03.06.Börsentag:Kaum veränderter Auftakt erwartet

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03.06.04 08:11

1076702 Postings, 6514 Tage moya03.06.Börsentag:Kaum veränderter Auftakt erwartet

Börsentag auf einen Blick: Kaum veränderter Auftakt erwartet

Börsianer rechnen am Donnerstag mit einem kaum veränderten Start an der Frankfurter Börse. Die vorbörsliche Indikation der Deutschen Bank und der Citibank für den DAX DAX.ETR liegt bei 3.886 Punkten, die Trinkaus & Burkhardt sieht den Leitindex vor seinem Start bei 3.883,27 Punkten. Im Fokus steht Händlern zufolge weiter die Ölpreisentwicklung.


Die Vorgaben aus den Aktienmärkten:
- DAX:                 3.888,31/+0,62%
- TECDAX:                560,82/+0,43%    
- DOW JONES:          10.262,97/+0,59%
- NASDAQ COMPOSITE:    1.988,98/-0,09%  
- NIKKEI 225:          11.027,05/-1,9%
- EUROSTOXX 50:        2.730,15/+0,67%

Unternehmensmeldungen:
- US-Absatz von BMW steigt im Mai auf Rekordniveau
- Volkswagen steigert Nordamerika-Absatz in Mai
- VW-Tochter Audi verzeichnet im Mai Absatzrückgang in Nordamerika
- Nordamerika-Absatz von Porsche bricht im Mai ein - Weniger Boxsters verkauft
- General Motors steigert Mai-Absatz um 6,5 Prozent auf 445.787 Fahrzeuge
- Ford verzeichnet im Mai Absatzrückgang in den USA
- Mitsubishi: 160.000 defekte Fahrzeuge nicht zurückgerufen
- HSH Nordbank bleibt 2004 auf Wachstumskurs - Ziel: Kapitalmarkt
- Windkraftanlagenhersteller Repower steht vor Eigentümerwechsel
- Leipziger Sparkasse will sich Fusion 22 Millionen Euro kosten lassen

Weitere Meldungen:
- Weltbank will sich stärker für erneuerbare Energien engagieren
- Kapitalausgaben japanischer Unternehmen auf Sieben-Jahres-Hoch
- USA hoffen auf höhere Ölförderung nach OPEC-Treffen

Presseschau:
- Adidas und Puma erwarten Umsatzschub durch Fußball-Europameisterschaft;
"Handelsblatt", S. 16
- Großaktionär will sich von Repower-Beteiligung trennen; "Handelsblatt", S. 1,
14
- Gläubiger von Delta bereiten sich auf Insolvenz der Fluggesellschaft vor;
"Handelsblatt", S. 17
- VW-Brasilien-Chef Maergner sieht 2004 Turnaround; "Handelsblatt", S. 20
- EU-Kommission legt Gesetzesentwurf zum Designschutz für Auto-Ersatzteile auf
Eis; "Handelsblatt", S. 13
- Musikangebot der Telekom in Turbulenzen, "FTD", S. 3
- New Yorker Staatsanwalt klagt GlaxoSmithKline an; "FTD", S. 3
- EADS provoziert neuen Streit mit Dornier-Familie; "FTD", S. 3
- Deutsche Telekom peilt Kauf in Osteuropa an; "FTD", S. 4
- Netjets hofft mit Kundenkarte auf Zusatzgeschäft; "FTD", S. 7
- Honeywell will bei Spezialprodukten expandieren; "Welt", S. 14
- ABN-Amro-Tochter Delbrück-Bethmann-Maffei hält weitere Zusammenschlüsse für
möglich; "Welt", S. 15
- BBVA hat derzeit kein Interesse an Zukäufen in Deutschland; "Welt", S. 15
- Schmerzgrenze für Postbank-Börsengang liegt bei 32 Euro; "Süddeutsche
Zeitung", S. 19
- Telekom-Klage dauert zu lange; "Süddeutsche Zeitung", S. 20


