag der Nettogewinn im Berichtszeitraum bei 35 Mio. Dollar bzw. 24 Cents je Aktie, nach 111 Mio. Dollar bzw. 76 Cents je Aktie im Vorjahreszeitraum. Der Ergebnisrückgang steht dabei insbesondere in Zusammenhang mit einem Stellenabbauprogramm sowie einem im Vorjahreszeitraum erzielten positiven Einmaleffekt in Höhe von 46 Cents je Aktie. Analysten hatten zuvor ein EPS von 27 Cents erwartet. Der Konzernumsatz verbesserte sich hingegen von 805,33 Mio. Dollar um 3,3 Prozent auf 831,77 Mio. Dollar, während die durchschnittlichen Markterwartungen bei 832 Mio. Dollar gelegen hatte. Für das laufende Quartal liegen die Analystenprognosen bei einem EPS von 43 Cents sowie einem Umsatz von 866 Mio. Dollar.

Gruß Moya

 

14.04.06 07:56

7853 Postings, 7347 Tage all time highmorgen

es scheint ja doch noch einige zu geben, die nicht ohne börse leben können...

frohe ostern

ath

PS. die japsen steigen auch wieder  

14.04.06 08:24
1

1075919 Postings, 6512 Tage moyaNikkei schließt mit leichten Gewinn +0,20%

Indexstand:17.233,82
Kurs Zeit:08:00
Veränderung:Up 34,67 (0,20%)
Letzt. Schlußk:17.199,15
Eröffnungskurs:17.319,33
Volumen:0
Tagesspanne:17.149,08 - 17.319,33
52W Spanne:10.770,60 - 17.563,40
Gruß Moya

 

14.04.06 09:13

14390 Postings, 6957 Tage uedewomoin, moin @all.


wünsche allen schöne osterfeiertage!

greetz uedewo

ariva.de 

 

14.04.06 09:37

1240 Postings, 6507 Tage luczillamoin an die Tradergemeinschaft!

Viel Spaß beim Eiersuchen!!!

Frohe OStern an alle!!!!  

14.04.06 11:31
2

95441 Postings, 7630 Tage Happy EndEin erster Blick auf die Quartals-Gewinne



Ein erster Blick auf die Quartals-Gewinne

Von Sam Stovall, Chefstratege von S&P

In dieser Woche fängt die Berichtssaison für das erste Quartal so richtig an. In den Tabellen werden die Schätzungen der Aktienanalysten von Standard & Poor's vom 31. Dezember 2005 mit denjenigen vom 4. April 2006 verglichen. Wie zu erkennen ist, geht S&P davon aus, daß die Unternehmen des S&P 500 ihren Betriebsgewinn um elf Prozent steigern konnten. Diese Entwicklung ist auf überdurchschnittliche Ergebnisse in den Sektoren Energie, Gesundheit und Industrie zurückzuführen.


Dagegen dürften die Unternehmen in den Sektoren Finanzen, Informationstechnologie, Telekommunikationsdienstleistungen und Versorger unterdurchschnittlich abgeschnitten haben, und bei Großhandel und Grundstoffen dürfte sogar ein Gewinnrückgang gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen sein.

Der 16. zweistellige Gewinnzuwachs in Folge



Die Aktienanalysten von S&P prognostizieren für das erste Quartal zwar den 16. zweistelligen Zuwachs der Betriebsgewinne gegenüber dem Vorjahr in Folge; im Vergleich zum Ende des vergangenen Jahres sind wir jedoch pessimistischer geworden. Damals erwarteten wir einen Anstieg der Betriebsergebnisse um 13 Prozent im ersten Quartal.

Darüber hinaus wurden die Gewinnprognosen für das erste Quartal für acht der zehn Sektoren des S&P 500 tendenziell zurückgenommen, und bei grundlegenden Konsumgütern wird sogar ein Rückgang erwartet. Nur die Prognose für Unternehmen im Finanzsektor wurde moderat nach oben genommen.

Aktien kleiner Unternehmen werden langsam teuer



Auch die Prognosen für das Gesamtjahr 2006 haben sich im Verlauf des ersten Quartals für sieben Sektoren nach unten bewegt. Höhere Zinsen und hohe Ölpreise sowie die Aufwertung des Dollar im vergangenen Jahr und ein langsamerer Zuwachs bei den Konsumausgaben dürften als Gründe für die schwächeren Ergebnisse angeführt werden.

Die Gesamtjahresprognose der Aktienanalysten für die Unternehmen des S&P 500 blieb relativ stabil; nunmehr wird eine Gewinnsteigerung von zehn Prozent erwartet, statt zuvor elf Prozent. Bei kleinen Unternehmen sieht die Lage jedoch anders aus. Ende 2005 prognostizierten wir für den S&P SmallCap 600 noch einen Anstieg der Gewinne um 19 Prozent. Inzwischen haben wir diese Prognose auf 17 Prozent zurückgenommen.

Darüber hinaus könnten die Aktien kleiner Unternehmen unseres Erachtens allmählich teuer werden. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) liegt hier - auf der Grundlage der nach unten korrigierten Gewinnprognosen für 2006 - bei 18,2 im Vergleich zu 15,4 für große Unternehmen.

Jetzt aussteigen?

Sollte man jetzt aus dem Aktienmarkt aussteigen? Unseres Erachtens noch nicht. Das Investment Policy Committee von S&P erwartet weiterhin zum Jahresende 2006 ein Indexniveau von 1.360 für den S&P 500. Gründe für diese Kurssteigerung um neun Prozent dürften die kräftige Konjunkturentwicklung, das für die Jahresmitte erwartete Ende des Zinsanhebungszyklus in den Vereinigten Staaten, eine entsprechende, abermalige Abwertung des Dollar (die den Export stützen könnte) und auf längere Sicht ein Rückgang der Energiepreise sein.

Der S&P 500 erscheint uns weiterhin attraktiv bewertet. Mit einem KGV von 16,3 auf Grundlage der tatsächlichen Gewinne notiert er weiterhin unter dem seit 1988 verzeichneten Durchschnittswert von 19,7; in jenem Jahr hat S&P zum ersten Mal die Betriebsergebnisse in die Berechnungen einbezogen. Auch wenn es bis zum Jahresende nicht zu einem Anstieg des KGV kommt, ergäbe sich bei einer Gewinnprognose von 84,34 Dollar für den S&P 500 zum Jahresende ein Indexniveau von 1.375. Wir empfehlen daher, in Aktien investiert zu bleiben.

Quelle: faznet.de  

14.04.06 16:41

95441 Postings, 7630 Tage Happy EndMineralölkonzerne weisen Kritik zurück

HAMBURG (dpa-AFX) - Die Mineralölkonzerne haben sich gegen die heftige Kritik an dem drastischen Benzin-Preisanstieg zu Ostern verteidigt. Nach einer neuen Preisrunde am Donnerstag kostete der Liter Super im Durchschnitt 1,35 Euro, rund drei Cent mehr als am Vortag. Diesel verteuerte sich um rund zwei Cent auf 1,15 Euro. Das teilte der Mineralölwirtschaftsverband (MWV) in Hamburg mit. MWV- Hauptgeschäftsführer Klaus Picard führte die Preissteigerungen auf die hohen Beschaffungskosten für Benzin und Diesel zurück.

Unterdessen trieben die politischen Spannungen um den Iran und sinkende Benzinlagerbestände in den USA die Rohölpreise zu Ostern auf neue Rekordhöhen. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent stieg erstmals über 70 US-Dollar und erreichte mit 70,57 Dollar zu Handelsschluss am Donnerstag ein neues Allzeithoch. Auch der Preis für die US-Sorte WTI schnellte in die Höhe und erreichte mit 71,00 Dollar einen neuen Rekordstand. Das bisherige Hoch hatte die Sorte WTI im August nach dem Wirbelsturm 'Katrina' in den USA mit 70,85 Dollar erreicht.

TIEFENSEE WIRFT ÖL-KONZERNEN PREISTREIBEREI VOR

Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) hatte den Öl- Konzernen Preistreiberei vorgeworfen: 'Ich habe kein Verständnis dafür, dass die Mineralölkonzerne jedes Jahr zur Osterzeit die Autofahrer abkassieren.' Picard konterte: 'Es war unser Fehler, das wir einen neuen Minister nicht in die Hintergründe der Benzinpreisbildung eingewiesen haben. Das müssen wir nachholen', sagte er der dpa. Der MWV-Hauptgeschäftsführer verwies unter anderem auf die Mineralölsteuer. In Deutschland gebe vor Steuern den niedrigsten Benzinpreis in ganz Europa. 'Der Staat ist der eigentliche Preistreiber.'

Auch der Präsident des Steuerzahlerbundes, Karl Heinz Däke, betonte, die Kritik des Ministers gehe am Kern vorbei. 'Mit dem Vorwurf der Preistreiberei will Herr Tiefensee offensichtlich davon ablenken, dass es vor allem die hohen Steuern sind, mit denen die Autofahrer belastet werden' sagte Däke. Mehrwertsteuer, Mineralölsteuer und die Ökosteuer machten knapp 65 Prozent des Benzinpreises aus. Sollte die Mehrwertsteuer wie geplant auf 19 Prozent steigen, verteuere sich der Liter Benzin um weitere drei Cent. 'Auch das muss die Bundesregierung den Bürgern ehrlich sagen, wenn sie über zu hohe Benzinpreise spricht.'

ARAL: 'DA BLEIBT KEIN HANDLUNGSSPIELRAUM'

In den vergangen Wochen sind nach Darstellung Picards die Preise für Benzin und Diesel in Rotterdam um 30 Prozent gestiegen. Amerikanische Unternehmen hätten massiv in Europa eingekauft und dadurch zur Verteuerung beigetragen. Zudem sei der Rohölpreis im gleichen Zeitraum um 14 Prozent gestiegen.

Ein Sprecher des Marktführers in Deutschland, Aral, verwies ebenfalls auf die hohen Beschaffungspreise. 'Da bleibt kein Handlungsspielraum.' ExxonMobil-Sprecher Karl-Heinz Schult-Bornemann sagte, nicht nur die großen Mineralölkonzerne, sondern auch freie Tankstellen hätten die Preise erhöht. Zudem machten Steuern den größten Teil des Kraftstoffpreises aus.