Terminvorschau:
D:       Beiersdorf Hauptversammlung Hamburg 10.30 Uhr
        BHW Holding Hauptversammlung Hannover 10.30 Uhr
        ce Consumer Electronic Hauptversammlung München 10.00 Uhr
        Hawesko Holding Hauptversammlung Hamburg 11..00 Uhr
        LPKF Hauptversammlung Hannover 10.00 Uhr
        Münchener Rück Q1-Zahlen (endgültig)
        Syzygy Hauptversammlung Frankfurt 11.00 Uhr
        Vossloh Hauptversammlung Düsseldorf 10.30 Uhr
        Dienstleistungsindex 5/04 9.55 Uhr
EU:      EZB-Ratssitzung (14.30 Uhr Pressekonferenz)
        Dienstleistungsindex 5/04 10.00 Uhr
F:       Dienstleistungsindex 5/04 9.50 Uhr
GB:      British Airways Verkehrszahlen 5/04
I:       Dienstleistungsindex 5/04 9.45 Uhr
RL:      Außerordentliches Treffen der Öl- und Energieminister der
        OPEC in Beirut/Libanon
USA:     Intel Q2 Mid Quarter Business Update
        Arbeitskosten Q1 14.30 Uhr
        Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche) 14.30 Uhr
        Industrieaufträge 4/04 16.00 Uhr
        ISM Dienstleistungsindex 5/04 16.00 Uhr



Konjunkturdaten der Eurozone sowie Prognosen der von dpa-AFX befragten Experten:
Prognose            Vorherige
(10.00 Uhr)
Eurozone Mai PMI Dienstleistungssektor        54,5             54,5
Italien PMI Dienste                           55,5             55,8
Frankreich PMI Dienste                        55,9             55,0
Deutschland PMI Dienste                       53,5             53,3
EZB-Zinsentscheid                             2,00             2,00


US-Konjunkturdaten im Überblick:
Prognose          Vorherige
(14.30 Uhr)
Produktivität Q1
annualisiert (in Prozent)               3,7              3,5
Wöchentliche Erstanträge auf
Arbeitslosenunterstützung                            344.000  
(16.00 Uhr)
Auftragseingang Industrie
Monatsvergleich (in Prozent)            -1,0            +4,3
ISM-Index
nicht-verarbeitendes
Gewerbe                                 66,0            68,4
 

03.06.04 08:23

1076702 Postings, 6514 Tage moyaTeil2:Ausblick: DAX unverändert erwartet

Ausblick: DAX unverändert erwartet

Trotz der Hoffnung auf sinkende Ölpreise und positiver US-Vorgaben dürften die deutschen Aktien am Donnerstag nahezu unverändert eröffnen. Eine Stunde vor Handelsbeginn berechneten die Deutsche Bank und die Citibank den Index mit 3.886 Punkten. Am Mittwoch hatte der DAX 0,62 Prozent fester mit 3.888,31 Punkten geschlossen.

Nicht nur wegen des Preisanstiegs auf den asiatischen Rohstoffmärkten dürfte der Ölpreis im Tagesverlauf ins Scheinwerferlicht rücken: Vom außerordentlichen Treffen der Organisation Erdöl exportierender Länder in Beirut erwarten sich die Märkte eine Anhebung der Förderquoten. Von der EZB erwarten die meisten Experten eine Bestätigung des bisherigen Leitzinssatzes auf 2,0 Prozent.

Die Deutsche Telekom DTE.ETR will nach einem Bericht der "Financial Times Deutschland" (Donnerstagausgabe) die Telecom Montenegro übernehmen. Die ungarische Telekom-Tochter MAVD.SQ1 MGY.FSE sei sehr interessiert, sagte der Chef der montenegrinischen Privatisierungsagentur, Zoran Sekulic.

Lufthansa-Aktien LHA.ETR werden am ersten Handelstag für die Bezugsrechte in der Verlustzone erwartet. Zudem dürften Spekulationen über eine Zusammenarbeit mit der Schweizer SWISS SWIN.ZRH XC3.FSE neue Nahrung erhalten, nachdem deren Beitritt zur oneworld geplatzt ist. Unter dem Vortagsniveau werden einen Tag nach der Hauptversammlung zudem Fraport FRA.ETR erwartet. Der MDAX-Wert zahlt 44 Cent Dividende je Aktie.

Zu den zahlreichen mittelgroßen Unternehmen, die zu ihrer Hauptversammlung laden, gehören Beiersdorf BEI.ETR, Vossloh VOS.ETR, BHW BSK.ETR und Hawesko HAW.FSE.
Die US-Absatzzahlen könnten unter den Automobilwerten für Kursgewinne sorgen. Volkswagen und DaimlerChrysler hatten im Mai Zuwächse verzeichnet, bei BMW stieg der Absatz um 8 Prozent. Das Kursplus bei DaimlerChrysler könnte trotzdem verhalten ausfallen. Die Aktien der japanische Beteiligung Mitsubishi Motors MMR.SQ1 MMO.FSE hatten nach dem verschleierten Rückrufen und starken Absatzrückgängen in Japan kräftig unter Druck gestanden.