KARTELLAMT HAT KEINE HINWEISE AUF PREISABSPRACHEN

Die bundesweiten Durchschnittspreise von 1,35 Euro für Super und 1,15 Euro für Diesel liegen noch deutlich unter den Rekordständen des vergangenen Jahres, die nach dem Hurrikan 'Katrina' in den USA Anfang September erreicht wurden. Auf die Frage, ob Kraftstoffe in nächster Zeit noch teurer würden, antwortete der Aral-Sprecher: 'Wir können nicht in die Zukunft schauen.'

Eine Sprecherin des Bundeskartellamts sagte dem Westdeutschen Rundfunk, 'wir haben keine Hinweise, dass diese Preiserhöhungen auf Absprachen zwischen den Benzinunternehmen beruhen'. Nur dann könne die Behörde eingreifen. Die regionalen Preisunterschiede in Deutschland sprächen dafür, dass es keine Absprachen gebe, sondern dass die Unternehmen aufeinander reagierten./swa/DP/he  

15.04.06 17:54
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95441 Postings, 7630 Tage Happy EndDie Lebensversicherer atmen auf



Die Lebensversicherer atmen auf

15. April 2006 Die deutschen Lebensversicherer können etwas aufatmen. In der für sie wichtigsten Anlageklasse, den Anleihen, sind die Zinsen in den vergangenen Monaten deutlich gestiegen, und damit sind wieder höhere Renditen möglich. Zudem sind die Aktienkurse kräftig gestiegen. Für die Inhaber der mehr als 90 Millionen kapitalbildenden Lebens- und Rentenversicherungen sind dies gute Nachrichten. Doch sie sollten sich allenfalls auf lange Sicht höhere Erträge ausmalen. Denn vorerst ist bei den meisten Versicherern nicht mit einer Anhebung der Überschußbeteiligung zu rechnen.


?Viele Lebensversicherer haben noch nicht wieder zu ihrer alten Stärke zurückgefunden und müssen zunächst ihre Risikopuffer auffüllen?, sagt Jochen Specht von der auf Versicherungen spezialisierten Ratingagentur Assekurata. Nur in Ausnahmefällen sei daher für das kommende Jahr mit höheren Überschußbeteiligungen zu rechnen.

Aktienkurse seit Tiefpunkt 2003 nahezu verdreifacht

Die Branche macht eine lange Durststrecke durch. Die verfehlte Kapitalanlage in der Aktien-Baisse hat viel Geld gekostet und die Reserven aufgezehrt. Deshalb mußten die durchschnittlichen Gesamtverzinsungen, das ist die Summe von Garantie und Überschuß, von etwas mehr als 7 im Jahr 2002 auf 4,3 in diesem Jahr reduziert werden. In dieser Zeit hat sich allerdings auch das Modell der Lebensversicherung bewährt. Selbst die Kunden der in Schieflage geratenen Mannheimer Versicherung, deren Bestände heute von der Auffanggesellschaft Protektor abgewickelt werden, haben kein Geld verloren. Wenngleich sich für sie, wie auch für die Kunden aller anderen Versicherer, die für das Vertragsende erwarteten Ablaufleistungen drastisch reduziert haben.

Beinahe ebenso ernst wie die Verluste mit Aktien war der Renditeverfall auf den Anleihemärkten. Zeitweise konnten die Versicherer ihr Geld auf den Anleihemärkten nur zu rund 3 Prozent langfristig neu anlegen. Zugleich müssen sie aber gegenüber ihren Kunden Zinsgarantien von durchschnittlich rund 3,6 Prozent erfüllen. Inzwischen hat sich die Lage für die meisten Anbieter entspannt. Bei der Neuanlage auf dem Anleihemarkt sind wieder knapp 4 Prozent Rendite möglich. Die Aktienkurse haben sich seit dem Tiefpunkt im März 2003 nahezu verdreifacht. Der Dax ist in dieser Zeit von rund 2.200 auf 6.000 Punkte gestiegen.

?Kurzfristige Rückschläge werden wir nutzen?

Doch nicht alle Versicherer haben gleichermaßen von dieser Entwicklung profitiert. Die staatliche Aufsichtsbehörde Bafin wacht darüber, daß die Anbieter nicht zu Lasten ihrer Kunden unverantwortliche Risiken eingehen. Versicherer, die bei der Anlage Risiken eingehen wollen, müssen über genügend Sicherheitspolster verfügen. Die Anbieter sind mit solchen Mitteln, zu denen Eigenkapital, versicherungstechnische Rückstellungen und Bewertungsreserven zählen, sehr unterschiedlich ausgestattet.

So konnte sich zum Beispiel der größte Anbieter, die Allianz, auch in den schwierigsten Phasen eine relativ hohe Aktienquote leisten. ?Die Aktienmärkte sind immer noch moderat bewertet?, sagt Maximilian Zimmerer, Vorstandsvorsitzender der Allianz Leben. ?Kurzfristige Rückschläge werden wir zum Ausbau unseres Aktienengagements nutzen. Ansonsten fühlen wir uns mit unserer deutlich überproportionalen Aktienquote von rund 19 Prozent wohl.? Schwächere Anbieter hatten nicht so viel Wahlfreiheit bei ihrer Kapitalanlage. Sie mußten sich auf dem Höhepunkt der Baisse von ihren Aktien trennen und konnten auch erst relativ spät wieder auf dem Aktienmarkt investieren. Dadurch haben sie einen großen Teil der Kursgewinne verpaßt oder haben von ihnen nur geringfügig profitiert. Im Durchschnitt der Branche dürfte die Aktienquote derzeit bei etwa 12 Prozent liegen, schätzt Assekurata.

?Das wirkt jetzt wie eine Bremse?

?Die Zwei-Klassen-Gesellschaft unter den Lebensversicherern hat sich dadurch noch stärker herausgebildet?, sagt Carsten Zielke, Analyst der WestLB. Das gelte auch für die Anlage auf dem Anleihemarkt. In der Zeit der extrem niedrigen Anleiherenditen haben viele Versicherer in Anleihen mit besonders langer Laufzeit investiert. Das versprach zunächst höhere Zinsen und verringerte zudem das Risiko, das mit weiter sinkenden Renditen verbunden gewesen wäre. Einige Gesellschaften wie Victoria und Gerling setzten zudem Derivate zur Absicherung ein. Doch solche Absicherungsgeschäfte kosten Geld, und die langen Anleihelaufzeiten schränken nun die erholende Wirkung der steigenden Zinsen ein. Denn die vor einigen Monaten noch niedrigeren Zinsen wurden für viele Jahre festgeschrieben.

?Das wirkt jetzt wie eine Bremse?, sagt Carsten Zielke. Trotzdem sei der Spielraum auch für die schwächeren Gesellschaften größer geworden. Er rechnet aber für die kommenden Jahre nicht mit deutlichen Anhebungen der Gesamtverzinsung. ?Die Lebensversicherer werden, sofern sie den Spielraum haben, zunächst die Schlußgewinnanteile stärken?, glaubt Zielke. Dieser Topf wird gefüllt, um den Kunden am Ende der Vertragslaufzeit eine zusätzliche Summe zu zahlen. Die Zuweisungen zum Fonds für Schlußgewinnanteile haben für die Anbieter den Vorteil, daß sie nicht garantiert sind. Geht es der Gesellschaft eines Tages schlecht, können die Mittel wieder abgezogen werden. Deshalb zählen die Zuweisungen aus Sicht der Finanzaufsicht zu den Sicherheitsmitteln und stärken die Finanzkraft. Aus Sicht der Kunden sind sie zwar individuelle Gutschriften. Sie sind aber nicht garantiert und werden deshalb von Verbraucherschützern nicht als Teil der Gesamtverzinsung gewertet.

Quelle: faznet.de  

15.04.06 18:29

29429 Postings, 5889 Tage sacrificeMarket Snapshot

MARKET SNAPSHOT
Inflation data, earnings could pressure stocks

E-mail | Print |  | Disable live quotes By Carla Mozee, MarketWatch
Last Update: 5:01 AM ET Apr 15, 2006


SAN FRANCISCO (MarketWatch) -- U.S. stocks could face pressure next week ahead of consumer and wholesale-price data and a heavy slate of quarterly results from financial and technology companies.
The specter of inflation is evident in higher Treasury yields. The rate on 10-year climbed above 5% on Thursday for the first time since June 2004, reflecting expectations that the Federal Reserve will raise rates by another quarter point at its May meeting. See Bond Report.
Federal Reserve governor Donald Kohn said this week that the Fed's top priority is to tame inflation. "At this juncture, given the apparent strength in demand and the narrowing margin on unused resources, I am focused on making sure that inflation and inflation expectations remain well anchored," said Kohn, who made his remarks to business leaders in Oklahoma City on Thursday. "I do not know how much policy firming will be needed to accomplish this objective," Kohn said.
The combination of rate worries with the inflation data makes the market look vulnerable next week, said Stephen Sachs, head of trading at Rydex Investments in Maryland.
"I'm definitely more cautious," said Sachs. "The pullback that we've seen over the last week, or so, is a precursor to what the reaction is going to be during earnings season."
Among the companies slated to release results next week are International Business Machines (IBM : International Business Machines
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Last: 81.98+1.23+1.52%

4:00pm 04/13/2006

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IBM81.98, +1.23, +1.5%) , J.P. Morgan Chase & Co. (JPM : jp morgan chase & co com
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4:00pm 04/13/2006

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JPM42.19, +0.29, +0.7%) and Google Inc. (GOOG : google inc cl a
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Last: 402.16-6.79-1.66%

4:00pm 04/13/2006

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GOOG402.16, -6.79, -1.7%) .
Michael Malone, trading analyst at Cowen & Co. also sees stocks in a softer position.
"I'm concerned that the market may remain under pressure, primarily driven by the fact that yields on bonds continue to move up and that has kept a lid on equities...of late," he said.
Sachs said stocks could also be hurt if the estimates for an overall decrease in earnings prove to be correct.
"Analyst expectations for year-over-year earnings growth has been pared back to about 10%," he said. "It appears the Street is getting more and more cautious on how well corporate America is doing."
A number of newspaper publishers, for instance, turned in sluggish reports last week due particularly to the uneven advertising environment, and have been cautious about their forecasts. See Media Stocks.
Next week, homebuilders including D.R. Horton Inc. (DHI : D.R. Horton, Inc.
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Last: 33.02-0.04-0.12%