Technologiewerte dürften allenfalls begrenztes Interesse erregen. Am Abend wird der Marktführer Intel INTC.NAS INL.FSE über das Chipgeschäft im laufenden Quartal berichten.

Im TecDAX dürfte das Interesse an REpower RPG.ETR hingegen steigen. Nach einem Bericht des "Handelsblatts" will sich Großaktionär Hugo Denker von seinem 15- Prozent-Anteil trennen.  

03.06.04 08:25

1076702 Postings, 6514 Tage moyaDevisen: Euro fällt vor OPEC-Treffen

Devisen: Euro fällt vor OPEC-Treffen und EZB-Sitzung wieder unter 1,22 Dollar

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Kurs des Euro EURUS.FX1 ist am Donnerstagmorgen vor dem außerordentlichen OPEC-Treffen und der EZB-Zinsentscheidung wieder unter 1,22 Dollar gefallen. Die europäische Gemeinschaftswährung kostete im frühen europäischen Handel 1,2193 Dollar. Am Mittwoch war der Euro zum ersten Mal seit dem 2. April wieder die Marke von 1,23 US-Dollar überschritten, fiel aber am Abend wegen der Entspannung an den Ölmärkten wieder leicht zurück. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,2276 (Dienstag: 1,2231) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8146 (0,8176) Euro.

Händler führten den Kursrückgang auf die leichte Entspannung des Ölpreises am Mittwochabend zurück. Außerdem sei der Devisenmarkt vor dem OPEC-Treffen, der EZB-Zinsentscheidung, dem US-Einkaufsmanagerindex (alle Donnerstag) und dem US-Arbeitsmarktbericht (Freitag) sehr nervös. Die Experten der HelabaTrust rechnen im Tagesverlauf mit Eurokursen zwischen 1,2150 und 1,2240 Dollar. Bei der Bank HSBC Trinkaus & Burkhardt gehen die Devisenhändler davon aus, dass sich der Euro über 1,2185 Dollar stabilisieren wird.  

03.06.04 09:08

1076702 Postings, 6514 Tage moyaAktien Tokio Schluss: China-Faktor belastet

Aktien Tokio Schluss: Schwach - China-Faktor belastet

TOKIO (dpa-AFX) - Die Börse in Tokio hat am Donnerstag schwach geschlossen. Belastet durch chinesische Medienberichte, wonach die Regierung in Peking Maßnahmen zur Abkühlung der sich zu überhitzen drohenden Wirtschaft plane, sackte der Nikkei-225-Index NI225.FX1 deutlich um 215,29 Punkte oder 1,92 Prozent auf 11.027,05 Punkte. Der breit gefasste TOPIX TOKS.FX1 gab ebenfalls deutlich um 17,31 Punkte oder 1,52 Prozent auf den Stand von 1.119,56 Punkte nach.  

03.06.04 09:14

1076702 Postings, 6514 Tage moyaEZB rechnet mit Inflationsrate von 2,0 % in 2004

EZB rechnet im laufenden Jahr mit Inflationsrate von 2,0 Prozent

HAMBURG (dpa-AFX) - Die Europäische Zentralbank (EZB) rechnet einem Bericht der "Financial Times Deutschland" im laufenden Jahr mit einer Inflationsrate von rund 2,0 Prozent. Dies erfuhr die "FTD" (Donnerstagausgabe) aus Kreisen der Gruppe der Zentralbanker und Finanzminister der Eurozone. Im Dezember schätzte die Zentralbank die Teuerungsrate für 2004 noch auf 1,8 Prozent. Für 2005 rechnet die EZB nach Informationen der "FTD" wieder mit einer niedrigeren Inflationsrate. Mittelfristig sei Preisstabilität gegeben.  

04.06.04 08:19

1076702 Postings, 6514 Tage moya04.06. Börsentag auf einen Blick: Behauptete

Börsentag auf einen Blick: Behauptete bis unveränderte Eröffnung - Intel

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die deutschen Standardwerte werden nach Ansicht von Börsianer am Freitag unverändert bis behauptet eröffnen. Während die US-Börsen auf oder nahe der Tagestiefs geschlossen hatten, hat der US-Chipkonzern Intel seine Ausblick-Spanne für das laufende zweite Quartal wie von vielen Analysten erwartet angehoben. Rund eine Stunde vor Börseneröffnung sah die Wertpapierhandelsbank Lang & Schwarz den DAX DAX.ETR bei 3.917,38 Punkten und die Citibank bei 3.918 Zählern. Dagegen berechnete die Deutsche Bank den Index bei 3.920 Zählern.


Die Vorgaben aus den Aktienmärkten:
- DAX:                 3.917,08/+0,74%
- TECDAX:                562,02/+0,21%    
- DOW JONES:          10.195,91/-0,65%
- NASDAQ COMPOSITE:    1.960,26/-1,44%  
- NIKKEI 225:         11.128.05/+101,00 PUNKTE
- EUROSTOXX 50:        2.736,72/+0,24%

Unternehmensmeldungen:
- Intel hebt Umsatzerwartung für das zweite Quartal an
- Swiss Life schließt Kapitalerhöhung ab; Bruttoerlös 1,15 Mrd CHF für Übernahme
- US-Investmentbank Lehman Brothers will in Europa und Asien expandieren
- BAE Systems will Militärfahrzeug-Hersteller Alvis vollständig schlucken
- Arcelor verkauft Rohrgeschäft für 58,7 Millionen Euro an Condesa
- Adecco sieht nach Gewinneinbruch mittelfristig wieder steigendes Ergebnis
Weitere Meldungen:

- Verkehrsministerium denkt an höhere Lkw-Maut
- ROUNDUP: OPEC erhöht Förderquote um 2,5 Mio Barrel - Märkte reagieren kaum
- US-Regierung macht deutschen Firmen Hoffnung auf Irak-Aufträge
- Japan: Frühindikatoren signalisieren im April den 8. Monat infolge Expansion
- OPEC-Chef weist Kritik an Quotenerhöhung zurück
- POLITIK: Iraker verlangen von UN Mitspracherecht bei Einsatz von US-Truppen
Presseschau:
- Nasdaq wirbt bei Europas Unternehmen für Zweitlisting in den USA; "FTD", S. 23
- Condor droht deutliche Schrumpfkur; FTD, S. 3
- Vattenfall fügt sich Gesetz zum Emissionshandel; "FTD", S. 8
- BPs Solar-Tochter strebt für 2004 ersten Gewinn an; "FTD", S. 10
- US-Investmentbank Lehman Brothers will in Europa und Asien expandieren;
"Handelsblatt", S. 26
- US-Regierung macht deutschen Firmen Hoffnung auf Irak-Aufträge;
"Handelsblatt", S. 8
- OPEC-Chef weist Kritik an Quotenerhöhung zurück; "Handelsblatt", S. 1
- Monti zwingt zu mehr Wettbewerb bei Fußball-Übertragungsrecht-Vermarktung;
"Handelsblatt", S. 6
- Bitburger greift mit Licher und König in NRW an; "Handelsblatt", S. 14
- IBM Global Services erwägt Kauf von IT-Dienstleistern; "Handelsblatt", S. 21
- 'FAZ': Wella-Minderheitsaktionäre verlangen mindestens 90 Euro je Aktie
- Vattenfall interessiert sich für Oldenburger Versorger EWE; "FAZ", S. 15
- Unicredito-Chef Profumo glaubt nicht mehr an Bankfusionen; "Welt", S. 16
- Aufschwung auf dem Automarkt gestoppt; "Welt", S. 13
- Metro prüft Eröffnung von Media Markt in Russland; "Welt", S. 12
Tagesvorschau

D:       ACG Advanced Component Hauptversammlung Wiesbaden 10.00 Uhr
        Adva AG Hauptversammlung Meiningen 11.00 Uhr
        Hypo Real Estate Holding Hauptversammlung München 10.00 Uhr
        Metro Hauptversammlung Düsseldorf 10.00 Uhr
        P&T Technology Hauptversammlung Hamburg 11.00 Uhr
        W.O.M. Word of Medicine Hauptversammlung Ludwigsstadt 11.00 Uhr
        Auftragseingänge 4/04 12.00 Uhr
CH:      Adecco Jahreszahlen und Q1-Zahlen
EU:      Einzelhandelsumsatz 3/04 und 4/04 (1. Schätzung) 11.00 Uhr
J:       Frühindikatoren 4/04 7.00 Uhr
USA:     Arbeitslosenzahlen 5/05 14.30 Uhr
        Wal-Mart Hauptversammlung
US-Konjunkturzahlen:        Prognose        Erstschätzung
(14.30 Uhr)
Beschäftigte außerhalb
der Landwirtschaft           +218.000         +288.000
Arbeitslosenquote Mai
(in Prozent)                      5,6            5,6
Konjunkturdaten Eurozone:
(11.00 Uhr)
Eurozone April Einzelhandelsumsätze
Monatsvergleich (in Prozent)                +0,7           -0,2
Jahresvergleich (in Prozent)                -0,3           +1,0
(12.00 Uhr)
Deutschland April Auftragseingang
verarbeitendes Gewerbe
Monatsvergleich (in Prozent)                +0,7           -0,3
Jahresvergleich (in Prozent)                +5,4           +5,7