4:02pm 04/13/2006

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DHI33.02, -0.04, -0.1%) are expected to report higher quarterly results, but analysts will watch for how new home orders are shaping up in light of rising mortgage rates and growing inventories. See Earnings Outlook.
"People have been worried for the last several quarters that earnings were going to slow down," said Mike Holland, fund manager of the Holland Balanced Fund. "If in fact they don't slow down and if it looks as if there's no resumption of inflation ... it'll be interesting to see how people respond to that."
Energy prices will also remain in focus. Crude prices closed the week at $69.32 a barrel, up 2.9% from a week ago, as concerns about Iran's nuclear program overshadowed data showing the nation amply supplied with oil. See Futures Movers.
The Dow Jones Industrial Average ($INDU : Dow Jones Industrial Average
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Last: 11,137.650.000.00%

4:30pm 04/14/2006

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$INDU11,137.65, 0.00, 0.0%) closed Thursday at 11,137.65, up 0.2% for the week.
The Nasdaq composite ($COMP : Dow Jones Composite
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Last: 3,791.180.000.00%

4:30pm 04/14/2006

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$COMP3,791.18, 0.00, 0.0%) closed at 2,326.11 and finished the week lower by 0.6%. The S&P 500 ($SPX : S&P 500 Index
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$SPX1,289.12, +1.00, +0.1%) picked up 1 point to 1,289.12 to close the week down 0.5%. See Thursday's Market Snapshot.
Inflation data on tap
The increase in energy prices could result in somewhat worrisome headline inflation numbers, but many economists expect core inflation to remain in check.
The Labor Department on Tuesday will release its report on U.S. wholesale prices, which are expected to rise 0.4% in March, according to a survey of economists polled by MarketWatch. In February , the Producer Price Index dropped 1.4% on lower energy and food prices.
The core PPI -- which excludes volatile food and energy prices -- is expected to rise 0.2%, compared with the higher-than-expected 0.3% in February.
Also on Tuesday, minutes from the first Federal Open Market Committee under new Chairman Ben Bernanke will be released.
Investors will pore over the Consumer Price Index on Wednesday, which is seen rising 0.3% for March because of higher gasoline prices. Consumer price inflation reflected a tame 0.1% increase in February.
The core consumer price index, which also excludes food and energy prices, is seen rising 0.2%, according to the MarketWatch poll. The core CPI rose 0.1% in February.
"A sharp jump in prices at the gas pump should help push up headline CPI this month," said Morgan Stanley & Co. in a note. "And, the core is expected to be somewhat elevated relative to its recent trend," it said because of an anticipated jump in rates for hotels, in medical care prices due to a change in Medicare reimbursement schedules; and apparel.
The index of leading economic indicators is slated for release by the Conference Board on Thursday.
Earnings season ramps up
Some of the biggest names in the technology and financial sectors are scheduled to report next week, with 119 S&P 500 companies and 12 Dow components on the schedule, according to Thomson Financial.
For the first quarter, year-over-year earnings growth rate was unchanged from last week at 10.4%, and was below the 12.1% estimate projected at the start of the quarter.
On the pre-announcements front, Thomson's negative-to-positive ratio decreased to 2.3 from 2.4 this week. That means there have been 2.3 negative preannouncements for every positive one.
The 2.3 ratio is above the fourth-quarter ratio of 2.1 at the same point in time for the quarter and above the long-term average of 2.0.
On Monday, look for results from Citigroup Inc. (C : Citigroup, Inc.
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C48.05, +0.45, +0.9%) , and Wachovia Corp. (WB : Wachovia Corp
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WB55.85, +0.03, +0.1%) .
Also on Monday, Charles Schwab Corp. (SCHW : Charles Schwab & Co., Inc.
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SCHW17.59, +0.20, +1.2%) will kick off the week for reports from online brokers. Schwab, E-Trade Financial Corp. (ET : e trade financial corp com
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ET26.32, +0.57, +2.2%) and TD Ameritrade Holding (AMTD : td ameritrade hldg corp com
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AMTD20.77, +0.19, +0.9%) are seen posting higher profits thanks to rising stock markets and interest rates. Read the preview for e-brokers.
Growth in the capital markets are also seen fueling the bottom lines of trust banks such as State Street Corp. (STT : State Street Corporation
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STT59.20, +0.20, +0.3%) and Mellon Financial Corp. (MEL : mellon finl corp com
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MEL35.30, +0.22, +0.6%) . Results from State Street and Mellon are set for Tuesday. See earnings outlook for trust banks.
Reports from Merrill Lynch & Co. (MER : Merrill Lynch & Co., Inc.
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MER78.06, +0.43, +0.6%) , Texas Instruments Inc. (TXN : Texas Instruments Incorporated
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TXN32.68, -0.19, -0.6%) , and IBM are due Tuesday.
IBM is expected to report a 23% rise in first-quarter earnings on lower sales stemming from the sale of its personal-computer business to Lenovo Group. See IBM earnings preview.
On Tuesday, Yahoo Inc. (YHOO : Yahoo! Inc.
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YHOO31.13, +0.03, +0.1%) will be the first of the biggest Internet companies to release results, with eBay Inc. (EBAY : ebay inc com
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EBAY38.59, +0.12, +0.3%) scheduled for Wednesday and Google for Thursday. See earnings outlook.
Results from J.P. Morgan are expected on Wednesday as well as from Intel Corp. See more on Intel.
Sales of iPods and Macs will be in the spotlight in Apple Computer Inc.'s (AAPL : Apple Computer, Inc.
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AAPL66.47, -0.24, -0.4%) report on Wednesday. Read Apple's earnings preview.
Bank of America Corp. (BAC : bank of america corporation com
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BK35.11, +0.12, +0.3%) , Merck & Co. (MRK : Merck & Co., Inc.
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MRK33.94, +0.09, +0.3%) , General Motors Corp. (GM : General Motors Corporation
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RSH18.42, -0.17, -0.9%) on Friday.  