 

04.06.04 08:21

1076702 Postings, 6514 Tage moyaAusblick: Intels Optimismus steckt Anleger an

Aktien Frankfurt Ausblick: Intels Optimismus steckt Anleger an

FRANKFURT (dpa-AFX) - Ein optimistischer Ausblick des weltgrößten Chipherstellers Intel auf das laufende Geschäft dürfte am Freitag für leichte Kursgewinne sorgen. Einen Dämpfer dagegen dürften die Rohstoffmärkte bereit halten. Nach der Ausweitung der Fördergrenze um 2,5 Millionen Barrel Rohöl, hielt sich der Ölpreis über Nacht in Asien stabil. Der Bundesverband der Deutschen Industrie sieht bereits seine Wachstumsprognose von gegenwärtig 1,5 Prozent gefährdet, sollte der Ölpreis über einen längeren Zeitraum auf dem derzeitigen Niveau verharren.

Eine Stunde vor Handelsbeginn sah die Deutsche Bank und die Citibank den Index mit 3.919 Punkten. Am Donnerstag hatte der DAX nur knapp unter Tageshoch mit 3.917,08 Punkten geschlossen, 0,74 Prozent mehr als am Vortag.

Nachdem die Automobilwerte am Vortag von US-Absatzzahlen profitiert hatten, könnte das Geschehen in Deutschland zum Wochenschluss wieder für Verluste sorgen: Nach einem Bericht der "Welt" ist der deutsche PKW-Markt im Mai gegenüber dem Vorjahr um fünf Prozent auf 290.000 Fahrzeuge geschrumpft.

Mit seinen angehobenen Prognosen dürfte der Halbleiterkonzern Intel INTC.NAS INL.FSE besonders bei Werten der Hochtechnologie für Kursgewinne sorgen. Das Unternehmen rechnet in diesem Quartal mit mindestens 8 Milliarden Dollar Umsatz und einer Bruttogewinnspanne von zumindest 60 Prozent.

Pünktlich zur Hauptversammlung deutete METRO-Chef MEO.ETR Hans-Joachim Körber eine Expansion seiner Media Märkte nach Russland an. Es sei vorstellbar, dass der Elektrogerätehändler in Russland Platz habe, sagte er der "Welt".

TUI TUI.ETR könnten weiter zulegen. Der Tourismuskonzern hat mit einer Einigung mit der Pilotengewerkschaft Cockpit einen Streik abgewendet. Der neue Vertrag gilt auch für die beiden Konzerngesellschaften Hapag Lloyd Flug und Hapag Lloyd Express. Nach einem Bericht der "Financial Times Deutschland" verhandelt die Führung des unrentablen Ferienfliegers Condor mit den Gewerkschaften über einschneidende Sparmaßnahmen. Im Falle eines Scheiterns drohe eine deutliche Verkleinerung der Fluggesellschaft, hieß es.  

04.06.04 08:34

1076702 Postings, 6514 Tage moyaEuro gefallen - Warten auf US-Arbeitsmarktbericht

Eurokurs etwas gefallen - Warten auf US-Arbeitsmarktbericht

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Eurokurs ist am Freitag etwas gefallen. Im frühen Handel wurde die europäische Gemeinschaftswährung mit 1,2204 US-Dollar notiert.

Ein Dollar wurde mit 0,8190 Euro berechnet. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Donnerstag noch auf 1,2226 (Mittwoch: 1,2276) Dollar festgesetzt.

Vor der Veröffentlichung der US-Arbeitsmarktdaten am Nachmittag würden die Anleger abwarten, sagten Händler. Volkswirte erwarten im Mai einen Anstieg der Beschäftigtenzahl um rund 220.000.  