I would never die for my believes, because I might be wrong
 

15.04.06 18:55

3259 Postings, 6687 Tage pitbullHallo @alle! o. T.

Habe heute nach langer Pause mal wieder Zeit reinzuschausen, ist vielleicht so nicht ganz richtig, denn ab u. zu lese ich den Thread schon mit.

Ich hoffe es geht euch allen gut!?



Wünsche allen ein frohes Osterfest!  

16.04.06 14:14
3

95441 Postings, 7630 Tage Happy EndNeuer Anlauf auf die 6000-Punkte-Marke

SPIEGEL ONLINE - 16. April 2006, 09:36
URL: 
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,411607,00.html

Wochenausblick
 
Neuer Anlauf auf die 6000-Punkte-Marke

Zinsängste, Iran-Konflikt, Ölpreishoch - die belastenden Faktoren stimmen nicht gerade optimistisch für die kommende Handelswoche. Neuen Schwung für den Dax erwarten Aktienstrategen von der US-Berichtssaison. Bei der Hürde von 6000 Punkten scheiden sich aber die Geister.

Frankfurt am Main/Hamburg - Einmal 6000 Punkte und zurück: Als der Dax am 3. April diese scheinbar magische Marke überwunden hatte, währte die Freude gerade noch zwei weitere Tage, dann setzte der deutsche Leitindex zu einer Korrektur an.

[M] DPA ; mmdeSchön war's: Lange konnte der Dax die Marke von 6000 Punkten nicht halten. Für die kommende, verkürzte Handelswoche nach Ostern könnte der deutsche Leitindex diese Marke aber wieder in Angriff nehmen, sagen manche Aktienstrategen
Zinsängste, Iran-Konflikt, Ölpreishoch - die belastenden Faktoren stimmen nicht gerade zuversichtlich für die kommende, verkürzte Handelswoche. Die 6000-Punkte-Marke gilt als hohe Hürde. Neuen Schwung könnte die noch junge Berichtssaison bringen, sagen Analysten. Bevor das Geschehen an den Märkten wieder startet, haben die großen europäischen Börsen am Ostermontag jedoch noch geschlossen.

Optimistisch zeigt sich etwa Fidel Helmer, Leiter des Wertpapierhandels bei Hauck & Aufhäuser Privatbankiers. "Ich bin ganz zuversichtlich für die kommende Woche", sagte er. Seiner Meinung nach habe der Markt durchaus Potenzial: Viele Investoren hätten vor dem langen Wochenende aus Angst vor unerwarteten Entwicklungen beispielsweise im Iran entweder Gewinne mitgenommen oder ihre Positionen abgesichert. Dies habe den Dax in der Karwoche belastet. In der kommenden Woche könnten diese Anleger dann wieder einsteigen - was den Aktien Auftrieb verschaffe. "Der Dax könnte sich dann schnell wieder gen 6000er-Marke bewegen oder sogar darüber hinaus", sagte Helmer.

"Der Dax dürfte wieder Kurs auf die 6000 Punkte nehmen", erklärte auch Kapitalmarktanalyst Kai Stefani von der Fondsgesellschaft Dit. Seiner Einschätzung nach sollten die Unternehmen sowohl in Europa wie auch in den USA "aufgrund der weltweit überraschend positiven konjunkturellen Lage überzeugende Zahlen vorlegen".

Ebenso rechnet Aktienstratege Steffen Neumann von der Landesbank Rheinland-Pfalz (LRP) mit steigenden Kursen am Aktienmarkt, sieht die 6000 Punkte aber als schwere Hürde. Der Ölpreis bleibe aber "nach wie vor die große Unbekannte." Wenn der Ölpreis die psychologisch wichtige Marke von 70 US-Dollar durchstoße, könne das den Aktienmarkt belasten.

Ostergeschenke womöglich erst nach den Feiertagen

Analyst Frank Schallenberger von der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) sieht der kommenden Woche zuversichtlich entgegen. Mit den Zahlen von Technologiewerten wie Motorola , Intel , Yahoo , Apple Computer , Texas Instruments , Nokia und SAP komme die Berichtssaison "so richtig in Schwung", sagte der Experte.

"Möglicherweise werden die Ostergeschenke am Aktienmarkt daher erst nach den Feiertagen verteilt, so dass die Marke von 6000 Punkten im Dax wieder recht schnell ins Visier der Börsianer geraten könnte." Auch Helmer erwartet von den Quartalszahlen Auftrieb für den Aktienmarkt: "Wir gehen davon aus, dass die Quartalsergebnisse mit wenigen Ausnahmen sehr positiv sein werden."