04.06.04 12:39

1076702 Postings, 6514 Tage moyaIndustrieaufträge steigen im April stärker

Deutschland: Industrieaufträge steigen im April stärker als erwartet

BERLIN (dpa-AFX) - In Deutschland ist der Auftragseingang der Industrie im April deutlich stärker als erwartet gestiegen. Er sei zum Vormonat um 2,5 Prozent geklettert, teilte das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit am Freitag in Berlin mit. Von AFX befragte Volkswirte hatten zuvor lediglich einen Anstieg um 0,7 Prozent erwartet. Im März waren die Auftragseingänge noch um 0,3 Prozent zurückgegangen.

Im April stieg der Anteil der Bestellungen aus dem Ausland mit 3,8 Prozent deutlich stärker an als aus dem Inland, wo sie um 1,2 Prozent kletterten.
Die zuletzt schwächere Nachfrage nach Konsumgüter hat sich mit 6,8 Prozent kräftig erhöht. Auch das Ordervolumen bei den Vorleistungsgüterproduzenten stieg mit 3,4 Prozent spürbar. Die Nachfrage nach Investitionsgütern erhöhte sich um 0,8 Prozent und damit zum dritten Mal in Folge. In Westdeutschland stiegen die Auftragseingänge um 2,6 Prozent und in Ostdeutschland um 1,7 Prozent.

Im aussagekräftigeren Zweimonatsvergleich (März und April gegenüber Januar und Februar) erhöhte sich die Nachfrage nach industriellen Erzeugnissen saisonbereinigt um 1,3 Prozent. Das Auftragsvolumens auch dem Ausland stieg um 1,2 Prozent und aus dem Inland um 1,4 Prozent.

Im Vergleich zum Vorjahr lag das Auftragsvolumen im Zweimonatsvergleich um 11,1 Prozent höher. Die Inlandsbestellungen stiegen im Jahresvergleich um 10,1 Prozent und die Auslandsbestellungen um 12,3 Prozent. In Westdeutschland stiegen die Bestellungen im Jahresvergleich um 11,1 Prozent und in den neuen Ländern um 10,7 Prozent.  

04.06.04 14:04

1076702 Postings, 6514 Tage moyaBörse am Mittag

Börse am Mittag
Der Ölpreis fällt ? der DAX steigt

Der Aufwärtstrend an den deutschen Börsen hielt bis zum Mittag an: Der DAX gewann bis 12:10 Uhr 0,91 Prozent. Der TecDAX legte 0,59 Prozent zu.

Börse am Mittag*

Um die DAX-Spitze kämpften Continental (plus 2,76 Prozent), die Münchener Rück (plus 2,31 Prozent) und die Metro AG (plus 1,97 Prozent). Das Verlierertrio bildeten die Deutsche Börse (minus 0,62 Prozent), SAP (minus 0,59 Prozent), und Lufthansa (minus 0,53 Prozent) verkraften.


Einen deutlichen Zuwachs bei den Flugbuchungen konnte die Thomas-Cook-Fluglinie Condor verzeichnen. Allein die Onlinebuchungen im Einzelplatzgeschäft hätten sich im Vergleich zum Vorjahr versechsfacht, sagte ein Sprecher der Lufthansa- und KarstadtQuelle-Tochter. Über alle drei Vertriebskanäle - Internet, Reisebüro und Call-Center - habe sich die Zahl der Einzelplatzbuchungen verdoppelt. "Damit sehen wir uns bestätigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Wir müssen aber erst mal schauen, wie sich das Geschäft weiter entwickelt, bevor wir konkrete Prognosen abgeben können", fügte der Sprecher hinzu. Die KarstadtQuelle-Aktie verteuerte sich um 0,24 Prozent.


Mit mehr Wachstum in 2004 rechnet die Metro AG trotz schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen. Es werde von einem währungsbereinigten Umsatzplus von mindestens 6 Prozent ausgegangen, sagte Vorstandschef Hans-Joachim Körber auf der Hauptversammlung. Das Ergebnis je Aktie vor planmäßigen Firmenwertabschreibungen solle bei Deutschlands führendem Einzelhändler um 6 bis 10 Prozent steigen. Ohne diese Abschreibungen werde ein Plus von 9 bis 15 Prozent erwartet, hieß es.


Die Förderquoten angehoben hat die Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC). Mit der Entscheidung der OPEC-Minister die offizielle tägliche Förderquote in zwei Schritten um 2,5 auf täglich 26 Millionen Barrel zu erhöhen ist der Ölpreis auf 35,86 Dollar je Barrel (159 Liter) gefallen, 0,94 Dollar weniger, als am Tag zuvor.


 

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