Stratege Günter Senftleben von der Bankgesellschaft Berlin sieht die Korrekturphase des Dax hingegen noch nicht als beendet an. "Die politischen Spannungen um den Iran und dessen Atomprogramm dürften die Stimmung am Markt weiter belasten", sagte er. Auch der zuletzt wieder deutlich gestiegene Ölpreis und die Sorge vor weiter steigenden Zinsen machte Senftleben als Risikofaktoren aus.



SAP: Analysten erwarten gute Quartalszahlen

Im Gegensatz zu den USA hält sich in der kommenden Handelswoche die Zahlenflut in Deutschland noch in Grenzen. Hier zu Lande eröffnet SAP am Donnerstag die Berichtssaison mit den Geschäftsdaten zum ersten Quartal. Bei Europas größtem Softwarehersteller werden die Analysten insbesondere auf das Wachstum beim Lizenzumsatz achten. "Wir rechnen mit einem positiven Quartalsbericht", sagt LRP-Experte Neumann. Am selben Tag stellt aus dem TecDax der Softwareentwickler Combots Quartalszahlen vor.

Für Mittwoch laden der Pharmakonzern Schering und der Rückversicherer Münchener Rück zur Hauptversammlung ein. Bei Schering dürften die Vorstände, die auch die Zahlen zum ersten Quartal präsentieren, wohl nicht um eine heiße Debatte mit ihren Aktionären über die bevorstehende Übernahme durch Bayer herumkommen.

US-Konzerne: Gewinne dürften zweistellig steigen

Zunächst richtet sich der Blick der Anleger jedoch auf das Geschehen in den USA und einzelne Unternehmen im europäischen Ausland. Reuters-Erhebungen zufolge wird erwartet, dass die US-amerikanischen Firmen insgesamt für das erste Quartal im Schnitt über einen Gewinnanstieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 11,4 Prozent berichten werden. Erste Indikationen deuteten aber darauf hin, dass der Anstieg höher ausfallen könnte. So hatten bis zum 7. April bereits 31 der im S&P-500 gelisteten Firmen ihre Zahlen vorgelegt. Reuters-Berechnungen zufolge haben dabei zwei Drittel der Firmen die Analysten-Schätzungen übertroffen.

In der abgelaufenen Woche - die wegen eines Feiertags bereits am Donnerstag endete - hatten sich die großen Indizes insgesamt nur wenig bewegt. Der Dow Jones gewann 0,16 Prozent, während der S&P 500 0,49 Prozent und der Technologie-Index Nasdaq Composite 0,55 Prozent nachgaben.

Für die Finanzwerte dürften die Geschäftszahlen großer US-Banken wie Citigroup (Montag), Merrill Lynch (Dienstag) oder JPMorgan (Mittwoch) die Richtung vorgeben. Citigroup hat nach Einschätzung von Analysten im ersten Quartal 2006 bei steigenden Erträgen weniger verdient als im Vorjahr. Ein Fokus dürfte auch auf Informationen über mögliche Zukäufe liegen. Erst Anfang April hatte die US-Notenbank Fed ein Verbot von größeren Fusionen wieder aufgehoben, das sie der Citigroup ein Jahr zuvor auferlegt hatte.

Weiter geht es ab Dienstag unter anderem mit IBM , Johnson & Johnson , Texas Instruments , Motorola und Yahoo . Am Mittwoch folgen dann unter anderem Apple , AT&T , Ebay , Honeywell , Intel und Juniper Networks .

Die Geschäftszahlen der Bank of America sowie von Google , General Motors und Nokia werden für Donnerstag erwartet. Am Freitag werden unter anderem Ford und Ericsson über ihren Geschäftsverlauf berichten.

Bei den Konjunkturdaten aus den USA ragen nach Einschätzung von Marktbeobachtern die Verbraucherpreise und das Sitzungsprotokoll der US-Notenbank vom März heraus. Erneut komme der Entwicklung der Energiepreise eine entscheidende Bedeutung zu, heißt es bei der DekaBank. Während die Benzinpreise kräftig zulegten, setzte sich bei Erdgas der Preisrückgang fort. Der wichtigste Frühindikator für die deutsche Wirtschaft - der IFO-Geschäftsklimaindex - wird erst in der darauf folgenden Woche veröffentlicht.

manager-magazin.de mit Material von reuters und dpa

 

17.04.06 09:37

4559 Postings, 5896 Tage ShortkillerMoin, der Nikki macht wohl gerade 'ne (4)

Indexstand:17.000,36
Kurs Zeit:08:00
Veränderung:Down 233,46 (1,35%)
Letzt. Schlußk:17.233,82
Eröffnungskurs:17.233,73
Volumen:0
Tagesspanne:17.000,36 - 17.233,73
52W Spanne:10.770,60 - 17.563,40


Beste Grüße vom Shortkiller

 
Angehängte Grafik:
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17.04.06 10:26
2

4559 Postings, 5896 Tage ShortkillerChart & Ciao ...

Heute von oben nach unten durchgerutscht, Candle ohne Lunte ...
Beste Grüße vom Shortkiller  
Angehängte Grafik:
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17.04.06 12:15
1

95441 Postings, 7630 Tage Happy Endx

NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Der Ölpreis hat am Montag seine Rekordjagd fortgesetzt. Ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) kostete am frühen Mittag im elektronischen Handel 71,25 Dollar. Das waren 25 Cent mehr als zu Handelsschluss am Donnerstag. Zuvor hatte der Preis bei 71,50 US-Dollar einen neuen Höchststand erreicht. Ein Barrel der Nordseesorte Brent verteuerte sich um 44 Cent auf 71,01 Dollar, nachdem der Preis zuvor bis auf den ebenfalls neuen Rekordstand von 71,40 Dollar geklettert war.

Anhaltende Ängste über einen militärischen Schlag der USA gegen die iranischen Atomanlagen hätten den Ölpreis beflügelt, sagten Händler. Auch Befürchtungen über eine unzureichende Versorgung angesichts der abschmelzenden Benzin-Vorräte in den USA trieben den Preis an. Die beiden Themen werden uns weiterhin begleiten', sagte Analyst Victor Shum von der Energieberatung Purvin and Gertz in Singapur./FX/he  

17.04.06 18:48
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95441 Postings, 7630 Tage Happy EndWarnsignale

Warnsignale

Der Börsenaufschwung verliert an Fahrt, erste Anleger werden nervös. Kommt bald der richtige Moment, um seine Aktienbestände zu verkaufen? Die Hinweise häufen sich zumindest dafür.

Die internationalen Aktienmärkte kommen nicht so recht voran. Der Dow Jones  an der Leitbörse in New York beispielsweise kann seinen zwischenzeitlichen Topstand von 11.300 Punkten nicht halten und fällt in Richtung 11.000 Zähler zurück. Ähnlich sieht es in Europa aus: Der Dax  knackt Anfang April die Marke von 6000 Punkten, aber auch der deutsche Leitindex kann im weiteren Verlauf diesen höchsten Stand seit fünf Jahren nicht verteidigen.

Die schlechte Stimmung kommt aus Amerika. Sie ist durch Sorgen um ein abflauendes Wachstum bei weltweit steigenden Zinsen und eine Beschleunigung der Inflation durch die hohen Ölpreise entstanden.

Die vergangenen Handelstage haben nur eine Stabilisierung auf niedrigerem Niveau, aber keine Umkehr des Trends gebracht. Daher ist keine Entwarnung angesagt. Noch ist dies nur ein Wetterleuchten, da die Indizes auf hohem Niveau stagnieren und die Bewertungen nicht zu hoch sind. Der Investor fragt sich jedoch, ob sie nicht doch ein erster Hinweis auf die kommende Abwärtswende an den Börsen sind.

Das Wetterleuchten vom 15. April 2000

Ein Investor mit einem guten Gedächtnis wird sich an diesen Freitag vor ziemlich genau sechs Jahren erinnern, den 15. April 2000. An diesem Tag fiel der Dow Jones  um knapp 5 Prozent auf 10.200 Punkte. Mit diesem Wetterleuchten begann der große Abstieg nach dem Hoch im März 2000 bei 11.700 Zählern. Wer das Signal damals ernst genommen hat und seine Aktienbestände komplett verkaufte, kam schadlos um die folgende, schlimmste Aktienbaisse seit der Weltwirtschaftskrise herum.

Deshalb stellt sich heute folgende Frage: Sollten Anleger jetzt flugs ihre Aktienbestände verkaufen, was man vielleicht damals im Jahr 2000 versäumt hat?

Wann das neue Tief bevorstehen müsste

Und noch ein Hinweis für nachdenkliche Investoren: Nach Auswertung früherer Börsenzyklen ist etwa alle vier Jahre mit einem Tief der Indizes zu rechnen. Das vergangene Tief erreichte Amerikas Börsen im Oktober 2002, unseren Aktienmarkt im Frühjahr 2003. Der vorhergehende Abschwung datiert auf den Oktober 1998. Wer diese historische Entwicklung in die Zukunft fortschreibt bemerkt schnell, dass uns ein neues Tief rechnerisch im Oktober 2006 ins Haus stehen müsste, also in sechs Monaten.

Aber halt, es gibt auch historische Vergleiche, die gegen einen baldigen Abschwung an unserem Aktienmarkt sprechen. Am Freitag, dem 28. August 1998 sank der Dow Jones Index im Zuge der Russlandkrise und der aufziehenden Hedgefondskrise um knapp 3 Prozent auf 7500 Punkte. Wieder ein deutlicher Kursknick - aber auch wieder ein nützlicher Hinweis? Leider nicht. Die folgenden weiteren Verluste wurden bis zum Frühjahr 2000 mehr als aufgeholt. Wer am 28. August 1998 verkaufte, hat sich in den Monaten danach sicher gegrämt.

Was bedeuten diese widersprüchlichen Marktreaktionen heute? Wer auf Sicherheit bedacht ist, wird die Analogie zu 2000 beachten und die in den vergangenen drei Jahren eingefahrenen Gewinne glattstellen und so lang im Geldmarktfonds parken, bis eindeutige Signale für den nächsten Aufschwung zu sehen sind. Dies kann aber durchaus sechs Monate dauern.

Der langfristige Investor sieht dagegen, dass die Grundstimmung an den Märkten auf Grund der nach wie vor niedrigen Zinsen und der trotz aller Bedenken moderaten Inflation positiv ist. Er wird investiert bleiben, aber sehr genau den Anleihemarkt beobachten. Falls die langfristigen Zinsen am US-Anleihemarkt über 5 Prozent steigen sollten, empfiehlt sich der Ausstieg aus dem Aktienmarkt.  

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